Der schleichende Niedergang der französischen Wirtschaft drückt sich noch nicht in Form steigender Zinskosten für Frankreich aus. Auch die harsche Kritik an der verfehlten Wirtschaftspolitik des sozialistischen Präsidenten Hollande und der Verlust der Bestnote für den Schuldner Frankreich ändern das nicht über Nacht.
Als Alternative zum Dollar kommen Großanleger aus aller Welt nicht am Euro vorbei. Die Altersvorsorge aus der Eurozone muss großteils im Euro angelegt werden und auch hier gilt: Wer steckt schon all sein Geld in Bundesanleihen, die fast keine Zinsen mehr abwerfen? Aber für Hollandes Politik kräftiger Steuererhöhungen und steigender Staatsausgaben wird am Arbeitsmarkt bezahlt.
Trotz hoher Jugendarbeitslosigkeit und Lähmung der Wirtschaft will die Regierung in Paris den Franzosen und den Euro-Krisenpartnern weismachen, mit hoher Umverteilung und noch mehr Staatswirtschaft gewinne man im globalen Wettbewerb. Dabei ist Frankreich mit einer Staatsquote von 56 Prozent (Deutschland: 45) schon heute praktisch handlungsunfähig.
Hollande sollte weniger über ein angeblich deutsches Spardiktat in der Eurozone klagen und mehr nach Asien blicken.
Staatswirtschaft und der Tunnelblick-eine Krankheit des Geistes unter Stress.
günther reichert (g.reichert)
- 21.11.2012, 11:38 Uhr
Diese liberalen Märchen scheitern schon an den gutbekannten realen Zahlen
Maron Wagner (Mawa62)
- 21.11.2012, 01:01 Uhr
Kein Wunder
Wolfgang Richter (langweiler2)
- 20.11.2012, 22:18 Uhr
Nichts gelernt
Carlos Anton (carlosanton)
- 20.11.2012, 21:47 Uhr
Frankreich ist das Paradebeispiel dafür,
Christian Duus (Latour61)
- 20.11.2012, 20:57 Uhr