20.01.2004 · Trotz des Rückschlags durch die Lungenkrankheit Sars ist die chinesische Wirtschaft im vergangenen Jahr um 9,1 Prozent gewachsen. Für 2004 wird in China ein vergleichsweise moderates Wachstum von sieben Prozent erwartet.
Trotz des Rückschlags durch die Lungenkrankheit Sars ist die chinesische Wirtschaft im vergangenen Jahr um 9,1 Prozent gewachsen. Das ist der stärkste Zuwachs seit 1997, wie das nationale Statistikamt BNS am Dienstag in Peking mitteilte.
Das kräftige Wachstum beruhte demnach vor allem auf einer zweistellig zulegenden Industrieproduktion sowie auf neuen statistischen Methoden, nachdem China für ein als stets zu niedrig eingeschätztes Wachstum kritisiert worden war.
Drei Quartale mit mehr als neun Prozent Wachstum
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag 2003 den Angaben der Statistiker zufolge in drei Quartalen deutlich über neun Prozent. Die annualisierte Wachstumsrate des BIP im vierten Quartal habe 9,9 Prozent betragen, hieß es weiter. Zugleich nannte das Amt eine revidierte Wachstumsrate für das dritte Quartal von 9,6 Prozent, nachdem zunächst nur ein Wachstum von 9,1 Prozent angenommen worden war. Im zweiten Quartal allerdings war es wegen der Auswirkungen von Sars vor allem auf Tourismus, Handel und Gastronomie auf 6,7 Prozent gestürzt - den niedrigsten Stand seit elf Jahren.
Für 2004 wird in China ein vergleichsweise moderates Wachstum von sieben Prozent erwartet.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| DAX | 6.692,96 | −1,41% |
| FAZ-INDEX | 1.495,13 | −1,32% |
| TecDAX | 769,89 | −0,43% |
| MDAX | 10.249,10 | −1,04% |
| SDAX | 4.985,13 | −0,71% |
| REX | 421,06 | −0,02% |
| Eurostoxx 50 | 2.480,76 | −1,65% |
| F.A.Z. EURO INDEX | 80,01 | −1,60% |
| Dow Jones | 12.801,20 | −0,69% |
| Nasdaq 100 | 2.547,32 | −0,65% |
| S&P500 | 1.342,64 | −0,69% |
| Nikkei225 | 8.947,17 | −0,61% |
| EUR/USD | 1,3195 | −0,67% |
| Rohöl Brent Crude | 117,61 $ | −0,91% |
| Gold | 1.711,50 $ | −2,09% |
| Bund Future | 138,62 € | +1,01% |