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Kapitalerhöhung Citigroup zahlt Staatshilfe zurück

14.12.2009 ·  Die Citigroup hat sich mit der amerikanischen Regierung auf die Rückzahlung milliardenschwerer Staatshilfen geeinigt. Die Bank muss dem Staat nun 20 Milliarden Dollar überweisen. Die amerikanische Regierung hatte die Citigroup zum Höhepunkt der Finanzkrise mit einer Finanzspritze von 45 Milliarden Dollar gestützt.

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Die Citigroup hat sich mit der amerikanischen Regierung auf die Rückzahlung milliardenschwerer Staatshilfen geeinigt. Das ehemals weltgrößte Geldhaus kündigte am Montag eine Kapitalerhöhung im Volumen von 17 Milliarden Dollar an, um das sogenannte Tarp-Programm 2010 verlassen zu können. Das Institut wird nach eigenen Angaben damit insgesamt 3,1 Milliarden Dollar an Dividenden und Zinsen an die Regierung gezahlt haben.

Als Teil der Einigung wird das amerikanische Finanzministerium Citigroup-Aktien im Wert von bis zu fünf Milliarden Dollar verkaufen. Die übrigen in staatlichem Besitz befindlichen Aktien will das Finanzministerium nach eigenen Angaben in den kommenden sechs bis zwölf Monaten verkaufen. An der Börse kam die Ankündigung zunächst nicht gut an: Die Citigroup-Aktie büßte vorbörslich rund zwei Prozent ihres Wertes ein.

Fast alle Banken haben bereits Hilfen zurückgezahlt

Die amerikanische Bank hat in mehreren Schritten insgesamt 45 Milliarden Dollar Hilfen aus dem staatlichen Rettungsprogramm Tarp erhalten. Im Zuge der letzten Tranche wandelte die Regierung 25 Milliarden Dollar in eine Aktienbeteiligung an der Bank um. Die Regierung hält knapp 34 Prozent an Citigroup. Dieser Anteil ist mittlerweile fast 30 Milliarden Dollar wert. Die Bank of America, derzeit größte amerikanischen Bank nach Vermögenswerten, hatte in der vergangenen Woche 45 Milliarden Dollar aus dem staatlichen Rettungstopf Tarp zurückgezahlt.

Die Citigroup ist neben Wells Fargo eines der letzten großen Bankhäuser, das seine Schulden beim Staat noch nicht beglichen hat. Bereits im Sommer hatten Banken wie JP Morgan Chase, Morgan Stanley und Goldman Sachs Staatshilfen zurückgezahlt.

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Von Holger Steltzner

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29.05.2012 15:13 Uhr
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