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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Kita-Ausbau Von der Leyen will Arbeitslose zu Erziehern umschulen

 ·  Hartz-IV-Bezieher sollen künftig verstärkt zu Erziehern weitergebildet werden. Einem Pressebericht zufolge plant Arbeitsministerin von der Leyen eine gemeinsame Aktion mit der Bundesagentur für Arbeit.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (76)

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Xaver Münch

5 Jahre...

dauert die Ausbildung zur Erzieherin...
Ich weis nicht wer diesem Aushilfsjob für Arbeitslose den Titel Erzieher gegeben hat, jedoch ist dieser eine bodenlose Frechheit. Kein anderer Beruf, ja nicht einmal ein Bachelorstudium benötigt eine derartig lange Ausbildungszeit! Nicht einmal Kinderpfleger (2 Jahre) sollte dieser "Beruf" genannt werden dürfen.
Wer auch immer in diesem Kontext den Begriff "Erzieher" benutzt sollte direkt ins Gefängnis und keine 4000 Mark einziehen!

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Uta Vandeloh
Uta Vandeloh (vandel) - 04.06.2012 19:46 Uhr

Grundsätzlich finde ich es positiv,

Langzeitarbeitslose durch Umschulung entsprechend ihrer Schulbildung und Neigung für andere Tätigkeitsfelder nutzbar zu machen, statt sie
dem Arbeitsleben völlig entgleiten zu lassen.
Um keine potentiellen Abbrecher zu subventionieren, sollte
den Umschülern jedoch deutlich gemacht werden,
dass nur bei erfolgreichem Abschluss eine evtl, Rückkehr in die
bezahlte Warteposition möglich ist.
Frau vdL ging aber von ganz anderen Zwängen aus.
Da sie auf Grund der Verspechen in einem Jahr einen "Angriffskrieg"
der Eltern erwartet, müssen Tausende von pädagogisch kurzgeschulten
Hilfskräften rekrutiert werden, um (meist) gutverdienden Eltern kostenlos
die Erziehungsarbeit für ihre Einzel-(Wunsch)-Kinder im zartesten Alter abzunehmen.
Das ist der eigentliche Skandal. Von den Qualitätseinbußen im kostenlosen
Massenverwahrbetrieb ganz zu schweigen. Arme kinder...

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Heike Schneider

Unlogisch

Auf der einen Seite im Crashkurs Erzieher umschulen wollen, auf der anderen Seite die Ausbildung verlängern. Früher wurde 2 Jahre ausgebildet und das dritte Jahr war Praktikum. Komisch, die nächsten Generationen brauchen für alles entweder länger oder sie bilden unerfahrene Leute im Chrashkurs aus, die dann eventuell noch zu Scharlatanen werden. Oder sie machen eine Ausbildung, eine Umschulung und kriegen dann selbst Kinder und kommen nie in Arbeit.

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Florian Adler

Feuer unter dem Dach

Jetzt ist sie aufgewacht, die Frau vdL. Nach drei Jahren Tiefschlaf und diversem Eigen-PR-Getöse. Sie war Familienministerin, der Rechtsanspruch und die personelle Situation ihr wohlbekannt. Seit 2009 ist sie Arbeitsministerin und hätte das Thema Erzieher-Ausbildung locker flankierend mit eintüten können. Zumal die mickrigen Ausbildungs- und die Abbrecherquoten bei insges. 2056 Personen ja bekannt sein sollte. Mitdenken und vorausdenken ist auf der Regierungsbank nicht verboten. Das gilt auch für die aktuelle Familienministerin. Eine Mega-Klagewelle sei allen politischen Verantwortlichen gegönnt, das wäre endlich ein starkes Signal vom Souverän.
.
#PS: zu „Menschen mit ausländischen Wurzeln“
Menschen haben keine „Wurzeln“, das ist Nonsens. Menschen haben eine Herkunft. Und hoffentlich eine gute Zukunft.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.06.2012 19:46 Uhr
Helga Zießler

"Mitdenken und vorausdenken ist auf der Regierungsbank nicht verboten"

Nein, sicher nicht. Aber allem Anschein nach nicht üblich (vielleicht, weil zu anstrengend?) - und zwar nicht nur bei diesem Fachgebiet :- (

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Klaus-Dieter Berger

Mir

sträuben sich die Haare, wenn das tatsächlich stimmt.

