19.05.2005 · Seit drei Quartalen trübt sich das Wirtschaftsklima im Euro-Raum immer weiter ein. Vor allem die Einschätzung der gegenwärtigen Lage verschlechtert sich nach Befragungen des Münchener Ifo-Instituts.
Das Wirtschaftsklima im Euro-Raum hat sich im zweiten Quartal weiter verschlechtert. Der entsprechende Ifo-Indikator fiel auf 78,8 von 85,6 Punkten im Vorquartal, wie das Münchner Institut für Wirtschaftsforschung (Ifo) am Donnerstag mitteilte.
Damit geht der Indikator seit dem vierten Quartal 2004 kontinuierlich zurück. Vor allem die Urteile der rund 300 vom Ifo befragten Experten zur gegenwärtigen Lage verschlechterten sich kräftig auf 65,4 von 74,8 Punkten im ersten Vierteljahr. Aber auch die Erwartungen für die nächsten sechs Monate trübten sich ein: Der Teilindex fiel auf 89,9 von 94,6 Punkten.
Lediglich in Irland und Finnland hätten sich die sowieso schon sehr positiven Urteile zur Wirtschaftslage verbessert. Insgesamt vergrößerte sich der Abstand der Klimawerte für den Euro-Raum zum Rest der Welt. „Dies spricht dafür, daß die konjunkturelle Schwäche im Euro-Raum weiter anhalten wird", schlußfolgerte das Ifo.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.395,80 | +1,38% |
| Dow Jones | 12.568,20 | +0,91% |
| EUR/USD | 1,2546 | +0,04% |
| Rohöl Brent Crude | 107,67 $ | +0,38% |
| Gold | 1.574,60 $ | +0,32% |
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