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Inflationsrate : Die Preise sinken etwas schneller

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Bild: dpa

Benzin und Heizöl machen’s: Die Preise sind im Januar noch mal etwas schneller gesunken, als die Statistiker ursprünglich gedacht hatten.

          Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im Januar etwas stärker gesunken als zunächst geschätzt. Die Inflationsrate lag bei minus 0,4 Prozent und nicht bei minus 0,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Eine niedrigere Inflationsrate gab es den Statistikern zufolge zuletzt im Juli 2009 mit minus 0,5 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat gingen die Verbraucherpreise um 1,1 Prozent zurück.

          Die niedrige Inflation trägt auch dazu bei, dass die Reallöhne der Deutschen im vergangenen Jahr so schnell gestiegen sind wie seit der Finanzkrise nicht mehr.

          Hauptgrund für den Rückgang der Verbraucherpreise war der weiter fallende Ölpreis. Im Vergleich zum Vorjahresmonat fielen die Preise für Mineralölprodukte um 19,2 Prozent. Heizöl war nach Angaben der Statistiker fast 31 Prozent billiger als im Januar 2014, das Tanken war im Vorjahresvergleich mehr als 15 Prozent günstiger. Gleichzeitig gab es nur moderate Preisänderungen für Strom und Gas. Energie insgesamt verbilligte sich demnach um neun Prozent. Die Energiepreise außen vorgelassen, hätte die Inflationsrate den Statistikern zufolge bei plus 0,8 Prozent gelegen.

          Doch es gibt noch viele andere Produkte, die in den vergangenen Monaten billiger geworden sind.

          Aber auch rückläufige Lebensmittelpreise waren mitverantwortlich für die Entwicklung. Die Preise für Nahrungsmittel gingen um 1,3 Prozent zurück. Deutlich günstiger wurden aber auch Geräte der Unterhaltungselektronik (minus 7,9 Prozent) und Telefone mit minus 6,4 Prozent.

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