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Euro-Raum Wirtschaftsklima hellt sich auf

02.05.2004 ·  Das Wirtschaftsklima im Euro-Raum hat sich im April aufgehellt. Der Index für das Geschäftsklima im Verarbeitenden Gewerbe der Euro-Staaten stieg von minus 7 auf minus 5 Punkte und liegt damit so hoch wie zuletzt im April 2001.

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Das Wirtschaftsklima im Euro-Raum hat sich nach Angaben der Europäischen Kommission im April aufgehellt. Der Index für das Geschäftsklima im Verarbeitenden Gewerbe der Euro-Staaten stieg von minus 7 auf minus 5 Punkte und liegt damit so hoch wie zuletzt im April 2001.

Das Verbrauchervertrauen stagnierte dagegen mit 14 Punkten. Im Einzelhandel und in der Bauwirtschaft setzte sich die Aufwärtsbewegung der Stimmungsindikatoren fort. Die Angaben beruhen auf monatlichen Umfragen unter Unternehmen und Verbrauchern in den Euro-Staaten.

Der größere Optimismus im Verarbeitenden Gewerbe beruht vor allem auf stärker gefüllten Auftragsbüchern der Unternehmen, was auch auf eine höhere Auslandsnachfrage zurückgeht. Die Produktionsaussichten wurden demgegenüber unverändert eingestuft. Für eine durchgreifende Besserung der Lage steht, daß sich der Stimmungsindex in allen Euro-Staaten mit Ausnahme Portugals und Finnlands verbessert hat.

Die zugleich von der Kommission veröffentlichte Quartalsumfrage zeigt dagegen, daß die Kapazitätsauslastung im Verarbeitenden Gewerbe des Euro-Raums abermals gefallen ist. Sie liegt mit 80,4 Prozent so niedrig wie zuletzt zum Jahresbeginn 1997. Die Kapazitätsauslastung fiel in den großen Mitgliedstaaten Deutschland, Frankreich und Italien; sie stieg in sieben der zwölf Euro-Staaten aber an.

Die Verbraucher im Euro-Raum schätzten die Lage im April unverändert ein. Sie bewerteten ihre finanzielle Lage in den kommenden zwölf Monaten ein wenig besser als zuvor und sahen die künftige allgemeine wirtschaftliche Situation pessimistischer.

Quelle: pwe. / Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.05.2004, Nr. 102 / Seite 15
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