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Jahresende 2007 Schwacher Konsum bremst deutsche Wirtschaft aus

14.02.2008 ·  Die deutschen Verbraucher haben im vergangenen Jahr zu wenig eingekauft. Der schwache Konsum bremste die deutsche Wirtschaft zum Jahresende hin aus: Im vierten Quartal 2007 wuchs das BIP real nur noch um 0,3 Prozent.

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Der schwache Konsum hat die deutsche Wirtschaft zum Jahresende 2007 ausgebremst. Wegen der geringen Kaufneigung der Verbraucher und eines langsameren Exportwachstums verlor die deutsche Wirtschaft an Fahrt und wuchs im vierten Quartal gegenüber dem Vorquartal real nur noch um 0,3 Prozent. Das gab das Statistische Bundesamt in Wiesbaden bekannt.

Im Herbst hatte die Wirtschaft mit 0,7 Prozent noch mehr als doppelt so stark zugelegt. Für das Gesamtjahr bestätigten die Statistiker ihre erste Schätzung von 2,5 Prozent Wachstum. Das war trotz der Mehrwertsteuererhöhung das zweite starke Wachstumsjahr in Folge nach 2,9 Prozent 2006.

Zum fünften Mal in Folge „Exportweltmeister“

Antriebsmotor für die Konjunktur im vierten Quartal waren nach Angaben der Statistiker die kräftig gestiegenen Investitionen der Unternehmen in Maschinen und Anlagen sowie der Außenhandel. Deutschland verteidigte 2007 zum fünften Mal in Folge seinen Titel als Exportweltmeister. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) misst den Wert der im Inland erwirtschafteten Leistung. Im Vergleich zum Vorjahr verlangsamte sich das Wirtschaftswachstum zum Jahresende auf 1,6 Prozent.

Angesichts des schwachen Jahresausklangs rechnen Volkswirte für 2008 nur noch mit einem Wachstum von weniger als zwei Prozent. Die Bundesregierung hat ihre Prognose zuletzt von 2,0 auf 1,7 Prozent gesenkt. „Derzeit spricht alles dafür, dass auch die kommenden Quartale nur magere Zuwachsraten bringen werden“, schrieb Volkswirt Ralph Solveen von der Commerzbank. Die schwächere Weltwirtschaft bremse den Export als Konjunkturmotor und die Unternehmen würden weniger investieren. Der Konsum soll nach gängiger Meinung der Experten aber zulegen, nachdem er im Vorjahr infolge der Mehrwertsteuererhöhung um 0,3 Prozent gesunken war.

40,3 Millionen Erwerbstätige - 1,6 Prozent mehr als 2006

2007 hatte sich die Konjunktur zunächst schneller beschleunigt: Zu Jahresbeginn betrug der Zuwachs noch 0,6 Prozent, sank danach auf 0,2 Prozent und legte im Herbst auf 0,7 Prozent zu. Die Statistiker senkten die Zahl für das erste Quartal und hoben das Ergebnis für das zweite Quartal an.

Die Wirtschaftsleistung wurde im vierten Quartal von 40,3 Millionen Erwerbstätigen erbracht, das waren 1,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Ausführliche Ergebnisse will das Statistische Bundesamt am 26. Februar bekannt geben.

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