06.02.2012 · Wegen der niedrigen Temperaturen ist die Nachfrage nach Strom derzeit sehr hoch. Nach Atomausstieg und Energiewende darf es nun nicht zu größeren Ausfällen kommen.
Von Werner SturbeckRichtlinien für Lesermeinungen
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@ Christian Wrobel: ...gleichen sich Solar- und Windenergie wetterbedingt durchaus aus…
Und das vor allem in einer Windstillen Nacht, stimmt‘s? Wer die
glockenartige Leistungskurve von PV-Anlagen kennt und sie mit dem
Verlauf der Netzentnahmen an gleichen Tag vergleicht, der weiß:
1. Warum wir zu !Spitzenzeiten! Strom exportieren müssen!!!
2. Warum wir im Gegenzug zu anderen Zeiten dringend Strom improtieren müssen!
3. Warum ein solchen Energiekonzept Europaweit nicht funktionieren kann
4. derzeit aber nur im Verbund (bzw. zu Lasten) unsere Nachbarn funktioniert.
Desweiteren stellt sich natürlich die Frage warum die Allgemeinheit
den Anlagenbesitzern diesen Strom zu völlig überteuerten
Preisen auch noch abkaufen muss…
Meine Hochachtung erhalten allerdings die Branchenvertreter der
EEG-Lobby, sie verstehen es hervorragend ihre Profitquelle dem deutschen
Michel als alternativlos zu verkaufen!
Da können sich alle anderen Lobbies noch eine Scheibe anschneiden!
Nur mal angenommen,
die Netzbetreiber könnten die "EE"-Anlagen so einfach runterregeln. Was nützt das, wenn der nicht abgenommene Strom trotzdem bezahlt werden muß?
Steinzeit?
Ganz im Gegenteil, ich lebe in der Realität und sie in irendwelchen Zukunftsphantasien.
Wie hoch ist heute der Anteil regelbarer Anlagen im Vergleich zu den Nicht-Regelbaren?
Ab welcher Anlagengröße ist eine Regelung überhaupt vorgesehen?
Welcher VNB konnte seine Leitwarten in der "relativ" kurzen
Zeit entsprechend umrüsten und was für Invesitionskosten
bringt das mit sich? Eine Leitwarte wird in der Regel alle 10 Jahre modernisiert...
Schon mal was vor der Anreizregulierung gehört? Entsprechende
Kosten sind erst mit dem neuen EEG überhaupt absetzbar...
Ich kann bei soviel Realitätsverweigerung nurnoch den Kopf
schütteln!
Irgendwie leben Sie noch in der Steinzeit?
Selbstverständlich kann ein Netzbetreiber die Produktionszahlen
auch in Echtzeit empfangen bzw. auslesen, wenn er denn will. Alle
neueren EE-Anlagen sind mit entsprechenden Sendeanlagen ausgestattet,
alte werden nachgerüstet. Sogar die Regelung kann per Fernsteuerung
durch den Netzbetreiber erfolgen, wenn er denn will. Und zwar in einer
Schnelligkeit, das kein thermisches Kraftwerk aushalten würde.
Deshalb geht von diesen dezentralen Anlagen auch ein wesentlich
geringeres Risiko für die Netzstabilität aus, als von jedem Gigawattblock!
Willkommen in der Realität!
Haben sie eigentlich schon einmal was von Fahrplänen gehört?
Was interessiert es mich, dass eine PV-Anlage am Tag !evtl.! Energie
produziert und nachts höchstwahrscheinlich nichts – aus
reinen PV-Mengen kann ich keinen Bilanzkreis bewirtschaften hinter dem
reale Kunden stehen! Dies ist nun mal Fakt und erklärt auch warum
kein Grünstromanbieter in seinem Beschaffungsportfolio
größere PV-Mengen hat, sondern sich fast ausschließlich
auf Wasser und geringe Mengen Windstrom stützt. Wer etwas anderes
behauptet lügt schlichtweg!
Es geht auch gar nicht darum Kraftwerke regelungstechnisch
nachzurüsten sondern die Energieerfassung und das
Energiedatenmanagement zwischen Dezentraler Erzeugung und Netzsteuerung.
Wenn ich einen Viertelstundenlastgang des !Vortags! erst am Folgetag
auslesen kann, bringt mir das für eine sinnvolle Regelung leider
gar nichts…
Wissen sie eigentlich wann ein Regelungskreis (in diesem Fall das
Deutsche Stromnetz) nicht mehr Steuerbar wird?
Eigentlich doch gar nicht so schwer?!
Der Stromverbrauch (in Deutschland) ist nun einmal tagsüber
höher als in der Nacht und i.d.R. mittags am höchsten. Es mag
Verbraucher geben, deren Verbrauch hiervon abweicht, insgesamt gesehen
ist an dieser Feststellung nicht zu rütteln.
Sie brauchen keine Kraftwerke nachrüsten, um sie regeln zu
können! Es gibt technische Randbedingungen und
Einschränkungen, die sie beachten müssen, mehr aber auch nicht.
Die Korrelation zwischen Bedarf und PV-Einspeisung (PV-Referenzverfahren)…
liegt in unserem Netzgebiet nahe Null (keine Korrelation) wie Sie solche
Behauptungen aufstellen können ist mir auch völlig schleierhaft!
