26.07.2006 · Die Stimmung der deutschen Wirtschaft hat sich im Juli etwas stärker als erwartet eingetrübt. Der Ifo-Geschäftsklimaindex sank auf 105,6 von 106,8 Punkte. Doch bleibe die konjunkturelle Entwicklung „aufwärts gerichtet“, so das Institut für Wirtschaftsforschung.
Die Stimmung der deutschen Wirtschaft hat sich im Juli etwas stärker als erwartet eingetrübt.
Der Ifo-Geschäftsklimaindex sank auf 105,6 von 106,8 Punkte, wie das Münchner Institut für Wirtschaftsforschung (Ifo) am Mittwoch mitteilte. Sowohl ihre gegenwärtigen Geschäfte als auch ihre Aussichten bewerteten die rund 7000 befragten Unternehmen skeptischer.
Aufhellung der Stimmung im Großhandel
„Die konjunkturelle Entwicklung bleibt weiterhin aufwärts gerichtet“, erklärte Ifo-Ökonom Gebhard Flaig aber. Insgesamt habe sich die Stimmung in der Industrie und im Einzelhandel verschlechtert, im Großhandel habe sich das Geschäftsklima dagegen aufgehellt. „Die Chancen im Exportgeschäft sahen die Industrieunternehmen immer noch sehr positiv, wenn auch in etwas geringerem Maße als in den Vormonaten“, erklärte das Ifo.
Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt nur erwartet, daß der Ifo-Index auf 106,0 Punkte sinkt. Der Index zur aktuellen Situation sank auf 108,6 von 109,4 Punkten. Auch ihre Geschäftsaussichten beurteilten die Firmen pessimistischer, die Erwartungskomponente gab auf 102,6 von 104,2 Punkten nach.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.393,92 | +1,25% |
| Dow Jones | 12.552,80 | +0,79% |
| EUR/USD | 1,2547 | +0,05% |
| Rohöl Brent Crude | 107,57 $ | +0,29% |
| Gold | 1.574,60 $ | +0,32% |
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