http://www.faz.net/-gqe-7afdh
 

Kohlendioxidausstoß : Erhalt der Autovielfalt

  • -Aktualisiert am

Die europäische Autoindustrie muss den Kohlendioxidausstoß ihrer Neuwagen von 2020 an spürbar reduzieren. Die neue Obergrenze entspricht einem Verbrauch von vier Litern Kraftstoff auf 100 Kilometer. Für Verbraucher ist das eine gute Nachricht.

          Der Verbrauch der in Europa verkauften Neuwagen wird bis 2020 von fünfeinhalb auf vier Liter Kraftstoff je 100 Kilometer sinken. Auf diese Höchstgrenze haben sich jetzt nach langem Ringen der Europäische Rat und das Parlament geeinigt. Aus Sicht der Verbraucher ist das eine gute Nachricht.

          Die Neuwagen der Zukunft werden wegen der neuen Spritspartechniken zwar in Zukunft etwas teurer, der Aufpreis wird sich jedoch wegen der geringeren Ausgaben für Benzin binnen kurzer Zeit amortisieren. Das Dreiliterauto als Ziel für 2025 hat die Autoindustrie vorerst verhindert, musste dafür aber an anderer Stelle nachgeben: Elektroautos werden bei der Berechnung der Emissionswerte weniger stark bevorzugt als in Amerika oder China.

          Das hält den Druck aufrecht, herkömmliche Autos sparsamer zu bauen. Der Verbraucher behält die Wahl, ob er voll elektrisch oder mit einem Hybrid, Benziner oder Diesel fährt.

          Das Ergebnis wird sein, dass Verbrauch mit derjenigen Technik eingespart werden wird, die das mit den geringsten Kosten schafft. Europas Modellpalette wird nicht herunter getrimmt auf ein möglichst kleines Einheitsauto. Es entsteht ein Wettbewerb der Ideen um die beste Technik.

          Quelle: F.A.Z.

          Topmeldungen

          Christian Lindner : Demut unter der Dusche

          Der FDP-Vorsitzende legt am zweiten Tag der Sondierungen ein Buch über die Rückkehr der Liberalen vor – und seine Rolle dabei. Zudem will er einen Autoritätsverlust bei Merkel erkennen.
          Eheschließung für alle: Kritiker des Gesetzes befürchten eine schleichende Islamisierung des sozialen Lebens.

          Türkei beschließt neues Gesetz : Ehe für alle

          In der Türkei dürfen künftig auch Muftis Paare vermählen. Kritiker sehen das Gesetz als Angriff auf den Säkularismus – und befürchten eine Zunahme von Kinderheiraten.
          Ihre Bewerbung gefällt dem Kreml: die russische Journalistin Xenia Sobtschak, hier 2012 in Moskau

          Kandidatin Sobtschak : Ein Geschenk des Glamours

          Die Journalistin Xenia Sobtschak, die schon Glamour-Girl und Heldin in Reality-TV-Shows war, will bei der russischen Präsidentenwahl antreten. Das stößt auf Kritik – aus Sicht des Kremls ist ihre Bewerbung aber von Vorteil.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.