Andererseits: Wenn das Verbrauchsverhalten der Deutschen sich so gut mit
einer sporadischen Glockenkurve deckt, habe ich einen Vorschlag für
Sie – Erlösen sie uns von dem elenden EEG-Umlagen und stellen
sie sämtliche PV-Anlagen auf das Marktprämienmodell um –
da scheint man ja richtig Geld mit verdienen zu können und sie
können ihre EEG-Mengen endlich frei vermarkten…. An all die
PV-Anlagen hat bisher kaum jemand gedacht, die kleinen
Leistungsdifferenzen lassen sich dann bestimm locker über
Ausgeleichenergie zahlen, also ran an den Speck!
Zum Thema Kraftwerksregelung: Technisch theoretisch schon…
Allerdings nur mit riesigen Investitionen möglich. Aber kein
Problem das kann man ja dann wieder auf den Endverbraucher umlegen…
Das ganz erinnert mich ein bisschen an die Katze und ihren Schwanz ;-)
Ich habe doch gesagt,
dass dieser Ausgleich nicht immer und zu 100% gegeben ist. Allerdings
würde ich die Nacht auch nicht als "Wetterphänomem"
bezeichnen. Man muss schon richtig lesen.
Nur weil PV-Anlagen mittags den meisten Strom produzieren, müssen
wir Strom exportieren?! Ihre Logik erschließt sich mir nicht.
Erstens korreliert die PV-Stromerzeugung sehr gut mit dem
Stromverbrauch, zweitens können natürlich auch andere
Kraftwerke parallel gedrosselt werden. Dass dieses i.d.R. nicht
geschieht, ist ein Problem der fragmentierten Marktverhältnisse,
aber kein grundsätzlich technisches.
Das Problem ist nicht, dass die sog. nicht-privilegierten
Letzverbraucher diesen EEG-Strom abkaufen müssen. Wäre das so,
würde die EEG-Umlage ca. 1 Cent/ kWh niedriger liegen. Das Problem
ist, dass der EEG-Strom über die Strombörse an Dritte
"verschenkt" wird, und diesen Ausgleich der gemeine Stromkunde
tragen muss. Eine solche Regelung ist weder notwendig, sinnvoll oder
gerecht! Verbraucherschutz sieht anders aus!
@ Stephan Schacht: Es stehen noch ausreichend Gasturbinen zur Stromproduduktion.....
Toll sie haben also die Tage gelesen, dass die Ergasspeicher noch zu
¾ voll sind!
Das war leider aber wieder nur eine Halbwahrheit mit einem faden Beigeschmack:
Denn unser Gasnetz plagt zurzeit die gleichen Probleme wie das Stromnetz:
Gaspuffer wurde auf Geheiß der BNetzA stillgelegt, bzw.
können als Netzkosten nicht mehr angerechnet werden – was
bedeutet, dass das Gasnetz derzeit an seiner absoluten
Kapazitätsgrenze betrieben wird. Mehr Gas alo im Moment kann
nämlich gar nicht transportiert werden! Jede zusätzliche
Gasturbine würde also zur Abschaltungen von anderen
Verbrauchanlagen führen…
Das nenne ich doch mal eine auf Kante genähte Energiewende: Es wird
solange am Tischtuch gezogen bis es reißt! Wenn es bei diesen
Temperaturen zum Blackout kommt, gibt es nach wenigen Stunden tausende
Tote! Wer übernimmt dafür die Verantwortung?
sind angebrochen. Wind und Sonne liefern keine zuverlässig berechenbare Energie. Daran ändern auch schöne Berechnungen und Präsentationen nichts. Im Netz sind die Daten für die Windfelder in Dänemark und Schottland auffindbar. Es finden sich immer wieder Zeiträume ohne Stromeinspeisung (Flaute, Sturm, etc.) Die Sonne scheint zwar immer, aber nicht immer auf die Solarpaneele (Wolken, Nacht). Es ist und bleibt Zufallstrom. Der wird auf Kosten aller Stromkunden teuer subventioniert. Um die Abwanderung von Industrie zu verhindern, wird der auf Großbetriebe(!) entfallende Kostenanteil ebenfalls den Kunden aufgebürdet. Sämtliche Netz- und Speichervoraussetzungen für eine zuverlässige Versorgung mit Wind und Solarstrom fehlen. Toll!
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.02.2012 12:08 UhrPostnormale Zeiten 2
Aus Sorge vor Unfällen in höchst anspruchsvollen
Nuklearkraftwerken werden diese stillgelegt, wird die Erforschung dieser
Art der Energiegewinnung reduziert, und somit die Chance vertan, aus den
Erfahrungen zu lernen. Aus Angst vor den Problemen der
Reststoff-Lagerung (vulgo: Atommüll Lagerung) wird seit 30 Jahren
vergeblich um ein Lagerungskonzept gestritten. Toll! Angst essen
Verstand auf.
Wenn in Japan tatsächlich verstrahltes Wasser getrunken werden
muß, dann offenbart das üble Mängel im
Katastrophenschutz. Fraglich bleibt, wie stark die Verstrahlung wirklich
ist, und welche Gesundheitsrisiken daraus erwachsen. Leider ist auch
dieses Gebiet von postnormalen "Experten" bevölkert.
Aus Angst vor den modellierten Gefahren einer behaupteten
Erwärmung, die durch ein lebenswichtiges Spurengas beschleunigt
werden soll, legen wir unsere Industrie lahm.
Ergebnis: Wir befinden uns im Rücksturz in vor-aufklärerische
Zeiten. Emotion regiert, Vernunft, kühles Denken ist Mangelware.
Wie wird's denn mit Erneuerbaren aussehen?
Hab mir mal den 06.02.2012 angeschaut und überlegt, wie denn das in
20xx mit den Erneuerbaren funktionieren kann.
Hilfe, selbst unter güüünstigsten Annahmen kostet uns
alleine die Solarenergie eine hale Billion €, es müsste noch
die 15-fache Kapazität an Wind und die fast 10-fache Kapazität
an Solarenergie installiert werden. Unter günstigsten Bedingungen!
Go green - get rich!
Der break even point ist gar nicht mehr so weit weg, wie Sie glauben.
Erdgas z.B. wird an der Börse bereits mit 40 €/ MWh gehandelt.
Bei einem Wirkungsgrad eines Gaskraftwerks von 50% kostet also bereits
nur der Gasverbrauch bereits 8 cent/ kWhel. Und dann habe ich die
Fixkosten (Kraftwerk, Personal, kalk. Gewinn etc.) noch nicht
berücksichtigt. Windenergie ist im Vergleich zu Erdgas bereits
heute deutlich kostengünstiger.
Bei der Steinkohle liegen die variablen Kosten niedriger als bei Erdgas,
dafür sind die Fixkosten deutlich höher. Bei einer mittleren
Auslastung von 50% (normal für Steinkohlekraftwerke) haben auch
neue Kohlekraftwerke höhere Stromgestehungskosten als Windenergieanlagen.
Und wie gesagt, das sind keine "Zukunftszahlen", sondern
akuelle Werte. Aus diesem Grunde würde ich auch die von Ihnen
genannten 12 cent/ kWh Subvention als "zu hoch" bezeichnen!
Sehen Sie doch die Förderung der EE als Versicherung vor steigenden
Energieimportpreisen an?! Laut Verbandsmeldungen haben die EE im letzten
Jahr 11 Mrd. € Energieimporte eingespart!
Kosten und Glaskugel
Nehmen Sie doch mal die aktuellen Daten der EEX (im Netz unter
Transparenz zu finden), Rechnen Sie die aktuellen Daten der
Regenerativen auf den aktuellen Bedarf hoch und reduzieren Sie die um
die Energiesparziele der Energiewende.
Dann sind Sie schnell bei 10 - 15 facher Kapazität, Netze und
Speicher sind bei der halben Billion nur für den Solarausbau
natürlich nicht mit drin, dafür habe ich optimistisch nur mit
einer Subvention von 12 ct/kWh gerechnet.
Nicht vergessen: Strom wird 24h am Tag gebraucht. Das heißt dann
auch, dass die Überkapazitäten die Speicher vollmachen
müssen, um auch mal ein paar bedeckte Tage ohne Wind zu
überbrücken. Bei realen Speichern (Wirkungsgrad in der Regel
< 1) und der Berücksichtigung von einer adäquaten
Überbrückungszeit ist der Faktor 10 - 15-fach beliebig nach
oben offen.
Aber weil wir nicht wissen, was morgen Energie kostet, geben wir das
Geld lieber schon heute aus, um in 20 Jahren in Wind uns Sonne
reinvestieren zu müssen. Wovon dann?
Tja, wie wird es denn aussehen im Jahr 20xx?
Wenn Sie eine Kristallkugel haben, nur zu?! Kennen Sie die
Preisentwicklung und Kosten im Jahr 20xx, ich nicht? Ich bezweifle aber,
das eine 15-fache Kapazität an Wind (300 GW) und eine 10-fache
Kapazität an Solarenergie (250 GW) notwendig und sinnvoll sein werden.
Die von Ihnen genannten halbe Billion € sind genau betrachtet gar
nicht ein so astronomischer Betrag. Wenn ich nur die aktuellen Kosten
für einen EPR nehme und auf 80 GW hochrechne, kostet uns das auch
ca. 400 Mrd. €. Und da wäre die zukünftige
Preisentwicklung noch nicht einmal mitberücksichtigt.
Was kosten uns denn die Energieimporte im Jahr 20xx? Im Jahr 2011 waren
das stolze 90 Mrd. € p.a., eine Verdreifachung innerhalb eines
Jahrzehnts! Tja, und was sagt ihre Glaskugel, wie diese Entwicklung
weiter gehen wird?
In machen Lesermeinungen zeigt sich mal wieder die Naivität & die Rücksichtslosigkeit ....
einer Menschen gegenüber der Natur. Ersteinmal komm ich und dann
eine ganze weile nichts!! Es gibt keine Stromlücke!!! Es stehen
noch ausreichend Gasturbinen in allen Leistungsbereichen zur
Stromproduktion zur Verfügung. Damit können kurzfristige
Kältewellen jederzeit überbrückt werden, da auch die
Erdgasspeicher Deutschlandweit randvoll sind!!! Sicherlich könnte
dieser hoher Strombedarf nicht über 12 Monate aufrecht erhalten
werden, aber meines Wissens gibt es bislang jedes Jahr einen Sommer!!!
Bitte also nicht auf die gezielte Meinungsmache hereinfallen. Eine
Nuklearkatastrophe wie Fukushima kommt jeder Volkwirtschaft viel
teuerer!!! Ausserdem gehe ich davon aus, dass keiner dieser
Lesermeinungsautoren gerne strahlenverseuchtes Wasser trinkt!! In Tokio
sind die Leute dazu gezwungen, da man 34 Mio. Menschen nicht einfach
evakuieren kann!!! Das sollte bei den kommenden Beiträgen
berücksichtigt werden!!!
@Thomas Ulherr bitte nennen Sie mir nur eine Versicherung, welche ...
bereit ist ein AKW gegen einen Gau zu versichern???
"Keine" Versicherung weltweit ist aus gutem mathematischen
Grund bereit eine entsprechende Verantwortung zu übernehmen!!!