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Ronny Schaffer

Einige scheinen nur die Überschrift zu lesen

Ich bin kein Fan von Frau von der Leyen, und ihr Vorschlag ist sehr gewagt, aber die inhaltslosen Äußerungen hier im Forum zeugen auch nicht von besonders viel Geist. Es mag an der Überschrift liegen (von FAZ gewollt?), letzlich geht es aber um einen äußerst geringen Teil aller H4-Bezieher, nämlich nur 5.000. In Bild-Manier wird sich aber künstlich aufgeregt, so als ob der Klischee-H4-Assi mit Bierdose im Kindergarten sitzt oder als ob nun den Leuten im Amt sofort diese Option angeboten wird.
Wir sollten uns grundsätzlich fragen, wie vorschnell wir im Benennen und Urteilen sind. Erzieher/innen genießen hierzulande einen schlechten Ruf und schlechte Bezahlung. Es ist einer dieser Jobs, wo von allen Seiten Dreck abgeladen wird; Krankenschwestern, Altenpflegerinnen und Putzfrau sind in ihrem Berufs-Image ähnlich. soziale Berufe sind in diesem Land diejenigen mit der geringsten Achtung und das liegt nicht nur an realitätsfernen Politikern.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.06.2012 22:23 Uhr
Cornelia  Holtmann

Sehr geehrte Frau Riviselchu,

und warum soll die Gemeinschaft die "Leidenschaften" einzelner bezahlen? Nach Ihrer Logik müssten wir dann ja auch denen ein Segelboot zur Verfügung stellen, deren Leidenschaft das Segeln ist.

Sie sprechen den Menschen ihre Würde ab, wenn sie sie zum Sklaven ihrer Leidenschaften erklären. Jeder von uns macht Fehler, und eine Gesellschaft sollte Menschen auch nicht allein lassen, wenn sie sich durch einen Fehler in eine Situation gebracht haben, in der sie der Hilfe bedürfen.

Erschreckend ist aber, mit welcher Selbstverständlichkeit diese Hilfe heute als ein Recht eingefordert wird.

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Heike Schneider

Weil sie alles umsonst haben wollen

Und das liegt nicht nur an realitätsfernen Politkern sondern an menschen die Kinder kriegen, obwohl die Aussicht auf Arbeit gering ist und die selbst aus solchen unterschichtigen Bereichen kommen. Und das Erzieherinnen in Deutschland einen schlechten Ruf genießen hat man deutscher Geschichte zu verdanken. Außerdem sind es alles Bereiche wo die Leute denken das es für umsonst und in Freiwilligen Diensten gemacht werden müßte, so wie es nach dem Krieg halt üblich war, doch da täuschen sich die Leute. Und was heißt Putzfrauen, die Leute sehen sich ja nicht mal in der Verantwortung die Hausordnung in Mietshäusern zu machen und überlassen es ihren Nachbarn. Ich habe das Gefühl die Leute denken gar nicht nach, sie denken sie kriegen Kinder und der Staat und alle anderen sind für sie verantwortlich. sie sind auch der Meinung allein das sie Mutter oder Eltern sind gibt Ihnen Sonderrechte, selbst wenn sie nie gearbeitet haben, so waren sie doch ihr Leben lang Mutter und Vater.

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stefan maier
stefan maier (sxyxs) - 04.06.2012 18:14 Uhr

Einige scheinen den wahren Inhalt nicht zu verstehen

Es ist-das zeigt die Erfahrung der letzten Jahre-nie bei diesen Einmaligen marginalen Versprechungen Geblieben.
Die sind ja nicht blöde um Leuten wie ihnen mit der Tür ins Haus zu fallen.
Zuallererst wird ein Fuss in die Tür gequetscht(zum Angewöhnen)
-dann werden aus 5000 schnell 10000,dann 20000 u dann ,sofern keine Entrüstung,weitet es sich auf andere Berufszweige aus.(so hat man es mit Deutschlands Kriegseinsätzen auch gemacht,Anfang der 90er humanitär,dann immer mehr u jetzt voll im Kriegseinsatz dabei.Auch der Rettungschirm folgt diesem Muster)
Zudem hat VD Leyen mal absolut gar nichts in dem KITA Ressort zu schaffen.
Aber OK.Wir leben in einem Land in dem die Politik den Fachkräftemangel mit massiver Zuwanderung von ungebildeten zu kompensieren versucht-dagegen ist dieser Vorstoss ein Klacks.
Aber erinnern sie sich an die Vorteile von Globalisierung und EUro u was ist daraus geworden?
Mal zwischen den zeilen lesen u mechanismen u rhetorik analysieren und dann weiss man was kommt

