Der Apple-Vorstandsvorsitzende Steve Jobs beschwört seit einiger Zeit die „Post-PC“-Ära. Er meint damit eine Welt, in der traditionelle Personalcomputer eine geringere Rolle spielen. Stattdessen geben mobile Geräte wie internetfähige Handys (Smartphones) und Tabletcomputer den Ton an, aus Jobs-Sicht natürlich am besten iPhones und iPads aus seinem Haus.
Jobs liegt mit seiner Beobachtung grundsätzlich richtig. Die Bewegung hin zu mobilen Plattformen findet statt, der PC-Markt wächst nicht mehr so stark. Trotz der großen Töne von Jobs über die neue Ära steckte Apple selbst aber in seiner PC-Vergangenheit fest. Die iPhones und iPads hängen am Tropf des PC und wären ohne das Synchronisieren mit der Computerfestplatte um einiges ärmer an Inhalten.
Die am Montag vorgestellte „iCloud“ ist somit ein überfälliger Schritt von Apple, um das umständliche Abgleichen jedes einzelnen mobilen Gerätes mit dem PC zu eliminieren. Apple hat sich mit dem neuen Angebot viel Zeit gelassen, Wettbewerber wie Amazon und Google haben ihre eigenen Cloud-Dienste längst vorgestellt. Anders als mit iTunes, seiner beherrschenden Online-Plattform, ist Apple mit „iCloud“ kein Pionier, sondern ein Nachzügler.
Lieber spät als halbgar und nicht perfekt
Karl Heigl (Waldknoblauch)
- 07.06.2011, 14:26 Uhr
Nur Nachzügler?
Dieter Meyeer (egghat)
- 07.06.2011, 14:27 Uhr
Ich synche mit meiner eigenen Cloud!
Karl Fichtel (KFichtel)
- 07.06.2011, 16:42 Uhr
Features
Markus Moenig (shabby)
- 07.06.2011, 18:59 Uhr