Sowohl die Anlagen der Chemie als auch der Petrochemie sind bei
verschiedenen Versicherungsgesellschaften versicherungsfähig und
übernehmen im Schadensfall die Haftung (Verantwortung)!
Jeder PKW-Halter ist sogar gesetzliche dazu verpflichtet einen
Haftungsvertrag mit einer Versicherungsgesellschaft abzuschliessen!
Würde gerne mal Ihre Reaktion sehen, wenn festgestellt wird, dass
Ihr Unfallgegner keinen Versicherungsschutz hat und Sie damit auf Ihren
finanziellen oder körperlichen Schaden sitzen bleiben!! Vielen
Japanern geht es genau so!!
Verantwortung, Herr Schacht,
wollen die hyperaktiven Outperformer immer nur für Erfolge, die
sich sich dann vergolden lassen. Bei Fehlern, Unfällen,
Katastrophen sollen andere den Kopf hinhalten. Die Sicherheitsstandarts
sämtlicher kritischen Anlagen (Nuklear, Chemie, Petrochemie, ...)
würden wohl zuverlässiger eingehalten und verbessert werden,
wenn die jeweiligen Vorstände der Eigentümerunternehmen in
unmittelbarer Nachbarschaft zur Anlage wohnen müssten. Dienstvilla
nicht im Taunus, sondern neben dem Chemiewerk - das schärft den
Blick für sicherheitsrelevante Details und Prioritäten in der
Budgetplanung!
Im übrigen ziehe ich aus den GAU der AKW in Tchernobyl und
Fukushima folgende Lehren: AKW sind höchst anspruchsvolle Betriebe
und erforden höchste Standarts. Die Unfälle sind für alle
Betroffenen katastrophal, aber kein Grund die Technologie aufzugeben.
Der "Ausstieg" gaukelt Sicherheit vor, löst aber kein
Problem: Sichere Lagerung der Reststoffe? Zuverlässige
Energieversorgung? GAU in Nachbarländern?
Ach ja? Dann zeigen Sie mir bitte eine Versicherungsgesellschaft die ein AKW ....
gegen solche Katastrophenfälle versichert! Welche Versicherung
tritt für die Schäden durch die Asse ein? Fragen Sie doch mal
die Bauern und Hausbesitzer rund um Fukushima wieviel Entschädigung
diese Japaner für den Verlust ihres Besitzes (teilweise in
Generationen aufgebaut) erhalten haben! Wäre mal gespannt, ob Sie
die Disziplin für das Leben in einer Turnhalle aufbringen
würden - verbannt aus den eigenen vier Wänden aufgrund der
Gier einer Minderheit!!
Es muss nicht immer ein Erdbeben sein, um die notwendige
Zerstörungsenergien aufzubringen. Es gibt etliche andere
Energieformen, welche das gleiche Resultat hervorufen können und
das versichert Ihnen keine Versicherungsgesellschaft - wie das Beispiel
Japan gezeigt hat.
Hinzu kommt, dass die verantwortlichen bei Tepko und die Politiker in
Japan sich weigern mit ihrem persönlichem Eigentum für den
entstandenen Schaden zu haften!!
Durchsichtige Beschwichtigung
Noch haben wir Glück gehabt, aber wir taumeln von Zitterpartie zu Zitterpartie.
Deutschland als einer der wichtigsten Industriestaaten benötigt
eine kostengünstige und absolut sichere Energieversorgung mit
soliden Reserven und kein Öko-Kartenhaus.
Unsere Wirtschaft lebt auch von Zuverlässigkeit und
Liefersicherheit.
Haben Sie sich einmal Gedanken über die Folgen eines
Netzzusammenbruchs im Winter gemacht?
Würde jemand so Auto fahren, wie unsere Regierung Energiepolitik
treibt (Rot/Grün wäre noch schlimmer), hätte die Polizei
längst Führerschein und Fahrzeug eingezogen.
Stromproduktion-Stromverbrauch-Stromnetz
Nun die Frühzeitige Abschaltung von 8 Stabil Liefernden
Grundlastblöcken bringt uns nun in die Misere, das in Europa
aufgrund des Kalten Winters eine gewisse Stromknappheit herrscht.
Ich finde es schon ungeheuerlich, das ein Meteorologisch nicht
erwarteter Anteil an Solarenergie unser Netz gerettet hat.
Der ausbleibende Wind, welchen man übrigens erwartet hatte blieb aus.
Sozusagen haben wir ja gestern dann noch Glück gehabt. Falls die
Sonne nicht gescheint hätte, wo hätten wir dann die fehlende
Energie herbekommen. Deshalb komm ich einfach mal zu dem Schluß,
das das Abschalten von Atomkraftwerken denjenigen überlassen werden
sollte die Ahnung haben. Die Politik als solches sollte lediglich ein
Ultimatum stellen bis wann das passieren muss und bei nicht Einhaltung
dieser Gesetzlich dagegen Vorgehen.
Damit man die Zeit hat entsprechende Versorgungslücken
aufzufüllen mit Kohle, Gas oder Pumpspeicherwerken.
Ach wie tröstlich
Leider sind die Orte von Wind- und von Sonnenenergie oft weit
voneinander entfernt.
Bekanntlich bestehen weder belastbare Querverbindungen noch ausreichend Energiespeicher.
Die Energieversorgung muß praktisch IMMER gewährleistet sein
und nicht ab und zu.
