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GfK-Konsumklima Verbraucher weiter in Kauflaune

 ·  Die Stimmung der deutschen Verbraucher hat sich trotz Krise überraschend weiter aufgehellt. Für August prognostizieren die GfK-Marktforscher wieder ein Plus ihres Konsumklimabarometers. Mit dem vierten Anstieg in Folge erreicht der Index den höchsten Stand seit Juni 2008.

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Karl-Heinz Andresen

Dienstmädchenenhausse im Konsum,

ähnlich der an der Börse. Den nahenden Arbeitsplatzverlust verdrängend wird ordentlich konsumiert, "weil es so billig ist". Hoffentlich läßt sich vom derart Eingesparten in der Arbeitslosigkeit dann gut leben. Realitätsverlust auch an den Börsen, wenn dem Handlungsdruck (entgegen besseren Wissens?) nachgegeben wird, zumal allerorten von Liquiditätsschwemme die Rede ist, weil alle Notenbanken die Schleusen geöffnet haben. Das so Freigesetzte zirkuliert aber weder über die Banken an die Kreditnehmer noch gelangt es anderweitig in den Kreislauf. Allerdings sitzt manch Institutioneller auf Geld, das angelegt sein will, aber wie? Anlagenotstand ist ebensowenig ein guter Ratgeber wie Konsumnotstand, welchen es hierzulande wahrlich nicht gibt.

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Christof Reinholz

Besser jetzt konsumieren, als später davon leben müssen

Angenommen, ich verliere demnächst meine Arbeit, ist es besser, ich gebe mein Erspartes schonmal jetzt aus. Lege ich jetzt für schwere Zeiten zurück und falle nach Ablauf meines 1-Jährigen ALG I-Bezuges in den ALG II-Bezug, kann mir die Leistung aus ALG II versagt oder eingeschränkt werden, wenn ich zuviel auf dem Konto habe - und das Schonvermögen ist für junge Leute nicht sehr hoch! Geb ich es jetzt aus, falle ich mit ziemlicher Sicherheit ins soziale Netz, habe unterm Strich also mehr von meinem Konsum. Sparen ist leider keine Kriesenabsicherung mehr.

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