http://www.faz.net/-gqe-75fbc
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER
F+ Icon
F.A.Z. PLUS
abonnieren
F.A.Z.-Index -- --
DAX ® -- --
Dow Jones -- --
EUR/USD -- --
Integrated Industry

Veröffentlicht: 30.12.2012, 17:47 Uhr

Kommentar Hohle Beteuerungen

Selbst mit einem Sturz über die sogenannte fiskalische Klippe von Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen ist der mittelfristige Schuldenzuwachs in Amerika nicht hinreichend kontrolliert.

von

Egal, ob und welchen Minimalkompromiss die amerikanischen Parteien im Fiskalstreit kurz vor Jahresschluss noch ausbrüten, eines ist schon jetzt sicher: Die Sanierung des Staatshaushalts wird nicht ernsthaft in Angriff genommen. Selbst mit einem Sturz über die sogenannte fiskalische Klippe von Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen ist der mittelfristige Schuldenzuwachs nicht hinreichend kontrolliert. Das liegt vor allem daran, dass die Demokraten sich scheuen, die Ansprüche in den Sozialkassen entschieden zu begrenzen.

Patrick Welter Folgen:

Hier lauern die größten Haushaltsrisiken. Nicht zu unrecht stellen die Parteien derzeit das kurzfristige Bemühen, die Wirtschaft nicht fiskalisch abzuwürgen, über die langfristige Sanierung des Staatshaushalts. Ein fiskalischer Entzug von fast 4 Prozent der Wirtschaftsleistung, wie er mit dem Klippensturz verbunden wäre, ist kein Pappenstiel und würde die wackelige Wirtschaftserholung zumindest stark belasten. Doch schon jetzt klingen die Beteuerungen hohl, man wolle im neuen Jahr einen großen Kompromiss suchen, um die Verschuldung zu bändigen. Wer will das nach dem Politspektakel der vergangenen Wochen noch glauben?

Was hat Obama denn da gemacht?

Von Roland Lindner, New York

Kurz vor dem Ende seiner Amtszeit verbietet der Präsident einem chinesischen Unternehmen, Teile eines deutschen zu kaufen. Das beunruhigt - auch wegen seines Nachfolgers. Mehr 0

Abonnieren Sie den Newsletter „Wirtschaft“

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden
Zur Homepage