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Kampf gegen Währungsverfall : Jemen stoppt Import von Luxusgütern

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Mukalla im Jemen: Die wirtschaftliche Versorgung im Land wird ohne Hilfe von außen immer schwieriger. Bild: FAZ.NET

Der Rial hat seit Beginn des Kriegs im Jemen mehr als die Hälfte an Wert verloren. Nun verbietet die Regierung die Einfuhr von Autos und anderen Luxusgütern. Zugleich will sie die Ölförderung steigern.

          Die Regierung des Jemen hat im Kampf gegen den Verfall der Landeswährung die Einfuhr von Luxusgütern wie etwa Autos verboten. Zudem sollen die Gehälter für die Angestellten im öffentlichen Dienst und Renten um 30 Prozent steigen, kündigte Informationsminister Moammar al-Erjani am Sonntagabend auf Twitter an. Als weitere Maßnahmen wurden eine Erhöhung der Öl-Förderung sowie des Erdgas- und Öl-Exportes angeordnet.

          Zuvor hatten Demonstranten in Aden bei Protesten gegen die wirtschaftliche Lage Straßen blockiert und Autoreifen angezündet. Der Rial hat sei dem Beginn des Bürgerkrieges 2015 mehr als die Hälfte seines Wertes zum Dollar verloren.

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