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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Kommentar Die doppelte Vertrauenskrise

 ·  Die Schuldenkrise ist eine Vertrauenskrise – und zwar eine doppelte. Nicht nur die Anleger misstrauen den Euro-Staaten. Auch die Wähler sind verunsichert: Wer vertraut noch Europas Politikern, wenn auf deren Ankündigungen kein Verlass ist? 

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (40)

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jürgen jürgen

Ab wann wird Politik kriminell?

Alle Verträge über Stabilität,Bail-Out etc.werden in Europa gebrochen.Es wurden Bilanzfälschungen,Misswirtschaft,Korruption und Unfähigkeit nicht beachtet.Unsere Kanzlerin lügt,wenn sie den Mund aufmacht.In den Pics-Staaten hat doch jeder " Schuhverkäufer " gewusst was los ist.Aber warum denn mahnen,wenn man selbst mit im Boot sitzt.Wenn es Europa schlecht geht,geht es Deutschland schlecht sagt AM.Mit anderen Worten :mit geliehenem Geld unserer Ur-Ur-Enkel subventionieren wir Deutschen unseren Export,der ja gleichzeitig der Motor unserer Wirtschaft ist,den es ,mit immer besseren Produkten,zu verbessern gilt.Wo bitte schön ist da Platz in Zukunft für Produkte aus den Pleitestaaten,wenn sie weiterhin die selbe Währung haben wie wir?Sind die Deutschen so dumm oder gilt für sie Westerwelles " spätrömische Dekadenz " ? p.s.,ich lass gestern in einer spanischen Tageszeitung u.a.: eine der Sparmassnahmen wird sein,die Klassenstärke zu erhöhen.Herr lass es Hirn regnen.

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Walter Ringler

Einstiegsdroge

Wer glaubt, die verabreichten 100 Mrd. würden die finanziellen Probleme Spaniens lösen, glaubt wohl auch an den Weihnachtsmann. Die Chronologie der Ereignisse zeigt, daß es sich dabei allenfalls um die Einstiegsdroge im nun folgenden Rettungsrausch handelt.

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lu fauk
lu fauk (Fauck) - 11.06.2012 10:48 Uhr

Die Commerzbank wurde französischen Finanzinteressen geopfert

Als Trichet beschloss griechische Staatsanleihen zu kaufen, ging es ihm ausschließlich darum, französischen Finanzinstituten diese Lasten abzunehmen und sie auf den deutschen Steuerzahler abzuwälzen. Das muss auch Schäuble und Merkel klar gewesen sein, wenn sie irgendetwas von den Zusammenhängen verstanden haben. Wenn Schäuble so unverantwortlich ist, in dieser Situation deutsche Banken aufzufordern, ihre griechischen Staatsanleihen zu halten und nicht zu verkaufen, dann kann er m.E. nur das Ziel verfolgt haben, Trichet bei seinem Plan zu unterstützen. Er hat also sehenden Auges die Commerzbank in die Quasi-Pleite geschickt, damit Trichet seine französischen Banker-Kollegen mit deutschem Geld sanieren kann. So werden von unseren eigenen Politikern deutsche Interessen wahrgenommen.

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Helga Zießler

Die Griechen haben doch schon früher gelogen

...und ihre Bilanzen gefälscht, um die Kriterien für ihre Aufnahme in die EU zu erfüllen. Alle haben das gewusst, Griechenland wurde trotzdem aufgenommen.
Vielen Dank, Herr Schäfer, für die Politiikerworte, die Sie in Ihrem Kommentar zitieren - entlarvend für das Selbstverständnis dieser Herrschaften, entlarvend vor allem für die Verachtung, die sie für "das Volk" haben.
In meinem langen Leben habe ich mir bis jetzt nicht vorstellen können, dass auch ich einmal eine solche Verachtung entwickeln würde - für unsere Politiker.
Wenn ich mir allerdings das Desinteresse und die Ahnungslosigkeit der meisten Deutschen ansehe, dann kann ich ansatzweise verstehen, dass Politiker meinen, mit dem Volk könnten sie alles machen, denn so ist es auch. Demos um den Juchtenkäfer JA - aber Proteste gegen das antidemokratische Brüsseler Monster, gegen Transfer-Union und und - Fehlanzeige. Die Amis würden laut aufheulen, aber die können Demokratie schon seit über 200 Jahren, wir üben erst seit 60 Jahren...