Wie ich schon an anderer Stelle hier gesagt habe,
gleichen sich Solar- und Windenergie wetterbedingt durchaus sinnvoll aus. Das eine (Solarenergie) produziert mehr bei ruhiger Hochdruckwetterlage, das andere (Windenergie) bei etwas unruhiger Tiefdruckwetterlage. Von "Zufall" kann deshalb keine Rede sein. Und selbst bei einer Einspeisung von null kWh Solarstrom wäre das Licht in Deutschland nicht ausgegangen, schließlich sah das worst case Szenario der Bundesnetzagentur auch keinen Solarstrom vor. Von "Glück" kann deshalb auch keine Rede sein!
@Tim Oltmanns for Nobel Prize: Grossartig, Sie haben das perpetuum mobile erfunden
Sie schreiben:
"Im Übrigen liegt auf unserer kleinen Solaranlage zur Zeit
Schnee und trotzdem liefert sie ausreichend Strom um unsere
Grundversorgung sicher zu stellen, völlig unabhängig von Atom,
Gas und Co."
Mit Schnee abgedeckt, ohne Sonnenlicht, ist es Ihnen gelungen mit
Photovoltaik Strom zu erzeugen. Da staunt der Physiker ehrfurchtsvoll.
Nein, dass ich das noch erleben darf.
Das kann wahrscheinlich nur ein postnormaler Klimaforscher verstehen und
erklären. Die sagen ja auch: Islandtiefs führen zu warmen
Wintern, denn Islandtiefs sind die Erklärung für kalte Winter.
Einfach toll, und das können Sie sogar wörtlich nehmen.
Frankreich hat im Winter immer schon mal Strom aus Deutschland importiert, was auch kein Problem war, als die acht Kernkraftwerke noch liefen. Wer in einem Binnenmakrt wann wohin Strom exportiert, hängt normalerweise von Angebot und Nachfrage ab, wobei die verschiedenen Kraftwerkstypen für das Angebot entscheidend sind. Innerhalb des Binnenmarktes ist dieses Gleichgewicht gestört, weil hier kurzfristig ein beträchtlicher Teil der Grundlastlieferanten abgestellt wurde. Wenn Frankreich ein Problem haben sollte, dann weil Deutschland unzuverlässig ist. Frankreich wird daraus sicher lernen und seine Kapazitäten anders auslegen. Zufällig anfallender Strom wird in diese Planung sicher nicht eingehen. Aus der jetzigen Situation eine Überlegenheit des Solarstroms zu folgern, ist ein Denkfehler.
Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.02.2012 12:55 UhrIch weiß nicht, was Sie meinen, aus der besagten Graphik herauslesen zu können?
Eigentlich wird hier nur die Produktion abgebildet?! Es ist deshalb anhand dieser Graphik unmöglich zu erkennen, welche Regel- oder Ausgleichsmaßnahmen ergriffen wurden und ob diese ohne Solar und Wind größer oder kleiner gewesen wären.
---
Es kann immer mal billiger sein, etwas hinzuzukaufen, als es selbst zu
produzieren. Insbesondere dann, wenn der Anbieter es loswerden muß.
Durch das Abschalten von Grundlastkraftwerken - erst Kernkraft, dann
Kohle - entsteht eine strukturelle Abhängigkeit. Und es ist nicht
so, daß Sonne und Wind sich so wunderbar ergänzen, daß
das Angebot die Nachfrage befriedigen könnte, wie Sie es
darstellen. Das sieht man schon an der linken Graphik in Bild 2 im
Artikel. Wäre das so, müßte der graue Bereich mit einer
horizontalen Linie oben abschließen. Davon ist er aber weit
entfernt. Die Differenz mußte kurzfristig von regelbaren
Kraftwerken erzeugt werden. Man kann sich nur noch darüber
streiten, wie stark die Trennlinie zwischen grau und blau/rot dort
oszillieren darf, bevor das System zusammenbricht.
Problem
Das Problem ist nicht, von Frankreich Strom zu importieren.
Zum Problem wird das Ganze, wenn Frankreich seinen Strom selber braucht.
Im Winter für die Elektroheizungen in Südfrankreich und im
Sommer für Klimaanlagen. Und wenn dann die Reaktoren gedrosselt
werden wegen zu wenig Kühlwasser in den Flüssen.
Mir war bisher nicht bewußt,
das Frankreich so auf die Beistandshilfe Deutschlands angewiesen war und
darauf vertraut hat, dass wir alle Defizite ausgleichen?! War das
eigentlich der Grande Nation selbst bewußt? Gilt ihre Aussage
eigentlich auch in umgekehrter Richtung?
Ich habe kein Problem damit und sehe nicht das Abendland in Gefahr, wenn
Deutschland temporär Strom auch importiert (genauso wie Frankreich
auch)! Sie auch nicht? Dann sind Sie wesentlich weiter als manch
Dogmatiker hier in diesem Forum.
PS: Eine "Überlegenheit des Solarstroms" habe ich weder
behauptet noch kann man diese Schlussfolgerung aus irgendeiner meiner
Aussagen ziehen. Von "Denkfehler" kann deshalb keine Rede sein.
... steht plötzlich unter Strom! Nicht jammern! Klotzen!
In dem Artikel wird klar gestellt, dass es trotz Energiewende keine
Probleme für das deutsche Stromnetz gibt (im Gegenteil, wir helfen
sogar noch Anderen) trotzdem wird hier auf Panik gemacht, wie schlecht
es doch um das deutsche Netz steht. Ganz verstehen kann man es nicht
oder liegt es einfach daran, dass die Energiewende nicht gewollt ist und
daher der Glaube fehlt das es geht?
Seit dem Atomausstieg musste erst einmal auf fremde Reserven
zurückgegriffen werden und das nur, weil Profitgier im Vordergrund
stand und deutscher Strom teuer ins Ausland verkauft worden ist.
