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Amerikas Konjunktur Federal Reserve gibt kein Ausstiegsignal

 ·  Die amerikanische Notenbank Federal Reserve hält an ihrer expansiven Geldpolitik fest. Sie betont Wachstumsrisiken und die Gefahren einer dauerhaft niedrigen Inflation. Doch im zweiten Quartal ist die Wirtschaft beschleunigt um 1,7 Prozent gewachsen.

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Kaus -Dieter Probst

Ich habe 2008 bereits eine Inflation angemahnt.

Ich habe 2008 bereits eine Inflation angemahnt. Ja es stimmt, die Druckerpresse ist ein Ausweg, aber nur wenn man willig ist auch die anderen Parameter zu bereinigen. Das kann ich in Europa leider nicht erkennen, 2008 habe ich gesagt Amerika wird seine Probleme in den Griff bekommen, Europa wird wie immer wild herum agieren. Solange in Europa extraktive Systeme (Deutschand und Co.) ihr Unwesen treiben bleibt es bei der gegenwärtigen Umverteilung. Amerika, England, Brasilien, etc. steuern einen anderen Kurs, hier ist vor allem Brasilien hervorzuheben. Diese Systeme sind inklusiv und damit demokratisch. Demokratien sind sehr mangelhafte Systeme, das stimmt, aber sie sind immer noch die Besten aller vorher versuchten Systeme. (in Anlehnung an Churchill). Inflation schadet den Reichen und nutzt den Armen,- wer etwas hat verliert etwas, wer viel hat verliert viel, wer nichts hat verliert nichts und wer Schulden hat gewinnt. Hasta la vista oder c´est la vie.

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Gerold Keefer

"Gefahren einer dauerhaft niedrigen Inflation"

Tja, ohne kräftige Inflation wird man seine lästigen Staatsschulden und faulen Zertifikat ja nicht los ... wie schlecht für Staat und Banken!

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Steffen Frank
Steffen Frank (SFFH) - 31.07.2013 23:17 Uhr

Politischer Weichwährungswettbwerb

Ein stabiler Nordeuro (oder neue DM) würde sofort zeigen, welch realen Wert Dollar, Yen und Yuan hätten. Das erklärt auch das weltweite Interesse am Erhalt des Euro. Wenn die politische Währung Euro zerbricht, müssten alle Länder die Karten auf den Tisch legen. Die EZB wäre tot, der freie Hartwährungswettbewerb würde wieder leben.

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Dieter Zorn

Trixereien ohne Ende.

Und der beste Satz steht am Schluss: "Die amerikanischen Wachstumsangaben sind auf ein Jahr hochgerechnet. Nach europäischem Standard, der auf diese Annualisierung verzichtet, wuchs das reale Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal um 0,3 und im zweiten Quartal um 0,4 Prozent". Und selbst diese bisschen "Wachstum" kommt, wenn man genau hinsieht aus dem militärischen Bereich. Der Rest ist Proaganda.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.08.2013 17:45 Uhr
Dieter Zorn

Und...

Nun muss man sich noch klar machen, dass die Wachstumsrate des realen BIP nur vom Deflator abhängt, also von der zugrunde gelegten Inflationsrate. Nähme man zB statt der offiziellen 1,1 Prozent die von Shadowstat errechnete Rate von 6,5 Prozent, hätte man ein um 5,4% Punkte sinkendes BIP. Was der Realität wohl näher käme. Also, alles ist relativ, besonders die amtliche Statistik. Mir tun nur die Journalisten leid, die diese dpa Meldungen immer bringen müssen.

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31.07.2013, 21:25 Uhr

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