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Matthias Elger
Matthias Elger (melger) - 10.06.2012 17:58 Uhr

Eine Lüge zieht andere nach sich!

So ist es nun einmal. Und gelogen wird ja nicht erst seit der Euoreinführung, sondern man erinnere sich nur an die Versprechen die mit dem Euro gemacht wurden. Und dann mit Griechenland,...

Und zu den Bankern, später werden wir uns einmal an diese erinnern, mit wenn sie nicht geplatzt wären, dann lebten sie noch heute. So geht es nun einmal dem der nicht genug bekommen kann.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.06.2012 21:16 Uhr
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Zoufal Johann (Johanik) - 10.06.2012 21:16 Uhr

Wallenstein

Das ist der Fluch der bösen Tat, dass sie fortwährend Böses muß gebären. Und das gilt erst recht für die dumme Tat, nämlich des Helmut Kohl.

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Wilhelm Arnold

Noch steht das Lügengebäude

Doch es wird einstürzen. Das sind die Lehren der Geschichte. Noch keine Regierung hat es auf Dauer geschafft die eigene Bevölkerung durch Lügen ruhig zu stellen. Irgendwann muss das Lügengebäude dann durch Staatsgewalt gestützt werden. Doch, noch schläft der Deutsche Michel. Weder am Wahlverhalten noch an der Unterstützung gegen den ESM lässt sich auch nur ansatzweise ablesen, dass sich die 80 Millonen Bundesbürger mit den Konsequenzen der Euro-Politik auseinandersetzen.

Dabei haben wir jetzt doch noch alle Möglichkeiten diesem Spuk demokratisch ein Ende zu setzen. Aber weder schließen sich die Bundestagsabgeordneten, die die Katastrophe kommen sehen zu einer echten Wahlalternative zusammen, noch kommt von außerhalb irgendein Anstoß zur Erneuerung unseres Parteienwesens - sorry, die Piraten bieten hier leider keine Alternative.

Offensichtlich muss es erst zum wirtschaftlichen Kollaps kommen bis wir begreifen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.06.2012 18:59 Uhr
Uwe Gattermann

Alle Chancen verspielt

Demokratisch wird dem Spuk kein Ende gesetzt werden, sondern vollkommen undemokratisch. Es wird zum Knall und zu Bürgerkrieg kommen, dem reinigenden Gewitter. Und dann wehe der Obrigkeit! Es wird kein geordneter Staatsverfall wie der der DDR, sondern einer wie in Rumänien. Und dann wehe der Obrigkeit - Ulfkotte sah sie in einem Interview bereits an den Laternen baumeln und die New York Times wies den Bunten Präser bereits auf Chauchescou hin.

Ich weiß, warum ich seit zehn Jahren weg bin!

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Uwe Gattermann

Man muß ja nicht immer lügen

Juncker ist - vom beschriebenen Fall einmal abgesehen - durchaus auch für klare, offene Worte bekannt, wie etwa jene von 1999, die zeigen, was die EUdSSR wirklich ist:

„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt“ (Spargel Nr. 52 v. 27.12.1999, S. 132).

EU, EUdSSR und Teuro waren seit jeher Mittel, Deutschlands Stärke zu eleminieren! Es ging nicht um das Wohl der Völker, sondern um eine neue Sowjetunion, eben die EUdSSR.

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Manfred Mattis
Manfred Mattis (MMra) - 10.06.2012 17:26 Uhr

Nicht eine einzige

Prognose Schäubles -aber auch Merkels, Junckers und der anderen "Eliten"- im Zusammenhang mit der EURO-"Rettung" hat sich bewahrheitet. Recht hatten immer nur -wie bereits bei der Einführung des EURO!- die Kritiker! Daher steuern wir mit zunehmender Geschwindigkeit auf eine Krise der Demokratie und unserer Rechtsstaatlichkeit zu. Wenn die noch schlafende Wählermasse erkennt, dass die ganze EORO-Krise ihren Ursprung in politischem Wunschdenken hatte -und daher bei Anwendung gesunden Menschenverstandes vermeidbar gewesen wäre- wird die Suche nach politischen Alternativen losgehen. Hilfe ist von den im Bundestag vertretenen Parteien nicht zu erwarten. Warum unterstützen wir also nicht die sich formierende außerparlamentarische Opposition? Ich denke dabei an die Freien Wähler, die gemeinsam mit anderen -z.B. dem Bündnis Bürgerwillen- gerade beginnen, Fahrt aufzunehmen. Ich habe bereits erste Gespräche geführt und werde dabei sein - Sie auch? "Googeln" Sie mich für ein Treffen in Kassel!