Lesen
Wo lesen sie heraus, daß es keine Probleme gibt?
Wir schrammen diverse Male knapp am Netz-Zusdamenbruch vorbei, und weil
es noch knapp gut ging, gab es kein Problem?
Überholen Sie so auf Landstraßen?
Ich muss ja sagen, dass ich mich zunehmend zum Skeptiker entwickle. Die
Energiekonzerne hatten ja bereits vor solch einem Szenario gewarnt.
Alles Angstmache sagte man. Nun wird klar, dass es wohl doch keine
Angstmache war, sondern die Energieverorger ihr Netz und ihre Kraftwerke kennen.
Interessant ist jedoch folgendes: Sieht man sich die Berichterstattung
aus der ersten Hälfte des letzten Jahrzehnts an, hieß es da,
es wird gar keinen Winter mehr in Mitteleuropa geben. Dies schien sich
auch zu bewahrheiten, als 2006/2007 gar kein Schnee fiel. Es hieß
sogar, dass Banken gar keine Kredite mehr für Ski-Anlagen geben.
Dies hielt auch die nächsten drei Winter an 2009/2010 kam dann die
böse Wende. Und die Winter sind dann so hart gerade wegen dem Klimawandel.
Die Atomkraft soll selbst unter Laborbedingungen nicht kontrollierbar
sein. Das noch komplexere Klima aber schon? Und zwar mittels einer
einzigen Variable, dem CO2?
Man macht sich Sorgen - zurecht!
"Nur weil jetzt mal ein paar Tage Winter ist, drehen gleich alle durch."
Genau, nur weil der Winter es gut mit uns meint und uns bisher nur eine
kurze Kältewelle beschert hat. Es ist reiner Zufall, daß
bisher nicht mehr passiert ist. Aber unsere Energieversorgung dem Zufall
zu überlassen, ist verantwortungslos.
Kaum Winter
Zur Erinnerung: Bis vor 2 Wochen hat wir kaum Temperaturen unter 0 Grad.
Nur weil jetzt mal ein paar Tage Winter ist, drehen gleich alle durch.
Ein normaler Winter dauert 3 Monate und nicht 3 Wochen. Wenn es also
Ende April immer noch unter Null Grad ist (durchgehend) kann man von
einem aussergewöhnlich kalten Winter sprechen.
Die Extreme nehmen allerdings merklich zu.
Bloß weil es gerade mal ein paar Tage nicht über null Grad sind,
haben wir einen kalten Winter? Wohl kaum! Wenn in den nächsten drei Wochen kein "Jahrhundertwinter" (und dass ist jetzt wörtlich zu nehmen) stattfindet, dann wird der meteorologische Winter erneut zu warm ausfallen!
Lieber Herr Oltmanns,
Ihr Beitrag scheint mir etwas zu euphorisch und von mangelnder
Fachkenntnis getrübt. Könnten Sie die beigefügten
Grafiken richtig interpretieren, dann müssten Sie feststellen,
daß unser Haupt"standbein" Wind gerade fast nichts
liefert (Hochdrucklage) und das zweite "Standbein" Solarstrom
bei mittlerweile fast 30 GW installierter Leistung auch vergleichsweise
wenig beiträgt und dies auch nur in der Mittagszeit und bei
strahlendem Sonnenschein. Wir haben also was Sonne betrifft im Moment
das sagenhafte Glück, daß es NUR kalt ist und NICHT auch noch
schneit. Dann würde Solarstrom nämlich noch weniger als Wind
liefern, nämlich gar nichts.
Von einer bedarfsgerechten, wirtschaftlichen (Wirkungsgrade)
Stromerzeugung sind wir also noch Lichtjahre entfernt.
Gesicherte Grundlastversorgung liefern die konventiellen Stromerzeuger
Kohle und Gas. Wer an den anthropogenen Klimawandel "glaubt"
(i.d Regel Anhänger von Wind u. Sonne), sollte momentan also besser
scheigen :-)
Hallo Herr Fischer,
die Spitzenlast der konventionellen Kraftwerke betrug gestern ca. 63 GW
und war damit weit weg von der theoretisch antizipierten Spitzenlast.
Mit anderen Worten, es standen noch (theoretisch) mehr als 15 GW an
Kraftwerkskapazitäten in Deutschland in Reserve.
Eine Störabschaltung eines 1000 MW Kraftwerkes ist immer ein
Problem für die Stabilität des Stromnetzes. Ein Atomkraftwerk
als Kaltreserve brächte in diesem Fall aber auch nicht mehr
Sicherheit, weil sie dieses nicht so schnell wie benötigt
reaktivieren könnten.
Es ist mitnichten ein Zufall, dass die tägliche Solarstromerzeugung
mit der täglichen Lastkurve des Stromverbrauchs von der Richtung
(und vom Betrage) her übereinstimmt. Es ist eher die Ausnahme, wenn
dieses nicht der Fall ist.
Hallo Herr Wrobel
Sicherlich, haben sie mit ihren Wetterbedingten Behauptungen Recht, bei
einem
Tiefdruckgebiet haben wir Wind, aber auch da ist zur Stromerzeugung die
Stärke des Windes entscheidend.
Beim Solarstrom ist es leider die Nacht die uns da ein bisschen in den
Rücken fällt.
Was gestern nicht weiter schlimm gewesen ist, weil die Allgemeine
Lastkurve sich Gott sei dank mit der Zeit deckt in der die Höchste
Stufe an Sonnenstromverfügbar ist.
