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Veröffentlicht: 25.06.2013, 16:19 Uhr

Kohlendioxidausstoß Erhalt der Autovielfalt

Die europäische Autoindustrie muss den Kohlendioxidausstoß ihrer Neuwagen von 2020 an spürbar reduzieren. Die neue Obergrenze entspricht einem Verbrauch von vier Litern Kraftstoff auf 100 Kilometer. Für Verbraucher ist das eine gute Nachricht.

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Der Verbrauch der in Europa verkauften Neuwagen wird bis 2020 von fünfeinhalb auf vier Liter Kraftstoff je 100 Kilometer sinken. Auf diese Höchstgrenze haben sich jetzt nach langem Ringen der Europäische Rat und das Parlament geeinigt. Aus Sicht der Verbraucher ist das eine gute Nachricht.

Die Neuwagen der Zukunft werden wegen der neuen Spritspartechniken zwar in Zukunft etwas teurer, der Aufpreis wird sich jedoch wegen der geringeren Ausgaben für Benzin binnen kurzer Zeit amortisieren. Das Dreiliterauto als Ziel für 2025 hat die Autoindustrie vorerst verhindert, musste dafür aber an anderer Stelle nachgeben: Elektroautos werden bei der Berechnung der Emissionswerte weniger stark bevorzugt als in Amerika oder China.

Das hält den Druck aufrecht, herkömmliche Autos sparsamer zu bauen. Der Verbraucher behält die Wahl, ob er voll elektrisch oder mit einem Hybrid, Benziner oder Diesel fährt.

Das Ergebnis wird sein, dass Verbrauch mit derjenigen Technik eingespart werden wird, die das mit den geringsten Kosten schafft. Europas Modellpalette wird nicht herunter getrimmt auf ein möglichst kleines Einheitsauto. Es entsteht ein Wettbewerb der Ideen um die beste Technik.

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