Was für ein Bild: Gleich drei Ministerinnen balgen sich nun um den Quotenknochen. Allein der ebenfalls auf dem Frauen-Förder-Gipfel anwesende Wirtschaftsminister Rainer Brüderle hat erkennbar andere Sorgen als die Frage, ob Vorstände und Aufsichtsräte im Land weiblicher werden.
Die Abgesandten der Dax-Konzerne machten die übliche politisch korrekte gute Mine zum Anliegen des Damenkränzchens. Dem unsinnigen Drängen nach verbindlichen Festlegungen zum Frauenanteil gaben sie gerade weit genug nach, um der Regierung keinen Vorwand zu liefern, womöglich doch unverzüglich per Gesetz die Einheitsquote vorzugeben, die Arbeitsministerin Ursula von der Leyen mit der ihr eigenen Hartnäckigkeit fordert.
Man wette besser nicht darauf, dass die schwarz-gelbe Koalition Rot-Grün nicht auch in Sachen Frauenquote in dieser Wahlperiode noch überholt. Grund dazu gibt es nicht. Frauen kommen dort, wo sie kämpfen, langsam aber stetig voran. Erschreckend ist die Selbstverständlichkeit, mit der die Politik ihre Wunschbilder in die Unternehmen projiziert. Erschreckend auch der fehlende Sinn für unternehmerische Freiheit, der leider nicht nur in der Quotendebatte zum Ausdruck kommt.
So ist es Frau Göbel!
Rüdiger Noll (krn)
- 30.03.2011, 20:27 Uhr
Die Forderung geht nicht weit genug!
Wilfried Ripl (juck)
- 30.03.2011, 20:34 Uhr
Die Regierung hat gar keine Legitimation für solche freiheitsfeindlichen
Bryan Hayes (bhayes)
- 30.03.2011, 20:49 Uhr
Sorgen
Joachim Mummot (jmummot)
- 30.03.2011, 21:19 Uhr
Schlimmer noch ...
Herbert Nau (herbert.nau)
- 30.03.2011, 21:54 Uhr