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Rolf Helle
Rolf Helle (R.Helle) - 04.06.2012 17:06 Uhr

Alles Gelernte Vergessen

UVL läuft Amok. Die Politik lehrt das Gegenteil von dem, was die Menschheit in 100.000 Jahren gelernt hat: Jeder ist dem Kind ein besserer Erzieher als die eigenen Eltern.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.06.2012 20:00 Uhr
Heike Schneider

Na danke

Das ist verstaatlichung von Kindern!!!!! Ihr habt nichts gelernt, die Eltern und nur die Eltern sind für Ihre Kinder verantwortlich. Ich möchte nicht die Kinder anderer Leute erziehen und dafürt gar nicht oder schlecht bezahlt werden. Wir haben das in der DDR genug gemacht. Honoriert wurd nichts und es geht um Zeit - um Lebenszeit. Der preis für diese Puionier- und alles für umsonst Mentalität sehen wir jetzt an unseren Renten, iwr haben gearbeitet und in die Kassen eingezahlt und für umsonst geholdfen und kriegen genausoviel wie sie, die nie gezahlt haben. Und altruistisch für umsonst und auf Spendenbasis war gestern und wir leben nicht im Krieg. Und diese ganze Projektförderung in Gebieten wo keine Arbeit da ist stelle ich in Frage. Kita ab drei Jahre und nichts weiter würde ich bezahlen.

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Cornelia  Holtmann

Ja, Herr Helle, "die Menschheit" hat vielleicht in 100.000 Jahren etwas gelernt.

Das heißt aber nicht, dass jeder einzelne Mensch das auch gelernt hätte. Frau von der Leyen offensichtlich nicht (und leider ist sie da nicht allein, der Zeitgeist neigt ja zur Kita).

In Bezug auf Frau von der Leyen habe ich aber eine ganz andere Befürchtung. Die Inhalte ihrer Politik sind ihr vollkommen egal, die Hauptsache ist, was ihr nützt. Als Ministerin im Kabinett des Herrn Wulff hat sie die Abschaffung des Blindengelds in Niedersachsen in starker Weise vorangetrieben. Die Blinden waren ihr recht egal, sie haben ja nicht eine so starke Lobby. An die Aids-Hilfe wäre sie nie rangegangen.

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Cornelia  Holtmann

Techniker gibt es doch auch nicht genug.

Aus welchem Grund werden Arbeitslose nicht in einem Schnelldurchgang zu Technikern ausgebildet? - Vielleicht weil dessen mangelnde Qualifikation offensichtlicher wäre und selbst Politiker diese mangelhafte Qualifikation nicht schönreden könnten? Wenn eine Maschine nicht läuft, läuft sie nicht. Und daran kann auch kein Schnelldiplom etwas ändern, das bescheinigt, der Techniker sei hochqualifiziert.

Warum gibt es eigentlich die dreijährige Erzieherausbildung?

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Siegfried Kellner

Oh, Herr lass endlich Hirn auf die Politiker/innen regnen..................

Im ersten Anlauf könnte man denken, dass dieses Vorhaben eine gute Idee sein könnte.
Doch bei sorgfältigen Nachdenken stellt sich heraus, das diese Schnapsidee nur wieder einen Haufen Geld kostet, bei der man nicht weiß, ob man die geeigneten Personen dafür auch bei den Arbeitslosen findet.

Ich denke es wäre für den Steuerzahler nützlicher, wenn man eine allgemeine Arbeitspflicht mit einer begrenzten Stundenzahl einführen würde. Diese Pflicht müßte in Krankenhäusern und Altersheimen mit "einfachen" Arbeiten abgeleistet werden. Wer sich dann für bestimmte Tätigkeiten eignet, der könnte umgeschult werden.
Doch dies Idee der Frau v.d.L scheint mir doch zu gewagt zu sein, bei der viel Geld in den Sand gesetzt wird.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.06.2012 20:07 Uhr
Heike Schneider

Weise

Das bedeutet also dass sie unter solchen Bedingungen jeder Zeit selbst bereit wären zu Arbeiten, für umsonst. Wissen wievile das vor Ihrer Idee schon getan haben, auf 1,00 €- Basis gearbeitet? Und wissen sie wieviele für 2,00 € oder sonstwas für Minilöhne arbeite und aufgestockt werden müssen? Die Leute müssen wenn dann angemessen bezahlt auf Probezeit eingestellt werden! Wie kommen sie darauf das Gelegenheitsarbeiten für umsonst abgeleistet werden müssen? Alten- und Pflegeheime wirtschaftlich geführt werden. Leute die solche Ideen haben haben meist selbst nie irgendwelche freiwilligen Sachen für umsonst gemacht. Schon gar nicht in diesen Bereichen!

