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Karstadt Berggruen braucht Glück

03.09.2010 ·  Bis zur letzten Sekunde mussten die 25.000 Mitarbeiter der insolventen Warenhauskette Karstadt bangen. Die offizielle Mitteilung über den Vertragsabschluss mit den Vermietern und dem Investor Nicolas Berggruen ließ lange auf sich warten. Jetzt kann er sich ans Werk machen.

Von Carsten Knop
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Doch irgendwann hatten sich die Deutsche Bank, Goldman Sachs, die Hedge-Fonds und viele andere Banken zusammengerauft, auch unter einem erheblichen Druck von Politik, Gewerkschaften und Öffentlichkeit.

Von diesem Freitag an kann sich Berggruen nun also ans Werk machen und versuchen, seine Versprechungen einzulösen. Gelingt es ihm tatsächlich, Karstadt als Ganzes zu erhalten und die Mitarbeiter in ihrer bis heute verbliebenen Zahl weiterzubeschäftigen, käme das einer Sensation gleich.

Denn an Karstadt haben sich schon viele versucht - und sind grandios gescheitert. Kaufkräftige junge Leute zieht es zu Filialisten mit moderneren Namen. Berggruens Gegenmittel: Die Konzentration auf Mode, Wohnaccessoires, Sport, Schmuck und Kosmetik soll die "Kultmarke" Karstadt wiederbeleben. Schön, dass er das, jenseits der üblichen Insolvenzerleichterungen, ohne Staatshilfe schaffen will. Er wird zudem Glück brauchen.

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Jahrgang 1969, Redakteur in der Wirtschaft, verantwortlich für die Unternehmensberichterstattung, zuständig für „Die Lounge“.

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