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Kommentar Eon rot-grün

 ·  Aus Sicht des Eon-Managements ist die Klage gegen das erzwungene Abschalten seiner Atomkraftwerke notwendig. Doch den Wert des Konzerns bestimmt langfristig seine gesellschaftliche Akzeptanz - durch die Würdigung seiner Kunden.

Artikel Lesermeinungen (4)

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Hubert Daubmeier

Etwas zu vereinfacht

Die Abhängigkeitskette ist schön erklärt:
1. Aktionär = Eigner
2. Job des Vorstand = Eigentum der Eigener erhalten, nach Möglichkeit mehren
3. Kunden = tragen das Geld zusammen (aber nur wenn sie von der kaufbaren Leistung auch tatsächlich überzeugt sind)

Der Blog reduziert das nun auf eine simple Argumentationskette:
A. gesellschaftliche Akzeptanz ist notwendig (so wie es steht als einziges und alleiniges Kriterium)
B. dann kaufen Kunden
C. dann kommt Geld rein
D. dann geht es den Eignern gut

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Eric Arnesen

...was "man" will und was "er" zu zahlen bereit ist…

Solange die Kosten nicht bekannt sind will "man" stets das "Beste".
Sobald es aber bezahlt werden soll, ist das schnell vorbei.
3 Beispiele:
» der 3-Liter VW Lupo / 3-Liter Audi A2 floppten
» die ach so genialen Elektroautos stehen aktuell wie Blei
» die Nachfrage nach Solar-Anlagen bricht ein, sobald sie auch selbst bezahlt werden sollen
Solange von den "Meinungsführern" nur die Sonnenseiten beworben werden, ist eine hohe Zustimmung sicher.
Werden dann später die Schattenseiten offenbar, sollte man zumindest erst einmal erneut fragen bevor man eine hohe Zustimmung für sich reklamiert.
Gerade die Meinungslage zur Energiewende wird in 10 Jahren sehr interessant sein.

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Karl Schmidt
Karl Schmidt (Tiuz) - 14.06.2012 10:58 Uhr

Suggestion

Welche Bedeutung mag die (politische) Akzeptanz für ein Unternehmen tatsächlich besitzen? Das hängt wohl doch wohl zunächst davon ab, welche Bedeutung sie auch für den Kunden bei seiner "Kaufentscheidung" hat. Bei einem Unternehmen, das mit Strom handelt, dürften die Kunden sich jedoch vor allem am Preis orientieren (bei steigenden Strompreisen zukünftig wahrscheinlich eher mehr als heute).

Es ist kaum zu verstehen, wie sich in Teilen der Wirtschaft, der Politik und Medien der Irrglaube eingenistet hat, die Bürger ließen sich in relevantem Maße vom Ansehen eines Unternehmens in Parteien, Medien oder oder einzelner Interessensgruppen tatsächlich beeinflussen oder sogar lenken. Das ist ein linksbürgerliches Ideal, das mit der Realität herzlich wenig zu tun hat. Dieser Irrtum leistet jedoch keinen unerheblichen Beitrag dazu, dass Bürger den Eindruck haben, Politik und Medien agieren an ihnen vorbei, weil Dinge dort eine Aufmerksamkeit und Wichtigkeit erfahren, die sie gar nicht besitzen.

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Michael Scheffler

Und den Sozialtarif bei Strom zahlt

er selbst? Oder wird er die Dividende kürzen? Fragen über Fragen.

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Jahrgang 1960, Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

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