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Jens Frisch
Jens Frisch (frischer) - 04.06.2012 19:47 Uhr

Arbeitspflicht?

"Ich denke es wäre für den Steuerzahler nützlicher, wenn man eine allgemeine Arbeitspflicht mit einer begrenzten Stundenzahl einführen würde"

Was für den Steuerzahler "nützlicher" ist, muss noch lange nicht für die Gesellschaft als ganzes "besser" sein. Nebenbei sind Erzieherinnen und ihre paar männlichen Kollegen mit um die 1300 EUR Netto derart schlecht bezahlt, dass sie im Rentenalter auf die Grundsicherung angewiesen sein dürften, die dann unsere Kinder und Enkeln in Form von Steuern aufbringen müssen.

Diese Regierung (-en!) verschiebt - seit Helmut Kohl mit den 400 DM Jobs - die Probleme lediglich in die Zukunft... auf Kosten eben der Kinder, für die sie nicht mal in der Lage ist, ordentliche Kindergärten bereit zu stellen - von den Schulen mal ganz zu schweigen!

Wer qualifizierte Leute will, muss diese auch anständig bezahlen!

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Closed via SSO
Zoufal Johann (Johanik) - 04.06.2012 16:39 Uhr

Jetzt fehlen Erzieher, bald...

Nein, die deutsche Politik ist nur noch mit Galgenhumor zu ertragen. Nun fehlen also hundertausend Erzieher und Erzieherinnen. Ich hüte mich davor, über H4-Bezieher verächtlich herzuziehen, von denen viele die Opfer eines vermurksten Eherechts sind. Aber ich frage mich, wie das wird, wenn einige hunderttausend Altenpfleger und Altenpflegerinnen fehlen und zwar bald. Und wie es wird, wenn hundertausend Industriemechaniker fehlen. Jahrzehnte lang war die Gesellschafts- und Familienpolitik die Zerstörung der Grundlagen ausgerichtet und nun bekommt man die Quittung.

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Kai Bockelmann
Kai Bockelmann (KB63) - 04.06.2012 16:38 Uhr

Frau von der Leyen: Kapitulation und Eingeständnis des Versagens

Es ist erstaunlich, daß es Frau v.d. Leyen jetzt schon einfällt, daß ab Aug. 2013 tausende ErzieherInnen benötigt werden. Mehr Männer sollen Erzieher werden (s. FAS/03.06.12). Doch solange die ErzieherInnen mit inakzeptablen Gehältern abgespeist werden u. sich die Bedingungen in den Kitas nicht grundlegend verbessern, wird das ein Traum bleiben. Man schaue sich nur einmal den Gehaltsschlüssel von Kita-Leitungen an: Dieses wird den vorhandenen Kinderzahlen des Vorjahres angepasst, d.h. bei weniger Kindern schwindet das Gehalt. Und das, obwohl der bürokratische Aufwand immer weiter steigt u. Leitungen kaum noch vom Kinderdienst freigestellt werden (Bsp. Kita mit 70 Kindern). Der Krankenstand des Personals ist hoch, das noch vorhandene Personal muß fehlendes ersetzen. Das Personal wird von Nachbarorten abgeworben (dort wird mehr gezahlt). Neues ist nicht in Sicht. Und so wird der Betrieb irgendwie aufrecht erhalten. Aber Kita-Personal hat keine Lobby u. so ändert sich nichts...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.06.2012 20:13 Uhr
Heike Schneider

Für mich klar

Erwachsene bedürftige Kinder sollten keine Kinder kriegen. So sind sie, die deutschen Mütter, die deutschen Frauen. Kinder kriegen aber nicht zahlen wollen. Und wenns gar nicht anders klappt, weil man selbst für so wenig Geld nicht arbeiten will, holt man sich Ausländer! Hauptsache man mischt in der Politik mit. alles Augenwischerei.

