Home
http://www.faz.net/-gqf-101e3
Mehr Angebote
| Abo|Hilfe
Dienstag, 14. Februar 2012
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Frankreich Konsum nicht mehr stark genug

05.08.2008 ·  Im Aufschwung steht Frankreich oft etwas schlechter da als viele europäische Nachbarn, im Abschwung dagegen etwas besser. Diese Regel galt noch weitgehend bis zum ersten Quartal 2008, doch nun kommen Zweifel auf.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (0)

Im Aufschwung steht Frankreich oft etwas schlechter da als viele europäische Nachbarn, im Abschwung dagegen etwas besser. Diese Regel galt noch weitgehend bis zum ersten Quartal 2008, doch nun kommen Zweifel auf.

Die Wachstumsrate dürfte von 2,1 Prozent im Vorjahr auf 1,6 Prozent 2008 sinken, schätzt das Statistikamt Insee. Die Inflation hat sich innerhalb von zwölf Monaten mehr als verdoppelt und wird für das Gesamtjahr 2008 jetzt bei 3,2 Prozent vermutet. Die Arbeitslosigkeit hält sich bei 7,2 Prozent, sinkt aber nicht mehr, nachdem im vergangenen Jahr 384.000 neue Stellen geschaffen worden sind - so viele wie seit 2000 nicht mehr.

Alarmzeichen beim Konsum

Die Immobilienpreise, die in den vergangenen Jahren nicht ganz so stark gestiegen waren wie in Spanien und Großbritannien, zeigen in den meisten Regionen nach unten. Immerhin halten sich die Industrieproduktion und der Export noch ganz wacker und tragen heute zum Wachstum bei. Dagegen hinkt der Konsum der Haushalte, die große Stütze der französischen Konjunktur in den vergangenen Jahren, hinterher. Seit Jahresanfang wächst der private Warenverbrauch nicht mehr und könnte 2008 stagnieren.

Jüngstes Alarmzeichen: Die Pariser Geschäfte zeigten sich von den Schlussverkaufsaktionen vor den Sommerferien überwiegend enttäuscht. Laut einer Insee-Umfrage fürchten viele Haushalte einen Anstieg der Arbeitslosigkeit. Industrievertreter kündigen tatsächlich an, künftig Stellen ab- statt aufzubauen.

Weitersagen Kommentieren Merken Drucken
Weitersagen
Themen zu diesem Artikel

Rückzugsgefechte beim Bankgeheimnis

Von Jürgen Dunsch

Viele Staaten verlieren Beißhemmungen gegenüber der Privatsphäre ihrer Bürger. Der Zeitgeist ist mit ihnen. Auch deshalb kann die Schweiz im Steuerstreit immer weniger punkten. Mehr 7 7

14.02.2012 12:06 Uhr
  Vortag
Dax 6.762,53 +0,36%
 OK
14.02.2012
Name Kurs Prozent
DAX 6.767,19 +0,43%
FAZ-INDEX 1.510,11 +0,40%
TecDAX 780,03 +0,61%
MDAX 10.320,70 +0,30%
SDAX 5.037,35 +0,51%
REX 421,66 −0,02%
Eurostoxx 50 2.501,77 +0,41%
F.A.Z. EURO INDEX 80,81 +0,41%
Dow Jones 12.874,00 0,00%
Nasdaq 100 2.569,49 +0,87%
S&P500 1.351,77 +0,68%
Nikkei225 9.052,07 +0,59%
EUR/USD 1,3200 +0,22%
Rohöl Brent Crude 118,00 $ +0,18%
Gold 1.711,50 $ −0,90%
Bund Future 138,01 € −0,22%