28.02.2009 · Volkswagen streicht wegen der Absatzkrise in diesem Jahr alle noch verbliebenen 16.500 Leiharbeiter-Stellen weltweit. Die Arbeitsplätze der Stammbelegschaft seien vorerst nicht bedroht, sagte VW-Chef Martin Winterkorn.
Volkswagen streicht wegen der Absatzkrise in diesem Jahr alle noch verbliebenen 16.500 Leiharbeiter-Stellen weltweit. „Das ist für die Betroffenen nicht schön, aber daran führt kein Weg vorbei“, sagte VW-Chef Martin Winterkorn dem „Spiegel“. Die Arbeitsplätze der Stammbelegschaft seien vorerst nicht bedroht. „Für dieses Jahr sehe ich da keine Probleme“, sagte der VW-Chef. „Erst wenn es dann nicht mehr weitergeht, müsste man über andere Dinge nachdenken.“
Zugleich sprach sich Winterkorn gegen Staatshilfen für den angeschlagenen Konkurrenten Opel aus. „Der Staat sollte sich raushalten“, sagte der VW-Chef. Wenn er punktuell einem Unternehmen mit Bürgschaften beispringe, sei das legitim. Aber das sollte nur für eine Übergangszeit gelten. „Der Staat darf nicht zur Rettungsgesellschaft für Firmen werden, denen möglicherweise der Bankrott droht.“
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| Dow Jones | 12.583,60 | +1,03% |
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