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eduard kramer
eduard kramer (illampu) - 04.06.2012 16:25 Uhr

Wie die Wirklichkeit im Behörden-Dickicht aussieht.

Eine Bekannte von mir, Deutsch-Bolivianerin, hat einen bolivianischen Hochschulabschluss als Lehrerin für Kindergärten und Grundschulen. Dass Prozedere um ihr Diplom in Deutschland anzuerkennen ist jedoch so kompliziert, dass die Arge sie, mit viel Kosten für Steuerzahler verbunden, zur Altenpflegerin ausbilden lässt. Sicher nicht ihr Berufs- und Lebenswunsch, aber
das interessiert die Arge wenig. Unter den Immigranten befinden sich viele hochqualifizierte Fachkräfte, die jedoch nicht in ihren Berufen arbeiten können, weil Politik und Bürokratie das verhindert. Ich habe auch irgendwo gelesen, dass in keinem Land der Welt der Anteil von Akademikern unter Taxifahrern so groß ist, wie in Deutschland. Vielleicht sollten v.d. Leyen und Schröder darüber einmal nachdenken und etwas unternehmen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.06.2012 08:52 Uhr
Andreas Eitel
Andreas Eitel (Andy_86) - 05.06.2012 08:52 Uhr

leider wahr

Die Mutter einer Bekannten war Lehrerin in Polen, jetzt muss sie putzen weil sie ihren Hochschulabschluss nicht anerkannt bekommt.

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Claudia Otlo

eine Kinderpsychologin aus Russland ...

kenne ich. Vor Ihrem Studium wurde in Deutschland 0.0 anerkannt. Ihr Mann macht eine Ausbilund als Koch, da auch sein Studium nicht anerkannt wurde. Nun hat diese Akademiker-Familie ist H4-Aufstocker.

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Rolf-Dirk Maehler

Na wunderbar, jetzt dreht man alle Lebenserfahrung einfach auf links

Ob das etwas mit der speziellen Damenriege der Bundesregierung zu tun? Ich kann mich an meine Schulzeit Anfang der 50er Jahre erinnern als Lehrer wegen der Kriegsfolgen noch knapp waren, da wurden an meiner Schule, immerhin ein Gymnasium, auch Menschen eingesetzt, die zwar aus einem Fachberuf kamen, aber keinerlei pädagogische Ausbildung erfahren hatten. Das Ergebnis war eher traurig.
Aber der Hinweis auf die zu erwartende Klagewelle wegen des Kita-Anspruchs ist wirklich der Knaller: Die möglicherweise klagenden Eltern hätten einen Anspruch auf Ersatz des Verdienstausfalls, wenn sie ihre Kinder selbst betreuen müssten. Ich dachte immer, daß Eltern, die berufstätig sein möchten, die Kinderbetreuung von ihrem Verdienst bezahlen sollten.
Meine Meinung dazu ist recht einfach: Wem der Aufwand für Kinder zu teuer oder zu lästig ist, der kann in der heutigen Zeit auch auf Kinder verzichten. Aber alle Lasten auf die Gesellschaft abwälzen zu wollen, ist schlicht nur dreist.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.06.2012 01:03 Uhr
Helga Zießler

So ganz stimmt das doch nicht mit dem "Abwälzen auf die Gesellschaft"

Es ist doch eher so, dass der Staat, das heißt, die Parteien/Poltiker, die wiedergewählt werden wollen, den Leuten das Blaue vom Himmel versprechen, um dieses Ziel zu erreichen. Und doch nur Dumme greifen nicht zu, wenn ihnen derlei "Wohltaten" sozusagen auf dem Silbertablett angeboten und direkt unter die Nase gehalten werden...

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Heike Schneider

Verfall

wie der Verfall in Deutschland immer größer wird vor allem nach der Wende weil sie alles umsonst kriegen ist ja zu merken. Und die Lasten auf die Gesellschaft abwälzen ist Kommunismus und DDR. die Not damals war Not nach dem Krieg, die Not heute ist haussgemacht und vererbt! Auch von der Hirnleistung her!

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Eric Mrozinski

Gehirne sollten von der Organspende ausgenommen werden !!

