24.08.2004 · Das Wachstum der deutschen Wirtschaft ist zwischen April und Juni dieses Jahres angesichts der dynamischen Weltkonjunktur im wesentlichen von der starken ausländischen Nachfrage getragen worden.
Das Wachstum der deutschen Wirtschaft ist zwischen April und Juni dieses Jahres angesichts der dynamischen Weltkonjunktur im wesentlichen von der starken ausländischen Nachfrage getragen worden.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag berichtet, legten die deutschen Ausfuhren im zweiten Quartal um 3,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal zu, auf Jahressicht belief sich ihre Zunahme damit auf 13,2 Prozent. Vor diesem Hintergrund wies Destatis ein Wachstum der deutschen Wirtschaft von 0,5 Prozent zum Vorquartal aus und bestätigte damit die Schnellschätzung vom 12. August.
Auf Jahressicht lag das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) unbereinigt um 2,0 Prozent höher nach plus 1,5 Prozent im ersten Quartal 2004. Unter Ausschluß des Kalendereffekts - zwischen April und Juni 2004 stand ein Arbeitstag mehr zur Verfügung - lag das Wachstum bei 1,5 Prozent. Damit wurden ebenfalls die Berechnungen der Schnellschätzung bestätigt.
Inlandsnachfrage weiter schwach
Den weiteren Angaben von Destatis zufolge stiegen die deutschen Importe zwischen April und Juni um 2,2 Prozent zum Vorquartal bzw um 8,1 Prozent zum Vorjahr. Damit ergab sich insgesamt für den deutschen Außenbeitrag zum Vorzeitraum ein Wachstumsbeitrag von 0,5 Prozentpunkten.
Für die inländische Nachfrage wiesen die Wiesbadener Statistiker hingegen eine schwache Entwicklung aus. Demnach stiegen die deutschen Konsumausgaben um 0,1 Prozent zum Vorquartal bzw lagen auf Jahressicht noch um 0,5 Prozent niedriger. Für den Staatsverbrauch wurde ein Anstieg gegenüber dem ersten Quartal 2004 um 0,3 Prozent ausgewiesen, gegenüber dem zweiten Quartal 2003 eine “rote Null“.
Für die Ausrüstungsinvestitionen wurde gegenüber dem Vorquartal eine unveränderte Entwicklung gemeldet, bei einem Plus von 0,1 Prozent im Jahresvergleich. Die Bauinvestitionen lagen um 2,0 Prozent niedriger als im Vorquartal bzw um 2,3 Prozent als im Vorjahr.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.395,80 | +1,38% |
| Dow Jones | 12.568,20 | +0,91% |
| EUR/USD | 1,2546 | +0,04% |
| Rohöl Brent Crude | 107,67 $ | +0,38% |
| Gold | 1.574,60 $ | +0,32% |
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