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Karl Dietrich Naumann

Der deutsche Wähler ?!

Dem kann man doch alles vorsetzen! Erst wählen sie Hitler an die Macht, in der Ostzone dann Ulbricht und Honnecker und hier wählen sie die Grünen mit ihren verschiedensten Angst-phobien ! Die letzte Wahl war ausdrücklich eine Entscheidung für eine Verlängerung der Laufzeiten der Kernkraftwerke. Was machen die Typen ? sie verkürzen die Laufzeiten sogar. Gleichzeitig geht die gewählte Regierung in der Finanzpolitik Risiken ein, die an die Existenz und die Substanz unserer Republik gehen, dafür haben sie keine Legitimation ! Auf jeden Fall
ist ihr Handeln außerhalb ihrer Vereidigung : Schaden vom deutschen Volke fern zu halten !
Wann realisiert die CDU, dass ihre Ikone Merkel nicht zu halten , sondern wegen ihrer
schädlichen Entscheidungen zur Verantwortung zu ziehen ist. Wer Millionen Menschen ohne
Autorisierung um 'zig Milliarden bringt ( in der "Energiewende" und den "Fiskalpakt"), gehört nach denHaag wie die Schlächter vom Balkan.

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Zoufal Johann (Johanik) - 10.06.2012 17:01 Uhr

Kein Verlass?

Das ist die falsche Perspektive, um die Politik zu beurteilen. Was die deutsche Politik will, steht doch schon lange fest und sie macht auch kein Geheimnis daraus: die Integration Europas voranzutreiben und die Zuständigkeiten der EU auszuweiten. Nur muss die Politik die Bürger "mitnehmen", wie man sagt. Die Politik lässt es darauf ankommen, in eine Lage zu kommen, in der sich keine andere Möglichkeit zu handeln bietet, als eben der nächste Integrationsschritt. Die Politik läßt sich gerne zwingen, um die jeweils nächste Katastrophe zu verhindern. Der Zwang ist nur zu willkommen. Nur so kann man dem Bürger erklären: Wir müssen den Einsatz erhöhen, sonst bricht alles zusammen, sonst ist unser Geld verloren, sonst....Und mit jedem Sonst kommen wir der umfassenden Union näher - und damit dem gemeinsamen Verderben.

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Peter Pen

Machiavelli läßt grüßen

Die Politiker, die ich persönlich kenne, haben sich in die Politik gerettet, weil sie unfähig waren es sonst im Leben zu etwas zu bringen. Sie haben eine Riesenklappe, Riesenego, sind aber ansonsten ziemlich einfach gestrickt, haben keine echte Kompetenz für irgendetwas, und sind das wahre Gegenbild von Intellektuellen. Ich würde sagen die überwiegende Mehrzahl der Hinterbänkler im Bundestag gehört in diese Gruppe. Die Leute, die alles abnicken, was die Mutti ihnen vorsetzt.

Den Schäubel usw. kenne ich persönlich nicht. Aber aus ihrem Handeln und Sagen, bzw. den Widersprüchen und Lügen, in die sie sich ständig verheddern ist schon klar, dass hier eine dunkle Agenda abgearbeitet wird, und die geht so: Deutschland soll nie wieder Krieg und Elend über Europa bringen. Deshalb muss es politisch, finanziell etc. von nicht-Deutschen dominiert werden. Da deutsche Wähler zu dumm sind das zu verstehen, wird diese Strategie über gewollte Krisen wie den Euro bewerkstelligt. Alternativlos.

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Wolfgang Richter

Vertrauen?

Es genügt, sich die Brüsseler Führungsriege um Juncker und Barroso anzuschauen.
Denen würde ich nicht einmal ein altes, verrostetes Fahrrad anvertrauen.
Die EU- und Euro-Geschichte: Rechtsbruch über Rechtsbruch.
Euro-Aufnahmekriterien? Stabilitätspakt? Bail-Out-Verbot?
Wenn Europa ein Rechtsstaat wäre, würden nur noch die Handschellen klicken.
Und der Brüsseler Knast wäre voll bis zum Rand.

