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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Erwartungen der Bundesbank EZB-Debatte über mehr deutsche Inflation

 ·  Die Deutsche Bundesbank erwartet in den kommenden Jahren Teuerungsraten, die über dem Durchschnitt im Euroraum liegen. Finanzminister Schäuble hält bis zu drei Prozent für hinnehmbar.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (19)

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Hans Edelmann

Was der Staat anrichtet, müssen schließlich immer Menschen bezahlen.

Die Inflation wird steigen, um Staaten von ihren exzessiven Schulden, wenn auch nicht nominell, so doch effektiv teilweise oder ganz zu entlasten. Die Gläubiger werden so am Ende von den Schuldnern entwertetes Geld zurückbekommen, für das man weniger kaufen kann. Bei derartiger Politik sind steigende Inflationsraten zu erwarten, indes die Zinsen künstlich niedrig gehalten werden. Anleger, Sparer und Konsumenten zahlen eines Tages, teils vielleicht schon heute, die Zeche, die von Staaten gemacht wurde.

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Faruk Yalcin Dinc

Den Herrschaften wird es langweilig..

Die Gefahr einer Inflation versucht man mit aller Gewalt herbeizureden. Da denkt man sofort daran: "Ist es eine neue Masche der Banken, um das ersparte Geld verschwinden zu lassen". Objektiv gibt es keine nachvollziehbare Gründe. Warum sollen die Preise steigen, wenn die Nachfrage nicht danach schreit. Überhaupt würde es den Menschen in Gestalt von Konsumenten besser stehen, wenn sie weniger für´s Essen ausgeben würden. Schließlich sind die meisten Krankenheiten auf die Vielfraßgewohnheiten zurückzuführten...

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Uwe Bussenius
Uwe Bussenius (uwebus) - 11.05.2012 21:04 Uhr

Seit Jahren warnen Experten vor dem (politisch gewollten) Anstieg der Inflation,

doch seit Jahren hören die Sparer nicht auf sie und vertrauen ihre Ersparnisse weiter zu Niedrigstzinsen den Banken an. Ein Unze Gold kostete im Mai 2010 rd. 950 €, heute kostet sie rd. 1200 €. Gold wird im Preis auch wieder fallen, aber bisher hat es über einen längeren Zeitraum betrachtet die Inflation in etwa ausgeglichen, was man von anderen Sparformen seit Jahren nicht mehr sagen kann. Warum geben die Banken für Sparguthaben so geringe Zinsen? Weil es genügend Leute gibt, die ihnen nahezu zinslos ihr Geld anvertrauen. Wer nahezu zinslos Geld im Überfluß bekommt, der fängt an damit zu zocken. Und geht das Zocken in die Hose, steht der Sparer und Arbeitnehmer über das Finanzamt für die Verluste ein, so will es die Politik. Deshalb werden die Banken nicht aufhören mit dem billigen Geld der Sparer zu zocken, solange die Sparer das Spiel mitspielen und die Politik auf Seiten der Zocker steht. Und an letzterem wird sich in den nächsten 1000 Jahren nichts ändern.

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Burkhardt Brinkmann

Grenz-wertig

Schade, dass in den Schädeln der "Deutschland-muss-inflationieren"-Magier die Wirtschaftswelt offenkundig an den Grenze der Eurozone ändert.
Bzw. Pech für uns (nach erfolgter kräftiger Inflation), dass die Wirtschaft in der Wirklichkeit leider NICHT dort endet!

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Peter Sommer (psommer) - 11.05.2012 11:23 Uhr

Weitere Skandaläußerung unseres Superfinanzministers

So, H. Schäuble hält drei Prozent für hinnehmbar ? Tja, bei seinem Salär und seiner Altersversorgung wären sicher auch 20% kein Problem. Bei den Millionen prekär Beschäftigen und anderen Geringverdienern wird das wohl zu Recht anders gesehen. Statt endlich mal die verdienten Früchte von jahrelangem Lohnverzicht, Turbo-Leistungsdruck und Innovationsstärke zu ernten, verpulvert diese Politikerbande Geld, dass sie weder verdient hat, noch sachgerecht zu verwalten in der Lage ist. Und da auch H. Schäuble in Deutschland ständig mehr Geld ausgibt, als einnimmt, sollten wir bezüglich Verschuldung nicht so forsch auftreten.

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günther reichert

18 Mio Rentner/Innen von 20 Mio Rentnern sind nicht in der Lage sich zu organisieren,zu protestieren

dass ihre Rente dahinschmilzt und nicht nur seit heute.Wenn Personen aus d Berufsleben regulär ausgeschieden sind,sind sie wohl nicht mehr in der Lage aus ihrer Gleichgültigkeit herauszukommen ,über den Tellerrand zu gucken und sich zu engagieren!
Wie hoch muss die Inflation noch werden,dass die Rentner/Innen es schon mit früher als 70 Jahren merken und nicht erst mit 80 Jahren(und weiterer Zunahme der Lebenserwartung),dass ihre Kaufkraft auf ca die Hälfte gefallen ist.
Es ist mir völlig unverständlich,dass Bürger immer auf die propagierte Gerechtigkeit der Parteien reinfallen,dass man bei d Wahlentscheidung vorwiegend an d"Schuldenfreiheit" nachfolgender Generationen zu achten hätte u deshalb sparen müsse,was ja zunächst richtig ist,aber d ist auch ohne das Kinderargument wichtig.Zunächst leben die Rentner/Innen ca.20-30 Jahre noch.Haben die älteren Mitbürger kein Recht mehr auf ein würdiges Leben,dass auch sie ihre steigenden Kosten bezahlen können. Auf Kinder ist kein Verlaß.Leider

