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Veröffentlicht: 04.08.2017, 17:52 Uhr

Außenhandel Amerikas Handelsbilanzdefizit steigt

Das chronische Defizit in der amerikanischen Handelsbilanz bringt Präsident Donald Trump immer wieder in Rage. Im ersten Halbjahr hat sich das Defizit abermals ausgeweitet.

© AP Ein Container-Schiff bringt Waren aus dem Ausland nach New York.

Das Handelsdefizit der Vereinigten Staaten hat sich unter Präsident Donald Trump im ersten Halbjahr ausgeweitet. Die Importe übertrafen die Exporte um fast 277 Milliarden Dollar, wie das Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Das sind fast elf Prozent oder rund 27 Milliarden Dollar mehr als ein Jahr zuvor. Trump wirft wichtigen Handelspartnern wie China und Deutschland vor, sich mit unfairen Praktiken Vorteile im internationalen Wettbewerb zu erschleichen. Er hat deshalb wiederholt Strafzölle und andere Gegenmaßnahmen ins Spiel gebracht.

Das Defizit im amerikanischen Handel mit China weitete sich im ersten Halbjahr dennoch um zehn Milliarden auf fast 171 Milliarden Dollar aus. Das Minus mit der Europäischen Union blieb mit fast 70 Milliarden Dollar nahezu unverändert, während das mit den Nachbarn Kanada und Mexiko wuchs.

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Im Juni allein schrumpfte das amerikanische Handelsdefizit allerdings, weil die Ausfuhren um 1,2 Prozent wuchsen und mit gut 194 Milliarden Dollar das höchste Niveau seit zweieinhalb Jahren erreichten. Dabei dürfte die spürbare Abwertung des Dollar beigetragen haben, durch den amerikanische Waren im Ausland preislich attraktiver werden: Etwa zwölf Prozent hat der Dollar seit Anfang April zum Euro verloren. Experten gehen davon aus, dass die weltgrößte Volkswirtschaft dadurch stärker von der globalen Konjunkturerholung profitieren könnte.

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