Allerdings, könnte man sich nur schwer ausmalen, was passiert
wäre wenn gestern ein Großkraftwerk mit 1000 MW
Nettoerzeugung eine Störabschaltung gehabt hätte und das ist
der Faktor der gestern Schwerwiegend hätte sein können. Zum
Glück ist nix passiert.
Herr Muche, ein immer wieder gern gebrachtes Vorurteil,
aber bei einem ausreichenden Abstand beim Löschen (siehe DIN VDE
0132) von brennenden Modulen kann kein Lichtbogen entstehen und besteht
somit auch keine (zusätzliche) Gefahr für die Feuerwehr!
Haben Sie mal bei ihrem Nachbarn kontrolliert, ob tatsächlich Strom
in diesem Fall durch die PV-Anlage produziert wurde (oder haben Sie das
einfach nur angenommen oder geglaubt)? Ich sage ganz klar: Blödsinn!
Ja, Herr Pabst, der Profit einer Solaranlage ist so astronomisch (hoch),
dass niemand von RWE & Co. es für Wert befunden hat, sich danach zu bücken! Wer bench marks von 15% und höher für die Eigenkapitalverzinsung hat, der wird sich für Solar auch nicht interessieren. Was glauben Sie eigentlich, wer die Gewinne von RWE & Co. in der Vergangenheit bezahlt hat? Nur der Millionär?
Eine Frage nur
"Im Übrigen liegt auf unserer kleinen Solaranlage zur Zeit
Schnee und trotzdem liefert sie ausreichend Strom um unsere
Grundversorgung sicher zu stellen, völlig unabhängig von Atom,
Gas und Co."
Auch nachts?
Wenn das Wörtchen wenn nicht wär
"Genauso könnte aber auch starker Wind wehen und viel Sonne
scheinen, dann könnten wir auch noch Italien mit versorgen"
Richtig! Das ist ja die Crux! Die Zufälligkeiten des Wetters
bestimmen, ob bei uns die Lichter ausgehen oder on wir
Überschuß exportieren können. Verantwortungsvolle
Energiepolitik sieht anders aus.
Mit Ihrer Solaranlage auf dem Dach gehören sie natürlich zu
den Profiteuren der Subventionspolitik. Die Zeche zahlen die kleinen
Leute, die eben keinen Immobilienbesitz haben. Auch eine Art
Umverteilung von unten nach oben.
Liebe Frau Müller,
Hochdruckwetterlagen sind grundsätzlich gut für die Erzeugung
von Solarstrom, Tiefdruckwetterlagen eher gut für die Erzeugung von
Windstrom. Wie Sie erkennen können, kann sich beides wetterbedingt
durchaus sinnvoll ergänzen. Sicher, es sind auch Zeiten
möglich, in denen sowohl Sonnen- als auch Windenergie wenig Strom
erzeugen. Es hat aber auch niemand behauptet, dass eine 100%ige
Vollversorgung mit EE bereits möglich wäre und keine fossilen
Kraftwerke mehr benötigt werden!
PS: Ich würde eine Leistung von 10 GW nicht als "wenig"
bezeichnen. Vor zehn Jahren hätten sich die Stromkonzerne noch den
Bauch gehalten vor Lachen, wenn man eine Solarstromerzeugung in dieser
Größenordnung (im Winter) als mittelfristig realisierbar
bezeichnet hätte. Mittlerweile lacht von denen niemand mehr!
Wäre Hätte Wenn
Genauso könnte aber auch starker Wind wehen und viel Sonne
scheinen, dann könnten wir auch noch Italien mit versorgen.
Müssen wir aber nicht.
Genauso könnte Atomkraft eine sichere Energieversorgung sein, dann
bräuchte Frankreich unsere Hilfe nicht.
Genauso könnte Russland den Gashahn auch komplett zudrehen, dann
müssten wir frieren wie die Franzosen.
Ganz schön viel hätte, könnte usw...
Dem ist aber nunmal nicht so und wider den ganzen Zweiflern klappt das
"neue" Energiesystem und wird jedes Jahr besser, weil auf
immer mehr Erzeuger verteilt.
Im Übrigen liegt auf unserer kleinen Solaranlage zur Zeit Schnee
und trotzdem liefert sie ausreichend Strom um unsere Grundversorgung
sicher zu stellen, völlig unabhängig von Atom, Gas und Co.
Grundlagen des Projektmanagements währen sinnvoll als Qualifikation für Politiker
Es ist aufschlussreich zu sehen dass politisch richtige Entscheidungen
und sinnvolle Entscheidungen nicht immer übereinstimmen. Der
Ausstieg aus der Atomkraft wurde mit einem Tempo beschlossen mit dem die
Realität nur begrenzt mithalten kann. Das Risiko, dass es zu
Engpässen bei der elektrichen Energieversorgung kommt steigt. Auch
wenn ich den Verantwortlichen für die Stabilität ein Lob
aussprechen muss, dass es noch nicht zu ausfällen gekommen ist.
.
Auch in einer normalen Gasheitzung ist Sicherheitselektronik eingebaut
die ohne Strom nicht funktioniert. Mietern dürfte das vieleicht
nicht bewust sein. Wenn dort die Heizung ausfällt wird die
Hausverwaltung angerufen.
Strom und Heizung
Nahezu jede Heizungsanlage benötigt Strom für Wasserpumpen und Steuerungselektronik. Wenn auch nicht in großen Mengen, aber bei Ausfall des Netzes ist auch die kleinste Menge nicht verfügbar. Wenn das Netz ausfällt, sitzen wir in der Kälte! Das sollte auch Röttgens klar sein.
