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Bundesbank-Monatsbericht Weiterer Aufschwung bleibt noch aus

 ·  Die Bundesbank geht nach wie vor von einer konjunkturellen Belebung im Frühjahr aus. Um den Jahreswechsel herum dürfte sich die deutsche Wirtschaft allerdings seitwärts bewegt haben.

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© dapd Trüber Winter: Die Bundesbank rechnet mit Aufschwung im Frühjahr (Foto: Hamburger Hafen am 22. Dezember 2011)

Der nächste Aufschwung in Deutschland lässt weiter auf sich warten. Die deutsche Wirtschaft dürfte die im Herbst 2011 eingeschlagene Seitwärtsbewegung nach dem Jahreswechsel zunächst fortgesetzt haben, schreibt die Notenbank in ihrem am Montag in Frankfurt veröffentlichten Monatsbericht.

Nach einer Erholung im Januar habe das besonders kalte Winterwetter Anfang Februar die Wirtschaftsleistung wohl wieder beeinträchtigt. „Auch der Zufluss neuer Aufträge, der zur Jahresmitte 2011 ins Stocken geraten ist, signalisiert noch keine grundlegende Besserung“, betonten die Notenbanker.

Allerdings spreche weiterhin einiges für eine Belebung der Konjunktur im Frühjahr. So hätten sich die Erwartungen der Unternehmen wieder spürbar verbessert. Auch die Einschätzung ihrer aktuellen Lage habe unter der konjunkturellen Delle im Winter kaum gelitten: „Die Unternehmen stellen vielmehr weiter in erheblichem Umfang zusätzliches Personal ein.“

Die stetig bessere Lage am Arbeitsmarkt und die Aussicht auf kräftige Lohnzuwächse stärke zudem die Kauf- und Investitionsbereitschaft der privaten Haushalte. Im Schlussquartal 2011 war die deutsche Wirtschaft erstmals seit der Rezession 2009 wieder leicht geschrumpft.

Von Oktober bis Ende Dezember sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,2 Prozent zum Vorquartal. Nach einem Plus von 3,0 Prozent im Vorjahr erwartet die Bundesbank, dass die deutsche Wirtschaft im Gesamtjahr 2012 um 0,6 Prozent wachsen wird.

Präsident Jens Weidmann hatte unlängst zwar betont, dass die Staatsschuldenkrise weiter Risiken für die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland berge. Insgesamt hätten sich die Aussichten aber spürbar aufgehellt. Die deutsche Wirtschaft sei in einem bemerkenswert guten Zustand.

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