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Konjunktur Keine gute Nachricht für die Wirtschaft

Das Vertrauen der amerikanischen Verbraucher in ihre Wirtschaft ist im Dezember entgegen den Analystenerwartungen weiter gesunken.

Das Vertrauen der amerikanischen Verbraucher in die Wirtschaft ihres Landes ist im Dezember entgegen den Analystenerwartungen weiter gesunken.

Der vom Forschungsinstitut Conference Board ermittelte Index fiel auf 80,3 von revidiert 84,9 Punkten im November, wie das Institut am Dienstag in New York mitteilte. Damit sank der Index in den vergangenen sieben Monaten sechs Mal und näherte sich damit dem Neun-Jahres-Tief vom Oktober mit 79,6 Punkten.

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Arbeitsmarktentwicklung belastet die Stimmung

Die Entwicklung im Dezember lag damit deutlich unter den Prognosen der Analysten, die mit einem Anstieg des Index auf 85,5 Punkte gerechnet hatten. Grund für die schwache Entwicklung in diesem Monat sei vor allem die getrübte Stimmung der Verbraucher wegen der unsicheren Aussichten am Arbeitsmarkt. Allerdings dürfte auch die verbreitete Sorge vor den Folgen eines möglichen Irak-Kriegs im Blick auf das Ausgabe-Verhalten der Verbraucher eine gewisse Rolle gespielt haben.

Der Hauptfaktor für die schlechtere Stimmung sei jedoch der Anstieg der Arbeitslosigkeit und der entmutigende Ausblick für den Arbeitsmarkt gewesen, erklärte Lynn Franco vom Conference Board. Solange es keine Verbesserung am Arbeitsmarkt gebe, werde auch das Vertrauen der Verbraucher nicht nennenswert steigen. Die Arbeitslosenrate in den USA hatte zum Jahresende den höchsten Stand seit acht Jahren erreicht.

Erwartungsindex fällt weniger stark

Der Erwartungsindex fiel im Dezember den Angaben zufolge auf 87,2 Zähler von revidiert 89,3 Punkten, also nicht ganz so stark. Dies sei immerhin ein „Silberstreif am Horizont", und beileibe kein Alarmzeichen für einen etwaigen Sprung der Inflationsrate in einen zweistelligen Bereich, sagte Franco.

Der Index der gegenwärtigen Bedingungen sank auf 69,9 nach revidiert 78,3 Zählern.
Der Verbrauchervertrauensindex gilt als wichtiger Indikator für die künftige Entwicklung der Konsumausgaben, die rund zwei Drittel der amerikanischen Wirtschaftsleistung ausmachen.

Endspurt der Kunden enttäuschend

Die Zahlen vom Dienstag ließen erkennen, dass die im Dezember in letzter Minute noch von den Kunden getätigten Einkäufe dem Einzelhandel nicht das erhoffte Durchstarten gebracht haben, wie Instinent Research ermittelte. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum seien die Umsätze bei den großen Handelsketten in den vier Wochen bis zum 28. Dezember gerade einmal um 0,7 Prozent gestiegen.

„Das war keine gute Nachricht für die Wirtschaft", kommentierte Gregory Miller, Chefvolkswirt bei Suntrust Banks in Atlanta, die Ergebnisse des Konsumentenvertrauens-Reports.

Quelle: Reuters

 
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