Home
http://www.faz.net/-gqe-76bmo
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER

Veröffentlicht: 05.02.2013, 17:47 Uhr

Kommentar Wettlauf um Währungsschwäche

Ein „Währungskrieg“ rückt näher. Doch so ein Abwertungswettlauf kann böse enden. Es droht eine Abwärtsspirale mit großen Wohlstandsverlusten.

Ein „Währungskrieg“ rückt näher. Japan erklärt die Abwertung des Yen zum Regierungsziel, macht die Notenbank zum Büttel der Staatsfinanzierung und zwingt den Governeur der Bank von Japan zum Rücktritt. Amerikas Notenbank verfolgt wie die Bank von England und die EZB ebenfalls eine ultralockere Geldpolitik mit Zinsen zum Nulltarif und einer gigantischen Ausweitung der Geldbasis durch den Kauf von Staatsanleihen.

Holger Steltzner Folgen:

Vordergründig soll dadurch die Wirtschaft in Schwung gebracht und die eigene Währung geschwächt werden, damit eigene Unternehmen Waren leichter ausführen können. Doch immer zielt so eine Politik auch auf die Schwächung anderer Staaten.

Mehr zum Thema

Wie böse ein Abwertungswettlauf enden kann, zeigt die Wirtschaftsgeschichte zwischen den Weltkriegen. Wenn alle Länder abwerten wollen, was unmöglich ist, droht eine Abwärtsspirale aus Währungskollaps, Kapitalkontrollen, Marktturbulenzen und das Ende des Freihandels mit großen Wohlstandsverlusten.

Frankreich hat maßgeblichen Anteil daran, dass aus der EZB ein politisches Werkzeug wurde. Nun sollte Staatspräsident Hollande nicht auch noch der Manipulation von Wechselkursen das Wort reden.

Quelle: F.A.Z.

 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Obamas Schlaglöcher

Von Winand von Petersdorff

Der amerikanische Präsident will mit einer Sonder-Ölsteuer in Höhe von 10 Dollar auf das Fass Rohöl die marode Infrastruktur des Landes modernisieren. Dagegen ist nicht viel zu sagen. Mehr 6 5


Die Börse
Name Kurs Änderung
  Dax --  --
  F.A.Z.-Index --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --

Abonnieren Sie den Newsletter „Wirtschaft“

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden

Grafik des Tages Krankenhäuser fühlen sich weniger krank

Deutschland Klinken sind wieder etwas zuversichtlicher. Die Mehrheit steht aber in eigener Wahrnehmung immer noch eher schlecht als gut da. Mehr 2