Mit dem Bundesfinanzminister ist nicht zu spaßen, das sollte niemand besser wissen als die FDP. Wolfgang Schäuble hat schließlich keinen unerheblichen Anteil daran, dass die Liberalen da stehen, wo sie stehen: unten. Das Geld hält der Minister dort besonders gerne zusammen, wo es der FDP nutzen könnte. Die hat den Spieß jetzt einfach umgedreht und schwingt sich selbst als oberste Sparpartei auf.
Der „neue beste Freund“
Per Präsidiumsbeschluss fordert sie ein Ende des Schuldenmachens im Bund schon für 2014, zwei Jahr früher als von Schäuble vorgesehen. Das ist durchaus vernünftig, die Gelegenheit zum Ausstieg aus den Defiziten wird günstiger nicht werden. Als politische Botschaft aber ist der Beschluss solange nicht ernst zu nehmen, solange FDP-Chef Philipp Rösler glaubt, es reiche, das Ziel mit einem kleinen Scherz über seinen „neuen besten Freund“ Schäuble zu untermauern - statt mit ein paar überlegten und sehr handfesten Sparvorschlägen. Nur damit zwänge er den Bundesfinanzminister und die Union aus der Reserve.
So wird dieser „Vorstoß“ ins Leere laufen, Schäuble wird ihn kaum zur Kenntnis nehmen. Erstaunlich, dass Rösler immer noch glaubt, sich auf Schäubles Augenhöhe heraufscherzen zu können.
Ach Frau Göbel!
Ulla Nachtmann (fatumath)
- 16.04.2012, 23:36 Uhr
Schulden können durch die richtige Besteuerung vermieden werden
Konstantin Schneider (bundesboy)
- 16.04.2012, 23:12 Uhr
FDP? Da ist doch nix mehr dahinter,
Gerhart Hase (LetzterHase)
- 16.04.2012, 22:33 Uhr
Wir haften in Billionenhöhe für bankrotte Staaten!
Closed via SSO (Kurt-Horst)
- 16.04.2012, 21:42 Uhr
die fpd - was zum Lachen,
Closed via SSO (waltk)
- 16.04.2012, 21:33 Uhr