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Emanuel Schwabe

"Schäuble hält bis zu drei Prozent für hinnehmbar." genauso wie er 100.000 in bar entgegenge-

nommen hat und zwar ohne Quittung. Leider ist nicht Ludwig Erhard Finanzminister, sondern dieser gefährlichste Liebling der Massen und Meinungsumfragen. Ludwig Erhard im Originaltext: "Schließlich mußte ich mich immer wieder gegen diejenigen wenden, die da glaubten und verkündeten, daß nur aus einer fortdauernden, wenn auch nur leichten Aufweichung der Währung jene Impulse erwachsen könnten, die auf Dauer eine wirtschaftliche Expansion sicherstellen. Nachdem das wirkliche Leben manche Dogmen theoretische und praktisch überwunden hat, scheint es mir an der Zeit zu sein auch diese letzte und vielleicht sogar gefährlichste Illusion zu zerstören."

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Teito Klein

Notenbanker wollen höhere Inflation für Deutschland

Klar wollen die das. Deutschland hat eine zu starke Wirtschaft, zu starke Exportüberschüsse und eine zu geringe Inflationsrate.
Und weshalb ist das so? Deutschland wirtschaftet - im Gegensatz zu den PIIG(F)S - solide.

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Pablo Budde

EZB Mandat 2%

Na toll, Schäuble hält bis zu drei Prozent für hinnehmbar, dabei heisst das EZB-Mandat 2%. So fing es auch mit der 3% Defizit-Klausel an.

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Holger Baade

EZB und DBB als Büttel der Politik

Die (angepeilte) Inflationsrate haben wir bereits heute. Nur Dank eines den Gegebenheiten völlig zuwiderlaufenden, von "Staatsdienern" gehorsamst zusammengebastelten Warenkorbes wird das wahre Ausmaß der Teuerung hierzulande verharmlost. Die nunmehr in Aussicht gestellte Inflationsrate dürfte dann wohl mindestens bei 5% + liegen.

Deutschland hätte in Anbetracht der (noch) kräftig laufenden konjunktur schon längst einen höheren Zinssatz benötigt, um die Preisentwicklung abzubremsen.
Doch die Zeiten der Stabilitätswächter mit Namen Blessing, Pöhl und Tiedtmeier sind Geschichte: Ein Weidmann, Merkels Büttel, passt nicht in diese Ahnenreihe.

Mittels einer Kriegserklärung wird nunmehr der deutsche Arbeiter und Steuerzahler darauf vorbereitet, dass Ökonomen und Politiker Hand in Hand arbeiten, um den Bürger zu enteignen, weil man hofft, so die Verschuldung weginflationieren zu können. Und das alles für den Euro des großen EURO-päers Kohl und für unsere lieben Freunde im Süden.

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Sophia Orti
Sophia Orti (rum) - 11.05.2012 09:05 Uhr

Notenbanker wissen nicht mehr, was Inflation ist. Eine Schande!

Und der Wähler sollte Schäuble zeigen, was hinnehmbar ist.

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Hans Edelmann

Müssen die Sparer für die Fehler der Euro-Politik bezahlen?

Wenn heute von Anreizen zum Wachstum der Wirtschaft durch europäische Staaten die Rede ist, so darf nicht verkannt werden, dass sich dahinter noch größere öffentliche Verschuldung, mehr Steuern sowie letztlich eine steigende Inflation verbergen. Denn praktisch alle politisch ausgedachten Initiativen zwecks Wirtschaftswachstum benötigen eine Finanzierung, die über höhere öffentliche Schulden, mehr Abgaben zu Lasten der Bürger und ihrer Unternehmen sowie letztlich durch Inflation erfolgen wird. Dass der Weg in eine Inflationierung führt, spüren die Sparer schon heute, wenn ihnen bei einer Inflationsrate von über zwei Prozent bei ihrem Sparbuch beispielsweise ein halbes Prozent Jahreszinsen zugemutet wird. Dieses Beispiel deutet wohl an, wer dafür einstehen soll, dass die Politik gravierende Fehler gemacht hat, Euro-Staaten von selbst geschaffenen Schuldenlasten zunehmend erdrückt werden und nun - ohne entsprechende öffentliche Mittel - ihr vermeintliches Heil im Wachstumszauber suchen.

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Siegfried Kellner

Da ist ja unglaublich .........!

Deutschland muß sich nun also nach den SCHULDENSTAATEN in Südeuropa richten, die über ihre Verhältnisse lebten und die Inflation verursachten.

