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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Kommentar Der Quotenknochen

 ·  Das Drängen nach verbindlichen Festlegungen zum Frauenanteil ist unsinnig. Die Unternehmen geben dem gerade so weit nach, damit nicht eine Einheitsquote per Gesetz gilt. Frauen kommen dort, wo sie kämpfen, langsam aber stetig voran.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (11)

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Johann Braun
Johann Braun (Dillo) - 01.04.2011 23:04 Uhr

Es geht alles vorüber, es geht alles vorbei.

Ceterum censeo: Unionem delendam esse!

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Andreas Brandt

Goldröcke

Beispiel aus Norwegen: "ein Kreis von rund 70 Managerinnen teile sich gut 300 Posten. „Diese Seilschaft nennt man mittlerweile Goldröcke“, zitiert der FDP-Bundestagsabgeordnete Marco Buschmann norwegische Schlagzeilen"
FAZ 15.2.2011

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Ragna Boden
Ragna Boden (ragna8) - 31.03.2011 16:37 Uhr

Kränzchen-Frage

Dass Heike Göbel ein Arbeitstreffen dreier weiblicher Minister als "Damenkränzchen" bezeichnet, lässt tief blicken. Erstrecken sich ihre Vorbehalte gegen Frauen im Beruf auch auf ihre eigene Arbeit? Eine solche Situation wäre mit dem Bonmot "alle Kreter lügen" treffend beschrieben.

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Hans Edelmann

Zöpfe statt Köpfe?

Die deutsche Wirtschaft steht in einem harten internationalen Konkurrenzkampf.
Dafür braucht sie in den Spitzenpositionen der privaten Unternehmen die besten
Köpfe. Staatliche Bevormundung, wie solche entscheidend wichtigen Stellen zu besetzen sind, kann nur schaden. Vom Staat verordnete neue Zöpfe für die
deutsche Wirtschaft in Form der Zwangsquote verheißen nur Ärger und zusätzlichen Aufwand.

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Helmut Stücher
Helmut Stücher (stuech) - 30.03.2011 23:51 Uhr

Frauenquote

Autorität und Führung sind Männersache.
Autorität
Laut ertönt’s in uns’ren Tagen:
Frauen in die Chefetagen,
fifty fifty Ministersessel,
woll’n an Männern Kräfte messen.
Und auch auf der Kanzel stehen
und sonst ins Büro sie gehen.
Autoritäten gab es freilich,
als Staatsmann, und auch geistlich.
Seit 68 ist alles gleich,
auch die Männer wurden weich.
Die Autorität ist demontiert,
selbst im Haus sie nicht regiert.
Merkel ist im Kabinett die Mutti,
redet viel und lügt wie ihr Gutti.
Und die Ursula von der Leyen,
wollte nur Familien entzweien.
Die Väter aber in den Karzer
möchte gerne Alice Schwarzer.
Gender Mainstream soll es schaffen,
die Geschlechter gleichzumachen.
Natur und Ordnung umzukehren,
haben Feministen sich geschworen.
Der Mann kann keine Kinder kriegen,
kann aber wenigstens mal spülen.
Eva Hermann als Karrierefrau,
weiß es heute ganz genau,
wozu eine Frau geboren
und der Schöpfer sie erkoren:
Die Familie gut zu pflegen,
und dem Manne beizustehen.
Der natürliche Trieb zum Dienen,
ist dem Weiblichen verliehen.
Ein weites Feld tut sich hier auf,
sozial und in der Gemeinde auch
Schwache, Kranke, Alte künftig
brauchen Hilfe, sind bedürftig.
Helmut Stücher, Siegen

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Horst Trummler

Frauenquote beim Ehegattenunterhalt

Es ist eigentlich sehr traurig mit welcher Geschwindigkeit sich die moderne Industriegesellschaft in eine mittelalterliche Gesellschaft zurückzuentwickeln beabsichtigt. Aus einer Gesellschaft der Chancengleichheit und Tüchtigkeit wird rasend schnell eine Ständegesellschaft der Quoten. Ähnlich der indischen Kasten gilt es in diesem Fall das richtige Geschlecht zu haben um eine Position einzunehmen.
....
Wenn man schon Quoten fordert, so könnte man auch Quoten für den Ehegattenunterhalt an Geschiedene Ex-Partner fordern.
...
Vandale

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Herbert Nau

Schlimmer noch ...

Man würde Frauen weitaus mehr helfen, wenn man eine gute und hilfreiche Infrastruktur für die Betreuung von Kindern anbieten würde und die Bildung von Kindern in Ganztagsschulen erfolgte. Ausserdem gebe ich Frau Göbel recht: Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann sich Frauen auch in der Wirtschaft durchsetzen und mit dem Erfolg kommt auch die gesellschaftliche Anerkennung.
Die Leistung von Frauen an der Frauenquote in wenigen Großunternehmen festmachen zu wollen, entspricht nun eindeutig nicht den bisherigen Leistungen von intelligenten und karrierewilligen Frauen.

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Joachim Mummot
Joachim Mummot (jmummot) - 30.03.2011 21:19 Uhr

Sorgen

Ich verstehe die "Sorgen" voellig. Die Vorschlaege um die Quote gehen selbstverstaendlich nicht weit genug.
Wie waere es z.B. mit einer Aenderung des GmbH-Rechts? Firmen duerfen nur noch mit 50%-Frauenanteil gegruendet werden. Oder wie waere es mit dem Patentrecht? Oder: Fachbereiche an Unis und Fachhochschulen ohne 50% ProfessorInnenanteil und mind. 50% StudentInnen werden dazu ebenfalls verpflichtet (bei Nichterfuellung der Quote selbstverstaendlich geschlossen).
Was ist ausserdem mit Behinderten, Deutschen mit Migrationshintergrund usw.?

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Bryan Hayes
Bryan Hayes (bhayes) - 30.03.2011 20:49 Uhr

Die Regierung hat gar keine Legitimation für solche freiheitsfeindlichen

Gesetze, ganz im Gegenteil handelt es sich hier um direkte Angriffe auf unabänderliche Teile des Grundgesetzes, nämlich die Menschenrechte derjenigen, die Unternehmensanteile halten bzw. Eigentümer sind.

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Wilfried Ripl
Wilfried Ripl (juck) - 30.03.2011 20:34 Uhr

Die Forderung geht nicht weit genug!

Warum gibt es keine Forderung nach einer Frauenquote bei den Berufen wie Bergbau, Kfz-Technik, Maschinenbau, Bauhandwerk, Elektrotechnik, Straßenbau, Müllabfuhr ....etc. ? Die Frauen werden ausgegrenzt!! Oder ist es ausreichend, den Damen nur die Vorstands- und Aufsichtsratsquote zu sichern? :)

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 30.03.2011 20:27 Uhr

So ist es Frau Göbel!

Vielen Dank für den guten und klugen Kommentar.

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Jahrgang 1959, verantwortliche Redakteurin für Wirtschaftspolitik, zuständig für „Die Ordnung der Wirtschaft“.

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