09.03.2004 · Das produzierende Gewerbe in Deutschland hat im Januar 0,1 Prozent weniger hergestellt als im Dezember. Ausschlaggebend für den Rückgang sei auch das Wetter gewesen, so das Wirtschaftsministerium.
Die Firmen in Deutschland haben ihre Produktion am Jahresanfang wie erwartet kaum verändert.
Das produzierende Gewerbe habe im Januar 0,1 Prozent weniger hergestellt als im Dezember, teilte das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) am Dienstag in Berlin mit. Ausschlaggebend für den minimalen Rückgang sei unter anderem das Wetter gewesen, das den Bau beeinträchtigt habe. Von Reuters befragte Analysten hatten mit einem minimalen Anstieg der Produktion gerechnet, nachdem die Firmen bereits im Dezember lediglich 0,1 Prozent mehr hergestellt hatten.
Die Firmen in der Industrie produzierten im Januar 0,7 Prozent mehr. Innerhalb dieses Sektors vermeldete das BMWA bei Vorleistungsgütern einen Anstieg um 0,3 Prozent, bei Investitionsgütern ein Plus von 1,5 Prozent und bei den Konsumgütern einen Rückgang von 0,3 Prozent. Im Energiesektor sank die Produktion um drei Prozent. Das Bauhauptgewerbe verbuchte einen Einbruch um 7,4 Prozent. „Ausschlaggebend für die Entwicklung im Januar waren die kräftige, auch witterungsbedingte Abnahme der Produktion im Bauhauptgewerbe und der Rückgang der Erzeugung im Energiesektor", erklärte das BMWA.
Trotz des Rückgangs im Januar lag die Produktion nach Berechnungen der Nachrichtenagentur Reuters noch immer 1,4 Prozent über dem Niveau von Anfang 2003. Im weniger schwankungsanfälligen Zweimonatsvergleich Dezember/Januar gegen Oktober und November fuhren die Firmen ihre Produktion um 0,5 Prozent hoch.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.393,06 | +1,18% |
| Dow Jones | 12.568,20 | +0,91% |
| EUR/USD | 1,2546 | +0,04% |
| Rohöl Brent Crude | 107,67 $ | +0,38% |
| Gold | 1.574,60 $ | +0,32% |
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