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2,4 Prozent : Inflationsrate in Amerika sinkt etwas

  • Aktualisiert am

Die Verbraucherpreise in Amerika steigen etwas weniger verglichen mit dem Vorjahr. Bild: AFP

Die Verbraucherpreise in den Vereinigten Staaten steigen weniger stark. Verglichen mit dem Vormonat ist sogar etwas geschehen, was es in den 13 Monaten zuvor nicht gab.

          Die Teuerungsrate in den Vereinigten Staaten hat sich im März etwas abgeschwächt. Im direkten Vergleich mit dem Vormonat gaben die Verbraucherpreise in der größten Volkswirtschaft der Welt sogar erstmals seit 13 Monaten nach, wie das Arbeitsministerium in Washington an diesem Freitag mitteilte.

          Die Jahresteuerungsrate verringerte sich damit im März auf 2,4 Prozent nach 2,7 Prozent mit Februar. Zuvor befragte Fachleute hatten mit einer Verteuerung im Jahresvergleich von 2,6 Prozent gerechnet.

          Die amerikanische Notenbank Federal Reserve strebt mittelfristig eine Teuerungsrate von zwei Prozent an. Angesichts der robusten Wirtschaftsentwicklung hat sie den Leitzins im März auf 0,75 bis 1 Prozent angehoben und will dieses Jahr noch weitere Schritte folgen lassen.

          Dass die Verbraucherpreise im März im Schnitt niedriger waren als im Februar, lag vor allem an niedrigeren Kosten für Treibstoffe und Mobilfunkleistungen. Mieten und Nahrungsmittel verteuerten sich demgegenüber.

          Die Währungshüter achten besonders auf die Preisveränderungen im Bereich der persönlichen Ausgaben der Verbraucher (PCE): Dabei werden Energie- und Nahrungsmittelkosten ausgeklammert. Dieser Wert lag zuletzt mit 1,8 Prozent noch unter der Fed-Zielmarke.

          Quelle: ala./Reuters

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