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Franz Munte

Fakt ist: Bananenrepublik BRD hat Staatsstreich durch EU-Fantasten Merkel und Schäuble erlebt

Es gibt kein Recht mehr. Fazit u.a. : Ich hoffe auf ANGEMESSENE Gegenkräfte, die sich in Deutschland formieren werden.

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Carlos Anton

Lüge und Verschleierung werden zum System

Die Lüge gehört zum politischen Geschäft und verzeihlich, wenn damit Schlimmeres, wie z.B eine Panik vermieden wird. Allerdings hat das Ausmass und die Häufigkeit der Lügen im Zusammenhang mit dem Euro ein Niveau erreicht, das man sonst nur von autoritären Regimes kennt. Zusammen mit der Planlosigkeit und mangelnden Urteilsfähigkeit, kann dies zu einem brandgefährlichen Vertrauensvrlust in diesen Staat führen.

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Karin Gossmann-Walter

Europa ? - ach, geh' fort - was haben die EU-Politiker aus Europa gemacht. Vertrauen?

weder d. deutschen Politikern noch d.ausländischen noch d. EU !

Deutschen Politikern gehts nicht schnell genug, Deutschland kaputt z. machen und die Südländer, sind scharf auf Eurobonds.
Nichts als Lügen, Märchen erzählen und das Volk für dumm verkaufen
Ja, ja - wenn es ernst wird, muss man lügen

Mich ärgert zudem, dass z.B. in Italien, sicher ist es in den anderen südeurop. Ländern genauso, Deutschland als egoistisch !! hingetellt wird.
Es wird sich nicht eingestanden, dass man selbst etwas zu tun hat. Von Target II wird da nicht gesprochen. Wenn ich Politsendungen i. ital. TV sehe, könnte ich an die Decke gehen, da falsche Darstellung u. alle Schuld wird D. gegeben.

Bedenklich, die Völker werden so gegeneinander aufgewiegelt. Ich glaube bald, das ist so gewollt.

Wir sind gefangen in einem Europa, dass wir bestimmt so nicht wollten !!! m. unfähigen Führungspersonal....Hilfe, help, aiuto, wie endet das ?
Bewusst wird gegen nicht für das Volk gehandelt, gegen 99 %

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Closed via SSO

trau keinem ueber 30

denn er richtet seine Meinung nach seinem Ziele aus.
Das was die Politik hier bietet ist ein trauriges Kapitel menschlicher Dummheit. In einem System, dem der Vertrag als solches heilig sein muss, wird auf Teufel heraus gegen diese Grundlagen verstossen. Die Politiker machen was sie gerade in einem Moment so denken und vergessen 3 Tage spaeter alles und handeln wieder nach neuen Eingebungen.
Das ist aber nur ein Teil der traurigen Geschichte, man muss seine Worte hier im Forum auch schon sehr genau abwaegen, sonst wird man zensiert, das traurigste Kapitel neuer deutscher Tugend. Um seine Meinung kundzutun ist es erforderlich eine Frau Merkel als die Schuldige an der Krise zu bezeichnen. Es ist erforderlich die rotgruenen des Wahnsinns namens Kommunismus zu bezeichnen, wenn sie Vermoegensabgaben, nicht zur Rettung des eigenen Staates vor Unbill, sondern zur Rettung auslaendischer Politkasten verlangen. Also FAZ geh in Dich und zensiere nur noch wirklich das notwendige.

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George Rauscher

Juncker lügt

Das Video mit Junckers Satz ist leicht zu finden, einfach 'Juncker lügt' googlen. Ansonsten kann ich nur sagen, ich traue keinem Politiker mehr weiter als ich das Atomiom werfen kann.
Bleibt zu hoffen, daß noch ein paar gute Köpfe rebellieren und vor der Bundestagswahl eine neue Partei gründen, eine die den Amtseid ernst nimmt.

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Burkhardt Brinkmann

Wie naiv muss man sein ...

... um auch nur den geringsten Zweifel daran zu haben, das Europa sein (unser!) Geld nach Griechenland schaufeln wird - koste es, was es wolle, und egal was die Griechen (nicht) tun.
Ist ja auch verständlich, weil das Geld der griechischen Steuerhinterzieher die Luxemburger Bankkonten auffüllen wird!

