http://www.faz.net/-gqe-7afdh
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER

Veröffentlicht: 25.06.2013, 16:19 Uhr

Kohlendioxidausstoß Erhalt der Autovielfalt

Die europäische Autoindustrie muss den Kohlendioxidausstoß ihrer Neuwagen von 2020 an spürbar reduzieren. Die neue Obergrenze entspricht einem Verbrauch von vier Litern Kraftstoff auf 100 Kilometer. Für Verbraucher ist das eine gute Nachricht.

von

Der Verbrauch der in Europa verkauften Neuwagen wird bis 2020 von fünfeinhalb auf vier Liter Kraftstoff je 100 Kilometer sinken. Auf diese Höchstgrenze haben sich jetzt nach langem Ringen der Europäische Rat und das Parlament geeinigt. Aus Sicht der Verbraucher ist das eine gute Nachricht.

Die Neuwagen der Zukunft werden wegen der neuen Spritspartechniken zwar in Zukunft etwas teurer, der Aufpreis wird sich jedoch wegen der geringeren Ausgaben für Benzin binnen kurzer Zeit amortisieren. Das Dreiliterauto als Ziel für 2025 hat die Autoindustrie vorerst verhindert, musste dafür aber an anderer Stelle nachgeben: Elektroautos werden bei der Berechnung der Emissionswerte weniger stark bevorzugt als in Amerika oder China.

Das hält den Druck aufrecht, herkömmliche Autos sparsamer zu bauen. Der Verbraucher behält die Wahl, ob er voll elektrisch oder mit einem Hybrid, Benziner oder Diesel fährt.

Das Ergebnis wird sein, dass Verbrauch mit derjenigen Technik eingespart werden wird, die das mit den geringsten Kosten schafft. Europas Modellpalette wird nicht herunter getrimmt auf ein möglichst kleines Einheitsauto. Es entsteht ein Wettbewerb der Ideen um die beste Technik.

Mehr zum Thema

Quelle: F.A.Z.

 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Euro-Alchemisten

Von Holger Steltzner

Nachdem die EZB das Aus für den 500-Euro-Schein beschlossen hat, versucht der für Bargeld zuständige EZB-Direktor die Kritiker zu beruhigen. Was er sagt, ist redlich. Aber leider stieß er innerhalb der EZB bislang auf taube Ohren. Mehr 19 61


Die Börse
Name Kurs Änderung
  Dax --  --
  F.A.Z.-Index --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --

Staatsfinanzen Was tun mit noch mehr Steuer-Milliarden?

Deutschland wird wegen der guten Wirtschaftslage wohl noch viel mehr Steuern einnehmen als gedacht. Schon beginnt der Streit, was damit geschehen soll. Mehr 17

Abonnieren Sie den Newsletter „Wirtschaft“

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden