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IWF-Chefin zuversichtlich : „Eine Weltwirtschaft in beschwingtem Schritt“

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Christine Lagarde ist an diesem Mittwoch in Europas „Hauptstadt“ Brüssel. Bild: Reuters

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds ist zuversichtlich für das Wirtschaftswachstum auf der Welt. Besonders eine Ländergruppe trägt ihrer Vorhersage nach viel dazu bei.

          Die Weltwirtschaft gewinnt auch nach Ansicht der Fachleute des Internationalen Währungsfonds (IWF) an Fahrt. Für die Industrieländer habe sich der Ausblick verbessert, aufstrebende Volkswirtschaften werden demnach in diesem Jahr mehr als drei Viertel zum globalen Wachstum beitragen und weniger entwickelte Länder profitierten von höheren Rohstoffpreisen.

          Das sagte IWF-Direktorin Christine Lagarde an diesem Mittwoch in Brüssel. „Alles zusammen genommen, sehen wir eine Weltwirtschaft in beschwingtem Schritt.“ Zahlen werde sie nächste Woche bei der IWF-Tagung vorlegen.

          Gleichzeitig warnte Lagarde allerdings auch vor Risiken. Dazu zählte sie in Europa die Bedingungen des EU-Austritts Großbritanniens und das „Schwert des Protektionismus“ über dem Welthandel. Nötig seien mehr internationale Zusammenarbeit und mehr internationaler Handel in einer „hypervernetzten Welt“.

          Zuvor hatten wichtige deutsche Wirtschaftsforscher bereits ein höheres Wirtschaftswachstum für die Bundesrepublik in diesem Jahr in Aussicht gestellt. Sie gehen nun davon aus, dass die deutsche Wirtschaft im Wahljahr um 1,5 Prozent zulegen wird.

          Auch sie führen das unter anderem auf die optimistischeren Konjunkturaussichten in den Vereinigten Staaten, China und Japan an sowie den anziehenden Welthandel. Im Vergleich zu den früheren Aufschwüngen bleibe der aktuelle aber weiterhin vergleichsweise schwach.

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