Als ich diesen Artikel las, fiel ich fast von meinen Stuhl. Ok, Menschen umzuschulen, die Arbeitslos sind, und unter der Voraussetzung, dass sie sich individuell wirklich eignen, kann ich noch akzeptieren. Dass Frau von der Leyen der Meinung ist, dass der Markt nicht genügend Personal hierfür zur Verfügung hat (wohlgemerkt zu dem Gehalt !) und deshalb mal wieder eine Staatsplanwirtschaftsinnitiative nötig ist, kann ich auch noch ertragen.
Aber, in diesem Artikel erfahre ich eine Ungeheuerlichkeit, die mir bislang unbekannt war: der Staat muss bei erfolgreicher Klage das entgangene Gehalt eines Eltenteils zahlen, wenn wegen des fehlenden Betreuungsplatzes Vater/Mutter zu Hause bleiben muss, um die Kinder zu erziehen! Ich als Familienvater muss einen Teil meiner Steuern diesen Eltern zuführen? Das ist an Wahnsinn kaum noch zu überbieten! Jetzt verstehe ich auch endlich, wozu das Betreuungsgeld dient: um diese anrollende Klagewelle-und-Zahlungs-Katastrophe zu vermeiden!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.06.2012 10:11 Uhr
Eric Mrozinski

Gesetz aus den Zeiten der großen Koalition

Der jetztigen Regierung allein kann man die Schuld nicht anlasten. Das Gesetz wurde von der großen Koalition eingereicht und vom Bundestag 2008 verabschiedet. Die SPD ist also mitverantwortlich für diese Dummheit. Und wenn ich mir die Ideen des Herr Beck ansehe, die er bei Regierungsverantwortung umzusetzen gedenkt, setze ich mich erst gar nicht. So z.B. die Erhöhung des Pflegeversicherungsbeitrags. Jeder weiß mittlerweile, dass in diesem Bereich betrogen wird (zu hoch abgerechnet), dass es nur so kracht. Und Beck's Lösung ist nicht, den Betrug zu unterbinden, sondern die Bürger zur Kasse zu bitten und die Kriminellen weitermachen zu lassen.

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Helga Zießler

Nahezu alles, was diese Regierung macht...

ist doch geeignet, einen jedes Mal vom Stuhl fallen zu lassen. Ich habe aber nur zwei Beine, die ich mir dabei brechen könnte :- (

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Phillip Stolze
Phillip Stolze (philze) - 04.06.2012 15:41 Uhr

wie kann man

so vehement nach kita-plätzen, mehr beschäftigung, mehr geld, mehr toleranz schreihen und dann hier so einen stuss wie z.b.: "was soll den ein hartzer bei meinen kindern!" schreiben?

sind alle hartz4-ler dumm oder ungebildet? es gibt zum beispiel ein haufen geisteswissenschaftler die keinen job in einer richtigen firma bekommen, also warum sollte ein akademiker nicht ein kind betreuen? damit wäre einem haufen menschen geholfen: den eltern, vll dem kind, dem hartzer und dem staat ist es egal, weil entweder wird hartz4 gezahlt oder halt ein wenig mehr geld, aber dafür ist die person dann von daheim weg...

und wie im bericht schon klar und deutlich erwähnt wurde, werden hierfür ca 5000 GEEIGNETE personen gesucht und nicht der letzte kerl der angeschlappt kommt.

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Franz-Josef Wilde

Einen Namen für die Fachkräfte findet man auch ganz schnell.

Analog zu den Mikatern und Mikätzchen seiner Zeit schaffen wir dann (geschlechtsneutral!) "von den Laien".
Jeder ausgebildeten Erziehern müssen da ja die Zehenenägel hochklappen im Angesicht der Turbo-leyen. Aber vielleicht sind die ja auch billiger.
Übrigens sollte man aus so fair sein, Hartz-IV-Empfänger nicht grundsätzlich als Dummteipel hinzustellen, die findet man nämlich überall.

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Sybille Hartmann

Von der Leyen will Arbeitslose zu Erziehern umschulen

Das Problem scheint mir nicht zu sein wer unter welchen Bedingungen zu Erziehern ausgebildet wird. Vielmehr liegt das Problem in der Tatsache, dass in Deutschland mal wieder ein RECHTSANSPRUCH besteht. Wie verrückt ist das??? Vielleicht sollten sich junge Menschen erst mal überlegen ob sie es sich überhaupt finanziell leisten können Kinder in die Welt zu setzen, bevor sie welche erzeugen. Die Weltbevölkerung wächst auch ohne uns Deutschen schon mehr als genug. Der Rechtsanspruch ist eine hirnverbrannte Idee. Wer Kinder in die Welt setzt, hat die Verantwortung sich selbst um sie zu kümmern und sollte nicht der Öffentlichkeit die Verwahrung der Kleinen aufhalsen. Mir ist klar, dass Dinge nicht immer in anderen Ländern besser gemacht werden - schon gar nicht in den USA. Aber auf diesem Gebiet der Eigenverantwortung für die Erziehung und Schulung der Kinder zeigt sich gerade in den USA ein interessanter, wachsender Trend zum "Homeschooling" von dem man in Deutschland lernen könnte.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.06.2012 01:19 Uhr
Helga Zießler

