04.04.2009 · Er bedient das Klischee von der Wirtschaftswissenschaft als Orakel für die künftige konjunkturelle Entwicklung. Er sagt punktgenau das künftige Bruttoinlandsprodukt voraus, weiß, wie viel Arbeitslose es in fünf Jahren geben wird und welchen Branchen Unheil droht.
Was macht er? Er bedient das Klischee von der Wirtschaftswissenschaft als Orakel für die künftige konjunkturelle Entwicklung. Er sagt punktgenau das künftige Bruttoinlandsprodukt voraus, weiß, wie viel Arbeitslose es in fünf Jahren geben wird und welchen Branchen Unheil droht.
Wer ist das? Wirtschaftsforschungsinstitute, Bankenvolkswirte und der Sachverständigenrat sind für Prognosen zuständig. Die Klügeren unter ihnen weisen darauf hin, dass ihre Vorhersagen keinesfalls als Prophezeiungen zu verstehen sind.
Was bringt das? An den Prognosen orientieren sich Unternehmen, Anleger und die Politik. Es gilt: Je langfristiger die Prognose, desto weniger trifft sie zu. Und je außergewöhnlicher bestimmte Ereignisse, desto unwahrscheinlicher, dass die Prognose sie berücksichtigt hat. Deshalb hat auch kein Institut die Krise korrekt vorhergesehen.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.394,23 | +1,27% |
| Dow Jones | 12.454,80 | −0,60% |
| EUR/USD | 1,2530 | −0,09% |
| Rohöl Brent Crude | 107,58 $ | +0,30% |
| Gold | 1.574,60 $ | +0,32% |
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