Facebook ist der Platzhirsch unter den sozialen Netzwerken. Die Nutzerzahlen steigen rasant, auch in Deutschland. Auf der ganzen Welt greifen mehr als 600 Millionen Menschen auf die Dienste von Facebook zurück.
Der Platzhirsch marginalisiert die anderen: Soziale Netzwerke wie MySpace oder auch die VZ-Netzwerke in Deutschland werden an den Rand gedrängt. Noch nicht einmal der Internet-Riese Google konnte dem etwas entgegensetzen.
Nun versucht es Google einmal mehr – mit seinem Angebot „Google Plus“ oder auch „Google+“. Dessen wichtigster Bestandteil nennt sich „Circles“ (Kreise). Hier können Nutzer Informationen mit einem von ihnen selbst ausgewählten Kreis von Kontakten austauschen.
Anders als Facebook will es Google den Nutzern sehr einfach machen zu selektieren, wie und wem Daten verfügbar gemacht werden. Nun gibt es in Sachen Datenschutz glaubwürdigere Anbieter als Google, dem man glauben muss, dazugelernt zu haben. Aber ein Facebook-Monopol in den Sozialen Netzwerken braucht niemand. Deshalb darf man Google Glück wünschen. Noch schöner wäre es natürlich, wenn es ein deutscher Anbieter auf diesem Markt geschafft hätte, internationale Bedeutung zu erlangen.
Wie war das noch mit dem Teufel und dem Beelzebub?
Wolfgang Müller (muellerw2)
- 29.06.2011, 19:29 Uhr
"glaubwürdigere Anbieter als Google"
Johann Schulz-Gebeltzig (johannsg)
- 29.06.2011, 19:39 Uhr
Pest oder Cholera
Felicita dos Santos (Gleichheit-nein-Danke)
- 29.06.2011, 20:28 Uhr