Nein, Frau Hartmann

es ist doch nicht so, dass Eltern unbedingt "der Öffentlichkeit die Verwahrung der Kleinen aufhalsen" wollen, wie Sie es ausdrücken. Denn erstens: die meisten müssen es, weil beide Eltern Geld verdienen müssen, und zweitens: der Staat hat ein Interesse daran, die Kinder möglichst früh in seinem Sinne zu indoktrinieren.
Das ist übrigens auch einer der Gründe für das Homeschooling in den USA. Anders als Herr Jansen das hier behauptet, sind es keineswegs nur religiöse Fanatiker, die ihre Kinder selbst oder mit Hauslehrern unterrichten. Manchmal schließen sich auch mehrere Familien zusammen zu solchen Homeschooling-Gemeinschaften. Wer mal googelt, wird erstaunt sein, wie viele bekannte und berühmte Menschen - Wissenschaftler, Künstler, Politiker etc - ohne Schulunterricht große Leistungen erbracht haben. Schlechte Karriere-Aussichten haben die meisten bestimmt nicht - im Gegenteil.

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Sybille Hartmann

Homeschooling nicht Lösung für alles - Aber auch nicht Vater Staat

Auch Ihnen rate ich sich etwas mehr Information über das "Homeschooling"-Sytem der USA zu besorgen. (Bitte sehen Sie auch meinen Kommentar zur anderen Antwort auf meine ursprüngliche Meinung) Es in der Tat nicht so, dass es ohne jegliche Lenkung vor sich geht. Es ermöglicht vielmehr die Berücksichtigung individuellen Lernstils und individueller Lerngeschwindigkeit, die z.B. hoch intelligenten Kindern im Klassenverband nicht zu Gute kommen können. Solche Kinder sind im öffentlichen Schulsystem hoch gelangweilt und werden dort nur "beschäftigt" und nicht gefordert/gefördert. Ich würde daher eher von Bankrotterklärung des Schulwesens sprechen. Ich habe selbst als Lehrer im Schulsystem der USA gearbeitet und bin daher informiert. In Deutschland sieht das nicht viel anders aus. Allerdings wollte ich das "Homeschooling" nicht als Lösung herausstellen, sondern vielmehr klar machen, dass Eigenverantwortung von Eltern für Ihre Kinder begrüßenswert wäre.

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Sybille Hartmann

"Homeschooling" die bessere Alternative?

Sie mögen zwar über den Studenten mit den religiösen Problemen gestolpert sein, das bedeutet aber noch lange nicht, dass dieser Student seine Einstellung durch "homeschooling" erlangt hat. Ich selbst habe eine ähnlich Erfahrung, wie die Ihrige, mit einem Schüler im öffentlichen Schulsystem der USA gemacht. Demnach liegen solche religiösen Gedankensperren wohl mehr an häuslichen Situationen und könnten theoretisch auch in Deutschland möglich sein. "Homeschooling" hat mit Sektierern, wie Sie es nennen, primär gar nichts zu tun. Wer sich etwas mit dem Sinn und Unsinn des öffentlichen Schulsystems in den USA befasst, kommt halt oft zu dem Schluss, dass "Homeschooling" die bessere Alternative ist. Die größten Gegner des Systems stammen übrigens aus den eigenen Reihen. Ich rate Ihnen deshalb sich bei Gelegenheit mal genauere Informationen über das "Homeschooling" in den USA zu besorgen. Ich bin sicher, dass Sie sind da nicht voll informiert sind. Ich lebe seit 30 Jahren in den USA.

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Eric Mrozinski

Richtig!