Meldung über Juncker im WELT-Artikel "Juncker drängt auf rasche Lösung der Bankenkrise" vom 09.06.12:
"Er plädierte dafür, glaubhafte Wachstumsperspektiven zu eröffnen, und sei auch nicht dagegen, die Modalitäten im Falle Griechenlands zu überdenken. Athen solle AUF ALLE FÄLLE in der Euro-Zone bleiben."
Alles klar?

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Wolfgang Orth

Lieber Herr Schäfer,

das Fragezeichen am Ende der Einleitung hätten Sie ruhig weglassen können. Ebenso wie Herr Leutwyler bin ich der Meinung, dass wir in Deutschland keine Demokratie mehr haben. Wann hat denn zum letzten mal das Parlament die Regierung kontrolliert? Und wann gab es denn im Bundestag zum letzten mal mehr, als den Austausch sattsam bekannter parteiideologischer Meinungen? Ich stelle mir vor, dass die 400.000 Fußballfans, die gestern abend vor dem Brandenburger Tor gefeiert haben, zum Bundeskanzleramt ziehen und dort gegen schiere Dummheit, Machtmissbrauch und Lügen protestieren. Aber dazu müssen wir Deutsche uns von der Vorstellung befreien, dass im Bundedstag wirklich die Besten sitzen. Das ist nämlich garantiert nicht der Fall.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.06.2012 23:34 Uhr
Helga Zießler

Aber so ist es, Herr Orth

Sich am Brandenburger Tor vollaufen lassen und die Fahnen schwenken, das können die Fußballfans - aber 400.000 Bürger, die vorm Kanzleramt gegen Merkel-Regierung, Transfer-Union und Geldverschwendung protestieren - das geht nie und nimmer. Wieso sollen dann im Bundestag "die Besten" sitzen? Wo sollen die herkommen? Aus einem trägen Volk, das mit Fußball zufrieden und glücklich ist, und alles andere geht ihm am A... vorbei?
Nein, jedes Volk hat genau die Regierung, die es verdient.

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Gerhard Storm

Höchste Gefahr, wenn der unfähige Mitdilettant Schäuble vom guten Weg spricht

diese Lehre ziehe ich aus den unqualifizierten Sprüchen des dt. inkompetenten Lohnerhöhungsministers im Zuge der €-GR-Schuldenkrise.

Merkel ist davon tangiert, denn sie hat die regelmäßig falsche - viel zu positive - Einschätzung Schäubles nachgeplappert.

Besonders perfide waren Schäubles-Unsinnsworte, als GR kurz nach wiederholten "Rettungsspritzen" kurz vor dem endgültigen Aus stand.

Dieser unverantwortliche dt. Finanzminister hat mit seinem "guten Weg" den Griechen wohl den Weg in den Hades schmackhaft machen wollen. Anders kann ich solch unsinnige Worte nicht deuten.

Dass ein solcher Minister - ähnlich wie die unfähigen griechischen - in den Bürgern u. in den Anlegern tiefes Mißtrauen auslöst, ist allzu verständlich.

Analoges Mißtrauen, wenn Schäuble über einen Kuhhandel mit der wirtschaftlich nicht sonderlich hellen SPD-Opposition eine Unsinnssteuer zulasten der dt. Wirtschaft einführt.

Mit Versagern kann man keinen Staat machen, erst recht nicht Vertrauen schaffen!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.06.2012 17:08 Uhr
Closed via SSO
Zoufal Johann (Johanik) - 10.06.2012 17:08 Uhr

Unfähig? Keineswegs!

Schäuble will die Währungs-, Fiskal--, Finanz-, Banken- und Schulden -Union. Für ihn ist eine Krise die Möglichkeit schlechthin, um seinem Ziel näher zu kommen: den Vereinigten Staaten von Europa. Schäuble will es so, er will die anderen Staaten mit der Aussicht auf eine gemeinsame Haftung für Schulden dazu verführen, Kompetenzen an die EU zu übertragen.
Schäuble ist nicht naiv und unverantwortlich. Es ist viel schlimmer: er versucht sein Ziel mit immer größerem Einsatz zu erreichen.

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Jahrgang 1979, Redakteur in der Wirtschaft.

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