11.07.2005 · Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat seine Prognose von 0,2 Prozent Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal bestätigt. Das schlechte Wetter des ersten hilft dem zweiten Quartal. Der Konsum bleibt schwach.
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat am Montag seine Prognose von 0,2 Prozent Wachstum des arbeitstäglich- und saisonbereinigten realen Bruttoinlandsproduktes (BIP) Deutschlands im zweiten Quartal bestätigt.
„Die Konsumschwäche bremst nach wie vor die wirtschaftliche Entwicklung“, erklärte das DIW in seinem in Berlin veröffentlichten „Konjunkturbarometer“. Die positive Entwicklung im ersten Quartal sei im Wesentlichen vom positiven Außenbeitrag getragen worden.
Schlechte Witterung des ersten hilft dem zweiten Quartal
„Für das zweite Quartal des laufenden Jahres ist demgegenüber mit einer Verlangsamung des Wachstums zu rechnen“, bekräftigte das DIW. „Das arbeitstäglich- und saisonbereinigte reale Bruttoinlandsprodukt dürfte nur noch um 0,2 Prozent steigen“, sagten die Berliner Wirtschaftsforscher voraus.
Gestützt werde das gesamtwirtschaftliche Wachstum durch die stabile Entwicklung im Vorleistungssektor und vor allem dadurch, daß die in diesem Jahr besonders starken witterungsbedingten Produktionsausfälle im ersten Quartal zu einem kompensierenden Produktionsanstieg im Bauhauptgewerbe im zweiten Quartal geführt hätten.
Konsumschwäche nicht überwunden
Jedoch verlaufe die Entwicklung im Einzelhandel und Gastgewerbe ruhiger als zuvor. „Die Konsumschwäche scheint nach wie vor nicht überwunden zu sein“, erklärte das DIW. Das DIW stellt sein Konjunkturbarometer monatlich vor. Es liefert eine Schätzung für das reale Bruttoinlandsprodukt des jeweils abgelaufenen Quartals beziehungsweise des laufenden Quartals.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.395,65 | +1,37% |
| Dow Jones | 12.566,70 | +0,90% |
| EUR/USD | 1,2541 | 0,00% |
| Rohöl Brent Crude | 107,63 $ | +0,34% |
| Gold | 1.574,60 $ | +0,32% |
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