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Konjunktur Amerika ein Jahr in der Rezession

01.12.2008 ·  Die amerikanische Wirtschaft befindet sich schon seit einem Jahr in einer Rezession. Das hat der Rat für Konjunkturanalyse des National Bureau of Economic Research (NBER) mitgeteilt. Dem Komitee des NBER gehört Christina Romer an, die den Stab von Obamas Wirtschaftsberatern führen wird.

Von Claus Tigges, Washington
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Die amerikanische Wirtschaft befindet sich schon seit einem Jahr in einer Rezession. Das hat der Rat für Konjunkturanalyse des National Bureau of Economic Research (NBER) am Montag mitgeteilt. Nach Angaben der Ökonomen ist im November vergangenen Jahres jener wirtschaftliche Aufschwung zu Ende gegangen, der kurz nach den Terroranschlägen im Herbst 2001 begonnen hatte.

„Eine Rezession ist ein spürbarer Rückgang ökonomischer Aktivität über weite Teile der Wirtschaft hinweg, der mehr als nur ein paar Monate dauert und der normalerweise in Produktion, Beschäftigung, Realeinkommen und anderen Faktoren sichtbar wird“, heißt es in der Mitteilung des Rates. Die Wissenschaftler richten sich in ihrer Beurteilung nicht nur nach der Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts, sondern auch nach der Lage auf dem Arbeitsmarkt. Im Dezember 2007 habe die Beschäftigung einen Höhepunkt erreicht und sei danach kontinuierlich gesunken.

Stab der Wirtschaftsberater

Viele der wichtigen Konjunkturindikatoren, einschließlich der Zahlen zum privaten Konsum, hätten sich in den vergangenen Monaten deutlich verschlechtert. Der Aufschwung hat damit 73 Monate gedauert und war deutlich kürzer als die vorangegangene Wachstumsphase, die 120 Monate währte. Dem Komitee des NBER zur Bestimmung des Konjunkturzyklus gehört unter anderem Christina Romer an, die von Ende Januar an den Stab der Wirtschaftsberater von Präsident Barack Obama führen wird.

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