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Konjunktur Bernanke sieht das Ende der Rezession

05.05.2009 ·  Ein Ende der schweren Rezession in Amerika ist absehbar. Diese Einschätzung hat zumindest Fed-Chef Ben Bernanke in Washington geäußert. Danach dürfte sich die Wirtschaft zum Ende des Jahres wieder stabilisieren.

Von Claus Tigges, Washington
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Ein Ende der schweren Rezession in Amerika ist absehbar. Zum Ende des Jahres dürfte die Wirtschaft dank steigender Konsumausgaben, einer Stabilisierung des Häusermarktes und der Lagerbestände von Unternehmen auf einen Wachstumspfad zurückkehren. Diese Einschätzung hat der Vorsitzende der amerikanischen Notenbank Federal Reserve, Ben Bernanke, vor dem gemeinsamen Wirtschaftsausschuss von Senat und Repräsentantenhaus in Washington geäußert.

„Wir gehen weiterhin davon aus, dass der Rückgang wirtschaftlicher Aktivität einen Boden findet und später in diesem Jahr die Wende gelingt“, sagte Bernanke. Der oberste amerikanische Währungshüter nannte eine Reihe von Hinweisen auf eine Stabilisierung der Konjunktur. Die Konsumausgaben der Haushalte, die in der zweiten Hälfte 2008 schnell gesunken seien, hätten im ersten Quartal dieses Jahres zugelegt.

Höhepunkt der Arbeitslosigkeit in Amerika Anfang des kommenden Jahres

Das Konjunkturpaket werde dem Verbrauch in den kommenden Monaten einen zusätzlichen Impuls geben. Allerdings werde die Konjunkturerholung schwächer als normalerweise üblich ausfallen und die Arbeitslosenquote für einige Zeithoch bleiben, da die Unternehmen mit Einstellungen vorsichtig bleiben dürften, sagte er weiter.

Auf dem Häusermarkt, der sich seit drei Jahren im Abschwung befinde, gebe es ebenfalls Zeichen für ein mögliches Ende der Krise. Bernanke warnte zugleich, dass der vorsichtige Konjunkturoptimismus auf einer Reihe von Annahmen beruhe, insbesondere zur Genesung des Finanzsystems. Sollte sie nicht wie erwartet vorankommen, sei ein weiterer Rückschlag zu befürchten.

Bernanke rechnet für die kommenden Monaten mit anhaltend hohen Jobverlusten. Der Höhepunkt bei der Arbeitslosigkeit in Amerika dürfte Anfang des kommenden Jahres erreicht werden, anschließend werde die Beschäftigung langsam wieder zunehmen.

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