Deutschland soll als sein Vermögen verwässern, damit Südeuropa wieder wettbewerbsfähig wird. Ob sich solche Nebelkerzen wirklich realisieren lassen; da sind erhebliche Zweifel angebracht. Und wer weiß was diese Schuldenstaaten in der Zwsischenzeit wieder für Manöver einlegen, die solche Programme ins Leere laufen lassen. Da brauch doch nur so ein windiger Typ wie "Berlusconi" wieder ein paar Jahre hausen und das Programm entpuppt sich zu einer Windnummer.
Was dem deutschen Volk damit zugemutet wird ist kein starker Tobak mehr, sondern sind harte Drogen.
Im Endeffekt sind die Reichen die Nutznieser, denn sie werden ihr Vermögen in Sachwerte; also Immobilien und Aktien investieren, und dazu Schulden mit niedrigen Zinsen NOCH SCHNELL aufnehmen.
Der kleine Mann ist dann wieder einmal der GELACKMEIERTE.

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Ernst-Markfried Kraatz

Ludwig Erhard rotiert im Grab

Die Deutsche Bundesbank, einst Hort der Geldstabilität unter Karl Blessing und anderen kompetenten Währungshütern, verkommt zum Spielball ausländischer Polit-Dilettanten und eines unfähigen Finanzministers von Angela Merkels Gnaden. Armes Deutschland!

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Stefan Scholz
Stefan Scholz (krips) - 11.05.2012 08:44 Uhr

Designierter Eurogruppenchef

Die Aussage des designierten Eurogruppenchefs liefert einen Vorgeschmack darauf, was uns erwartet. Vertrat Schäuble schon jetzt kaum dt. Interessen, dürfte er zukünftig alles unter die Maxime der Eurorettung stellen.

Zweifellos, man wird die Krise überwinden, auch wenn die Währungsgemeinschaft anders aussehen dürfte. Der eigentliche Preis ist aber das verlorene Vertrauen in unsre demokratische Grundordnung. Bei Entscheidungen die das Wohl dieser und nächster Generationen beeinflusst, muss das Volk mitgenommen und angehört werden. Die parlamentarische Demokratie stößt hier an deutliche Grenzen.

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Guy Schmatzig

Widerliche Beruhigungssentenzen!

Schäuble sieht nicht mehr die Belange der Bundesrepublik.
Wie kann man Teuerungsraten bis zu 3% für HINNEHMBAR definieren?
Auf der anderen Seite werden Tarifpartner wegen nicht HINNEHMBARER Lohnabschlüsse kritisiert; wie heißt es so schön "der Staat muß sparen"!
Wahrscheinlich meint Schäuble, dass im Zuge des aufkommenden europäischen Durcheinanders derartige Inflationsraten nicht mehr die große Rolle spielten.
Ich bin auch nicht mehr jung, aber gestern sah ich bei Beckmann drei "alte" Säcke diskutieren, die mir sehr weit weg vom Geschehen zu leben scheinen - eben aus einer saturierten Ecke!
Was da dünne Bretter gebohrt wurden, war kaum zu fassen; - und dieser Blüm!
S.

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Hansjörg Dohm
Hansjörg Dohm (MCfive) - 11.05.2012 08:32 Uhr

Der "Aufschwung" macht uns alle arm

Wenn es so weiter geht, wird unsw Deutshe der "Aufschwung" Lebensqualität in materieller als auch immaterieller Hinsicht kosten, viel mehr, als er uns jetzt schon gekostet hat.
Der "Aufschwung" wirs , entgegen allen anderslautenden Meldungen, keinesfalls auch nur einen Cent mehr in die Geldbörsen bringen, eher nimmt er noch etwas heraus und verteilt das unter den obersten 15% der Republik.

Der "Aufschwung" schafft Not besonders unter den Armen, die besonders unter der Geldentwertung leiden. Der "Aufschwung" schafft Kinderlosigkeit. Verdirbt das soziale Wertebewusstsein.

Insofern können wir nur hoffen, dass er seine höchste Zeit eben doch hinter sich hat.

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Closed via SSO
Walter Kunz (waltk) - 11.05.2012 08:09 Uhr

so langsam kommt es raus

was bereits Ökonomen aufgrund der Geldschwemme vorausgesagt haben: Inflation. Nur lagnsam wird die Bevölkerung darauf hingewiesen.
Der große Zambalo Schäuble - Jurist , hat sich in die Ökonomie eingearbeitet, ähnlich wie Gabriel u.a ., auch Merkel hat nach dem naturwissenscahftlichen Studium (Atomgau) Schnellkurse gemacht - definiert sofort, 3 % macht nichts.
Er weiß natürlich nicht , dass die Rentner und Sparer - viele kleine Leute - die Verlierer sind.
Nur: was wurde alles zur Stabilität den Detuschen versprochen. Alleine die zugelassene EZB Poltik , die Rechtsbrüche der EU Verträge usw. sind strafwürdig ( so was gibt es natürlich nicht im politiischen Raum).

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Paul Banaschak

was für eine Schweinerei - das ist nichts anderes als die Enteignung der deutschen Sparer

und der Schäuble findet das auch noch in Ordnung. Vom Siggi-Pop dürfen wir ohnehin nichts erwarten.

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