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Konjunktur : Institute heben Wachstumsprognosen an

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Die steigende weltweite Nachfrage nach deutschen Maschinen könnte auch 2018 Wachstumstreiber bleiben. Bild: dpa

Die Wirtschaftsforschungsinstitute heben offenbar ihre Prognose für das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes auf 1,9 von bislang 1,5 Prozent an. Auch für das kommende Jahr haben sich die Aussichten verbessert.

          Die künftige Bundesregierung kann mit Rückenwind von der Konjunktur rechnen: Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute heben zwei Insidern zufolge ihre Prognose für das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes in diesem Jahr auf rund 1,9 von bislang 1,5 Prozent an. Trotz einiger Arbeitstage weniger würde die Wirtschaft damit genauso zulegen wie 2016.

          Für kommendes Jahr werden sogar etwa 2,0 statt den noch im Frühjahr erwarteten 1,8 Prozent vorhergesagt. Das wäre das kräftigste Wachstum seit 2011, als sich die deutsche Wirtschaft nach der Finanzkrise von ihrer schwersten Rezession der Nachkriegszeit erholte.

          Die Gemeinschaftsdiagnose soll am Donnerstag in Berlin vorgestellt werden. Sie kann bis dahin noch leicht verändert werden. Beteiligt daran sind unter anderem das Münchner Ifo-Institut, das Berliner DIW, das Essener RWI, das Kieler IfW und das IWH Halle.

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