Seit mehr als zwei Jahren reden Europas Rettungspolitiker über den drohenden Bankrott Griechenlands. Trotzdem sind sie nicht vorbereitet, weil politisch nicht wahr sein darf, was wirtschaftlich schon lange klar ist, nämlich die Zahlungsunfähigkeit Griechenlands.
Auf dem jüngsten Euro-Krisengipfel waren die Staatschefs wieder ratlos, was sie machen sollen, wenn die Griechen die beschlossenen Sparverträge kündigen. Noch hofft die Gemeinschaft, dass die Wähler in Griechenland ihr die Entscheidung darüber abnehmen, ob weiter Hilfe gezahlt wird. Doch in der Nachwahl könnte weniger gegen den Euro, sondern eher für die Neuverhandlung der Verträge gestimmt werden. Dann zöge sich die Konkursverschleppung weiter in die Länge, türmten sich in der EZB und anderswo noch mehr Milliardenrisiken auf.
Derweil verabschieden sich die Investoren vom Euro, wächst das Risiko eines Sturms auf die Banken in Hellas und nimmt die Kapitalflucht aus Griechenland, Portugal und Spanien zu. Da soll es wohl alle beruhigen, wenn die Bundesregierung Pläne für eine griechische Sonderwirtschaftszone schmiedet, mit Steuervorteilen für ein Land, in dem kaum Steuern bezahlt werden.
Konzeptlosigkeit der Politik erschüttert
Carlos Anton (carlosanton)
- 27.05.2012, 00:45 Uhr
RAUS AUS DIESEM MARODEN EURO-SYSTEM -UND ZWAR SCHNELLSTENS.
Rüdiger Noll (krn)
- 26.05.2012, 15:51 Uhr
2 mal Quatsch um Merkel
Carsten Berg (Carberg)
- 26.05.2012, 10:24 Uhr
"...wenn die Bundesregierung Pläne für eine griechische
Sonderwirtschaftszone schmiedet,
Rüdiger Noll (krn)
- 26.05.2012, 10:04 Uhr
Madeiras Präsident droht schon mal mit EU-Austritt...
Closed via SSO (meyertom)
- 26.05.2012, 09:54 Uhr