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Erstes Quartal : Frankreichs Arbeitslosenquote auf tiefstem Stand seit 5 Jahren

  • Aktualisiert am

Laut Statistikamt waren im ersten Quartal 2017 in Frankreich 2,67 Millionen Menschen ohne Arbeit. Bild: dpa

Frankreich ächzt unter einer hohen Arbeitslosenquote. Jetzt ist die Zahl leicht zurückgegangen. Aber für den neuen Präsidenten bleibt noch einiges zu tun.

          Trotz der zuletzt vergleichsweise schwachen Konjunkturerholung geht die Arbeitslosigkeit in Frankreich zurück. Die Arbeitslosenquote fiel im ersten Quartal auf 9,6 Prozent von 10,0 Prozent Ende 2016, wie das Statistikamt Insee am Donnerstag mitteilte. Damit erreichte die Quote den tiefsten Stand seit dem ersten Quartal 2012.

          Der Kampf für mehr Beschäftigung ist eine der wichtigsten Aufgaben für den neugewählten Präsidenten Emmanuel Macron. Die EU-Kommission erwartet im Jahresschnitt einen Wert von 9,9 Prozent. Im kommenden Jahr sollen es 9,6 Prozent sein.

          Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone war im ersten Quartal mit 0,3 Prozent nur halb so stark gewachsen wie die Nummer eins Deutschland. Nach Prognose der EU-Kommission wird das Land in diesem Jahr um 1,4 Prozent und 2018 um 1,7 Prozent wachsen.

          Laut Insee waren im ersten Quartal 2017 in Frankreich - die Überseegebiete nicht eingerechnet - 2,67 Millionen Menschen ohne Arbeit. Die Zahlen werden nach einer anderen Methode berechnet als jene, die das Arbeitsministerium jeden Monat veröffentlicht, und weichen deutlich von ihnen ab. Für März hatte das Arbeitsministerium eine Zahl von 3,51 Millionen Arbeitslosen angegeben.

          Der Kampf gegen die hohe Arbeitslosigkeit ist eine der zentralen Aufgaben des neuen französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Der sozialliberale Staatschef will dafür unter anderem den Arbeitsmarkt lockern und Unternehmen entlasten, damit diese mehr Jobs schaffen.

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