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Kampf um den Auto-Thron VW zieht an Toyota vorbei

09.01.2012 ·  Jubelstimmung bei Deutschlands Autobauern: Der Volkswagen-Konzern hat im vergangenen Jahr erstmals mehr als 8 Millionen Autos verkauft und damit seinen japanischen Konkurrenten Toyota abgehängt. Auch BMW und Audi glänzen mit hervorragenden Zahlen.

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Im Ringen um die Spitze im weltweiten Autogeschäft hat Volkswagen den japanischen Rivalen Toyota abgehängt. Europas größter Autobauer mit Marken wie VW, Audi, Skoda, Seat oder Bentley verkaufte im vergangenen Jahr 8,2 Millionen Autos, rund eine Million mehr als ein Jahr zuvor. Dies teilte der Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn am späten Sonntagabend kurz vor Beginn der Automesse in Detroit mit. Durch den deutlichen Anstieg hat der Konzern auch sein ehrgeiziges Absatzziel erreicht. Der von Katastrophen in Asien gebeutelte japanische Autobauer Toyota hatte für das abgelaufene Jahr einen Gesamtabsatz von 7,9 Millionen Fahrzeuge angekündigt.

Kampf um die Spitze

Wie viele Autos VW in diesem Jahr verkaufen wolle, ließ Winterkorn offen. „Da muss man die nächsten Tag und Wochen noch abwarten.“ Klar ist hingegen das langfristige Ziel: Bis 2018 will der VW-Konzern den Absatz auf mindestens 10 Millionen Autos erhöhen. Spätestens dann könnten die Wolfsburger zum größten Autobauer der Welt aufsteigen. Im Jahr 2010 rangierte VW auf dem dritten Platz, hinter Toyota und General Motors. Spannend ist derzeit noch, wie viele Autos GM 2011 verkauft hat.

Auf dem wichtigen amerikanischen Markt will VW in diesem Jahr mehr als eine halbe Million Wagen verkaufen. „Das wäre zum ersten Mal seit 39 Jahren“, sagte Nordamerika-Chef Jonathan Browning. Im vergangenen Jahr lieferte Volkswagen in den Vereinigten Staaten rund 444.000 Wagen aus, 23 Prozent mehr als 2010. Der amerikanische Markt ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg von VW an die Weltspitze. Volkswagen war in den USA lange nur schwach vertreten, während asiatische Hersteller wie Toyota dort auftrumpfen konnten.

BMW fährt Absatzrekord ewin

Winterkorn bestätigte Überlegungen von VW, ein Luxus-SUV zu produzieren. Er rede ungern über noch nicht beschlossene Pläne, gebe aber zu, dass ein solches Auto „in unseren Überlegungen enthalten ist“.

Glänzende Zahlen meldete auch der Autohersteller BMW. Die Münchener setzten im vergangenen Jahr ebenfalls mehr Fahrzeuge ab als jemals zuvor. Die Zahl der weltweit verkauften Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce stieg um 14,2 Prozent auf 1,67 Millionen, teilte der Konzern am Montag mit.

Dauer-Konkurrent Audi, der zum VW-Konzern gehört, fuhr ebenfalls einen Rekord ein: Die Ingolstädter setzten im vergangenen Jahr rund 1,3 Millionen Wagen ab.

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Von Holger Steltzner

Mit größter Selbstverständlichkeit und in unerträglichem Ausmaß zahlt die Elite Griechenlands keine Steuern und flüchtet mit Milliarden ins Ausland - und jede griechische Regierung lässt sie gewähren. In den Geberländern wächst die Wut der Steuerzahler. Mehr 40 149

29.05.2012 15:13 Uhr
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