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Jahreswirtschaftsbericht 2007 Bundesregierung sagt mehr Wachstum voraus

31.01.2007 ·  Die Binnenwirtschaft zieht an und die Arbeitslosenzahlen entwickeln sich positiv: Grund genug für Michael Glos, die Konjunkturprognose für 2007 ordentlich heraufzusetzen.

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Nach den Wirtschaftsforschungsinstituten blickt nun auch die Bundesregierung bei der Konjunkturentwicklung optimistischer in die Zukunft. Sie erhöhte in dem am Mittwoch in Berlin vorgelegten Jahreswirtschaftsbericht die Wachstumsprognose für das laufende Jahr von 1,4 auf 1,7 Prozent.

Die Zahl der Arbeitslosen werde voraussichtlich im Jahresschnitt um 480.000 sinken und die Zahl der Beschäftigten um 300.000 steigen. Die Arbeitslosenquote dürfte demnach im Jahresdurchschnitt bei 9,6 Prozent liegen.

Glos: Konjunktur steht auf zwei Beinen

Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) wertete es als erfreulich, dass neben den außenwirtschaftlichen Impulsen nun auch die Binnenwirtschaft zunehmend zum Wachstum beiträgt. Damit stehe die Konjunktur auf zwei Beinen und sei robuster. Die Inlandsnachfrage werde voraussichtlich nach einem Plus von 1,8 Prozent 2006 im laufenden Jahr um 0,9 Prozent wachsen.

Die Regierung erwartet dabei einen Zuwachs des privaten Konsums von 0,3 Prozent gegenüber 2006. Deutlich stärker sollen die Ausrüstungsinvestitionen mit 5,0 Prozent und der Baubereich mit 1,6 Prozent zulegen.
Bei der Ausfuhr veranschlagt die Regierung eine Zunahme von 7,9 Prozent und bei der Einfuhr von 6,8 Prozent. Bei den Bruttolöhnen und -gehältern erwarten die Regierungsexperten eine Zunahme um nominal 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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