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IWF-Prognose Weltwirtschaft erholt sich schneller als erwartet

Der Internationale Währungsfonds hat seine Prognosen für das Wachstum im laufenden Jahr auf 4,6 Prozent angehoben. Für das kommende Jahr rechnet der IWF allerdings wegen der Turbulenzen an den Finanzmärkten mit einer leichten Abschwächung des Wachstums.

© dpa Vergrößern

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine globale Wachstumsprognose für das laufende Jahr von 4,2 auf 4,6 Prozent angehoben und reagiert damit auf das stärker als erwartet ausgefallene Wachstum des ersten Halbjahrs. Zugleich stellte der IWF fest, dass die Risiken für das Wachstum wegen der Turbulenzen an den Finanzmärkten zugenommen haben.

Für das kommende Jahr sagt der am Mittwochabend (Ortszeit) in Washington veröffentlichte aktuelle IWF-Konjunkturbericht ein Wachstum von 4,3 Prozent vor, was zur letzten Prognose vom April einem unveränderten Wert entspricht. Demnach sind Kanada und die Vereinigten Staaten am besten aus der schwersten Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg gekommen, gefolgt von den Ländern im Euroraum. Ihnen empfahl der IWF weitere Maßnahmen zur Verbesserung des Vertrauens in den Bankensektor. Die starken Erholungstendenzen in Ländern wie Brasilien, China und Indien blieben eine Stütze der Weltkonjunktur, während der IWF die Defizitkrise in Europa als Belastungsfaktor sieht.

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Die größte Herausforderung für die Politik rund um den Globus liege in einer Stabilisierung des Vertrauens in die Finanzmärkte, und zwar ohne die Erholung abzuwürgen, hieß es sinngemäß im Konjunkturbericht. Die neue Prognose unterstelle eine Umsetzung derartiger Maßnahmen, insbesondere in der Eurozone, hieß es weiter. Zwar gebe es „kaum Hinweise auf negative Übersprungseffekte“ der Turbulenzen an den Finanzmärkten. Trotzdem gebe es in vielen Ländern weiterhin eine hohe Staatsverschuldung, Arbeitslosigkeit und in manchen Fällen eine gestörte Kreditvergabe der Banken.

Employees work at a production line of a garment factory in Huaibei © REUTERS Vergrößern China bleibt eine wichtige Stütze der Weltwirtschaft

Quelle: Bloomberg

 
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