Ich stimme ihnen hinsichtlich Ihrer Kritik am Rechtsanspruch voll zu, Frau Hartmann, halte aber den Trend in den USA hin zum Homeschooling für äußerst problematisch. Das Thema ist komplex und vielseitig, aber unter den Strich halte ich den Trend zum Homeschooling für eine Bankrotterklärung der Gesellschaft. Wie sooft liegt der gesunde und nachhaltige Weg irgendwo in der Mitte: hier zwischen staatlich durchgeplanter und durchgeführter Kinderbrüterei und der Kindererziehung ohne jegliche staatliche Lenkung (d.h. im wahrsten Sinne des Wortes auf Subkultur-Ebene).

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Erich Jansen
Erich Jansen (Nonosus) - 04.06.2012 16:07 Uhr

Homeschooling?!

Nur ungern unterbreche ich den allgemeinen und berechtigten Entrüstungssturm. Aber in Ihrem Ärger, Frau Hartmann, gehen Sie doch zu weit. Homeschooling als Lösungsansatz. Am besten noch nach US-Amerikanischem Vorbild? Bitte nicht!
Ich habe einige Zeit an einer US-Universität gelehrt. Dort musste ich feststellen, dass etwa die Hälfte der Studenten nicht an Darwins-Evolutionstheorie glaubten. Ein Student kam ganz verdruckst zu mir und gestand, dass er sein Referat nicht halten könne, weil ihm als Katholik verboten sei, an derartiges zu glauben. Ich musste ihn erst über den katholischen Katechismus aufklären.
Dahinter steckt eine Privatisierung der Bildungseinrichtungen! Wer würde denn hier in Deutschland seine Kinder zuerst beschulen? Die Zeugen Jehovas, die Salaphisten und andere politisch-weltanschauliche Sektierer. Das kann kaum das sein, was Sie wollen?!?
Wenn doch, ist es mir auch recht: das steigert die Karriereaussichten meiner staatlich beschulten Kinder...

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Jonas Brinkmann

Staatskitas?

Kitas sollen mehrere Aufgaben übernehmen:

1. Wirtschaftskraft stützen
2. Ausländerkinder integrieren
3. Kinder aus prekären Familiensituationen befreien
4. Mütter entlasten (manchmal auch Väter)
5. Höhere Geburtenrate schaffen

Besser wäre es jedoch, für jedes Problemfeld unterschiedliche Lösungen anzubieten und dabei regional zu differenzieren. Was in Berlin sinnvoll ist, braucht man vielleicht nicht in Koblenz.
(Noch besser wäre es übrigens, unsere Ansprüche nach unten zu schrauben und den Druck aus der Leistungsgesellschaft zu nehmen.)

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K. Peter Luecke

Kopflos im Familienministerium !?

Da der 1. April noch in weiter Ferne liegt, handelt es sich bei dem Vorschlag wohl nur um unbedachten Aktionismus ?? Würde das Realität, werden wohl auch die allerletzten Eltern ihre Kinder aus den Kitas abziehen. Denn "Hartz-IV" ist ja wohl kein Qualifikations- sondern eher ein Risikomerkmal. Meine Kinder würde ich da jedenfalls nicht hinschicken. Selbst wenn man unter den Hartz-IV-Empfängern einige für diesen Job gut Qualifizierte fände, darf man die Aktion seitens des Ministeriums SO nicht verkaufen. Das wird ein Rohrkrepierer - und Frau von der Leyen verscherzt sich letzte Sympathien besonders unter der CDU/CSU-Klientel.

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Sepp Maier
Sepp Maier (seppp80) - 04.06.2012 15:04 Uhr

Nachhilfe in Mathe

Sehr geehrte Ursula,

vielleicht sollten Sie mal einen arbeitslosen Mathelehrer aufsuchen um sich ausrechnen zu lassen, wie viele Jahre es noch bis August 2013 sind, wenn der Rechstanspruch auf einen Kita-Platz in Kraft tritt.

Kleiner Hinweis: Es sind bedeutend weniger als 4 Jahre, die man für die reguläre Erzieherausbildung braucht.
Aber bestimmt haben unsere hellen Köpfe in der Politik schon eine weitere geniale Idee, wie man diese Abkürzen kann - selbstverständlich ganz ohne Qualitätsverlust.

Auf die Idee, dass genügend Leute freiwillig (ganz ohne Hartz-IV Repressalien) diesen Beruf ergreifen würden, wenn er nur angemessen bezahlt würde, darauf kommen unsere grandiosen Politiker nicht.

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Soll die Selbstanzeige für Steuerhinterzieher abgeschafft werden?

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