Die Industrieproduktion (ohne Baugewerbe) in der Eurozone ist im November gegenüber dem Vorjahr um 1,2 Prozent und gegenüber dem Vormonat saisonbereinigt um 0,1 Prozent gestiegen.
Volkswirte hatten im Vorfeld mit einem Anstieg der Industrieproduktion auf Jahressicht von 0,4 Prozent und auf Monatssicht von 0,5 Prozent gerechnet. Im Oktober war die Industrieproduktion gegenüber dem Vorjahr um revidiert 1,4 Prozent (vorläufig: plus 0,9 Prozent) gewachsen und gegenüber dem Vormonat um 1,3 Prozent (plus 1,1 Prozent).
Eichel sieht noch keinen nachhaltigen Aufschwung
Dem Wirtschaftsaufschwung in der Euro-Zone fehlt es nach Worten von Finanzminister Hans Eichel (SPD) noch an Nachhaltigkeit. "Ich teile die Auffassung, daß die Nachhaltigkeit der Erholung im Euro-Raum noch nicht gewährleistet ist", sagte Eichel am Dienstag am Rande eines Treffens mit seinen EU-Kollegen in Brüssel.
Es komme nun auf die Binnennachfrage an, die auch durch die deutsche Steuerreform belebt werde. Es sei aber erfreulich, daß die Prognosen der EU-Kommission und anderer über einen Beginn des Aufschwungs in der Euro-Zone eingetroffen seien.
