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Entwicklungspolitik „Wer Afrika helfen will, darf kein Geld geben“

 ·  Der Kenianer James Shikwati ist einer der wenigen Marktliberalen in Afrika. Im F.A.Z.-Interview spricht der Gründer des „Inter Region Economic Network“ über die schädlichen Folgen der Entwicklungshilfe und seine Forderung, die Zahlungen sofort zu stoppen.

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Sophia Orti
Sophia Orti (rum) - 09.04.2007 16:48 Uhr

Der Sinn der "Entwicklungshilfe"

Man will von den "Entwicklungsländern" nur das, was man braucht und selbst nicht hat (ihre Rohstoffe, rohe Agrarprodukten), dafür kann man ihnen aber nur das geben, was sie nicht brauchen oder schon haben. Man soll also sie behindern, daß sie das produzieren, was sie brauchen und leicht haben können, damit sie es von uns kaufen, und helfen das zu produzieren, was wir brauchen und selbst nicht produzieren können. Eine andere Strategie ist, ihnen zu helfen, große schulden zu haben, so daß sie ihre Produkte liefern allein dafür, die Zinsen zu bezahlen. Das geht leicht, wenn Korrupte Leute in ihren Regierungen sitzen.

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M. Krcmar

Entwicklungshilfe in Afrika und anderswo

Ich kann dem Artikel in seiner Gesamtheit nur beipflichten. Die Kolonialzeit, die meines Erachtens mit der derzeitigen Form der Entwicklungszusammenarbeit weiterbesteht, kann von heute auf morgen vorbei sein, technische Errungenschaften und die Vernetzung der Welt werden bald dafür sorgen, dass wir die Quittung für unser respektloses Verhalten gegenüber unseren Mitmenschen in Entwicklungsländern erhalten. Handelsbarrieren ihnen gegenüber gehören abgebaut und ein wirtschaftlicher Austausch auf Augenhöhe ist geboten.
Wie das mit der Quittung zu verstehen ist? Siehe China u.a. asiatische Länder, Bsp. BenQ.

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Franz Maute
Franz Maute (281246) - 04.04.2007 12:54 Uhr

Wer Afrika helfen will...

Endlich mal ein afrikanischer Beitrag, der mit Sachverstand geschrieben ist. Bei meinen Reisen in Afrika bin ich schon vor Jahren zu ähnlichen Schlußfogerungen gelangt.
Franz Maute

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