28.06.2004 · Die Stimmung der deutschen Verbraucher hat sich nach einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumklima (GfK) wieder etwas aufgehellt. Die Bereitschaft zu größeren Anschaffungen steigt.
Die Stimmung der deutschen Verbraucher hat sich offenbar ein wenig aufgehellt. Insbesondere die Neigung zu größeren Anschaffungen sei deutlich gestiegen und habe den höchsten Wert seit Ende 2001 erreicht, berichtete die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) am Montag in ihrer monatlichen Konsumklima-Studie.
Das Konsumklima stieg auf 5,0 Punkte. Im vergangenen Monat hatten die Rekordpreise für Benzin den Deutschen die Stimmung verhagelt und damit den Index auf 4,8 Zähler gedrückt.
Hoffnungsschimmer, keine Trendwende
GfK-Vorstand Klaus Wübbenhorst sieht die Entwicklung als „Hoffnungsschimmer am Horizont“. Dennoch stelle die Entwicklung noch keine Wende dar, die einzelnen Indikatoren zum Verbrauchervertrauen würden weiterhin alle unter ihren langjährigen Durchschnitten liegen. Wübbenhorst verwies vor allem auf die anhaltend schwache Lage am Arbeitsmarkt, die zu Verunsicherung und Kaufzurückhaltung führe.
Für die leicht positive Entwicklung ist vor allem die gestiegene Anschaffungsneigung ausschlaggebend. Der entsprechende Indikator verbesserte sich auf minus 16,6 Punkte von zuvor minus 24,5. Bei den Konjunkturerwartungen wurde ein Anstieg auf minus 12 von zuvor minus 18 verzeichnet, der Indikator zu den Einkommenserwartungen legte auf minus 6,5 von zuletzt minus 10 zu.
Trotz aller Skepsis zeigte sich Wübbenhorst aber zuversichtlich. Wichtig sei, daß mehr Optimismus aufkomme, wozu auch die wirtschaftspolitischen Entscheidungsträger mit einer konsequenten Fortsetzung der begonnenen Reformpolitik beitragen müßten. Denn, so Wübbenhorst, „Geld für den Konsum ist in Deutschland ausreichend vorhanden“.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.395,80 | +1,38% |
| Dow Jones | 12.568,20 | +0,91% |
| EUR/USD | 1,2546 | +0,04% |
| Rohöl Brent Crude | 107,67 $ | +0,38% |
| Gold | 1.574,60 $ | +0,32% |
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