Zuverlässige, saubere Grundlastkraftwerke aus ökoreligiösen Gründen abschalten, bei minus 15 Grad auf Dreckschleudern und die Gunst des Wetters angewiesen sein aus Mutwillen... gehts noch dümmer? Ja, geht es, indem man bis 2020 eine Million Elektroautos auf die Straße subventionieren möchte, die dann auch noch Strom bräuchten. Denen, die die "Energiewende"-Phrasen gläubig nachplappern, kann man das auch noch als "Fortschritt" verkaufen.
Entwicklungshilfe für Frankreich
Nur wohl Deutschland wenigstens zum Teil (20%) die Energiewende schon
geschafft hat, können wir Frankreich mit seinem veralteten und
anfälligen (im Januar wieder mal ein Störfall nahe der
deutschen Grenze) Strahlungskraftwerkpark unter die Arme greifen und vor
dem Erfrieren retten.
Nur durch den Einsatz von vielen Privatleuten (RWE und Co sind die
Renditen zu niedrig) haben wir es geschafft innerhalb von wenigen Jahren
ein weiteres Energiestandbein zu schaffen, das jedes Jahr stärker
wird. Und wie die gerade "stressigen" Tage zeigen auch
zuverlässig und vorhersehbar, denn Wetter ist sehr wohl
vorhersehrbar, ein plötzlicher Ausfall eines Großkraftwerkes
hingegen nicht.
Man kann nur hoffen, dass der Ausbau dieser demokratischen und weit
verzweigten Zukunftenergieversorgung mit Energieformen die uns
unabhängiger von Uran, Kohle und Gas machen schnell weitergeht.
Satire?
Ist dieser Text eine Satire, oder ist er ernst gemeint?
Eine Abschaltung von 7000 Megawatt durch vormals durch AKWs erzeugten
Strom können nicht durch einen Zubau von 10.000 Megawatt Solar- und
Windkapazität kompensiert werden!
Entscheidend sind nicht die absoluten MW-Angaben sondern die spezifische
Einheit MW/h! Ein AKW kann geregelt werden, nach Bedarf. Die Angabe der
maximal möglichen absoluten Leistung bringt nichts, wenn die Sonne
nicht scheint und der Wind nicht weht!
Hier sollte die spezifische Leistung, einfließend der mittleren
Auslastung über ein Jahr angegeben werden und diese bewegt sich
zwischen 20-30 Prozent der Maximalleistung!
Hier wurde ja schon viel richtiges geschrieben. Was aber nicht vergessen
werden darf: Wodurch wird den momentan verhindert, dass die Lichter
ausgehen oder "Großverbraucher abgekoppelt" werden; eine
Begrifflichkeit, die doch stark verharmlosend rüber kommt.
Eben. Es sind die bösen bösen Kraftwerke, die mit Öl,
Kohle oder dem ganz bösen Atom befeuert werden. Jetzt klopfen sich
die Politiker selbstgefällig auf die Schulter, weil die
Energiewende funktioniert, aber nur deshalb, weil man auf genau die
Kraftwerke zurück greift, gegen die man vorher jahrelang
demonstriert hat. Das ist bestenfalls noch perfide und verlogen. Auf
kurz ode lang werden auch die alten Kraftwerke, die heute noch als
Kaltreserve dienen, abgerissen. Dann kaufen wir den Strom aus Frankreich
oder Polen ein, produziert aus AKWs. Der geneigte Grünenwähler
aber dreht die Heizung zwei Grad höher und freut sich über
seinen Ökostrom aus der Steckdose, hat er doch die Abschaltung der
AKWs erreicht.
Man kann es auch anders sehen!
Es ist die böse Photovoltaik, die uns im Winter zur mittäglichen Lastspitze hilft (oder Frankreich) und zeitweise mehr als 10 GW produziert (mehr als alle abgeschalteten AKWs theoretisch zusammen produzieren könnten)! Das ist übrigens nicht meine Wertung, sondern von Amprion und Tennet!
Hab ich Heizöl im Keller..Also ist wenigstens Brennstoff da. Aber die Umwälzpumpe funktioniert mit Strom!! Man sollte über Batterien nachdenken..Zum Glück kommt mein Strom aus dem kommunalen Gaskraftwerk. Egal wo man ihn einkauft, oder haben die Ökostrom-Käufer ernsthaft gedacht, der Strom aus Norddeutschen Windrädern wird nur für sie nach Freiburg umgeleitet?! Man kann Strom nicht ansehen ob er grün ist und fragen bleibt wohl ohne Antwort..
Ja, wir pfeifen so aus dem letzten Loch,
dass wir es gerade noch so "schaffen", den ganzen Tag über Nettostromexporteur zu sein. Respekt! Unsere "Probleme" hätte Frankreich gerne, dort werden die Verbraucher gerade trotz Atomfixierung zum Stromsparen aufgerufen, in Deutschland auch? Aber Jammern auf hohem Niveau gehört schließlich zum Geschäft.
es gut geht. Die panikartig zusammengeschneiderte Energiewende, die sich
auf rein ideologisch begründete Phantasiezahlen (80% Erneuerbare
bis 2050: Haha!) stützt ist verantwortungslos. Netzstabilität
und günstger Strom sind die Lebensadern der deutschen Industrie.
Nur dieser haben wir unser gutes Abschneiden in der Krise zu verdanken.
Hier werden noch reale Werte geschaffen, während in England irreale
Werte vernichtet werden.
Dieses Modell wird durch die Gefährdung der deutschen
Stromversorgung in Frage gestellt. Wahrscheinlich nicht mal willentlich.
Merkel hat auf ihre Einflüsterer aus der Pizzaconnection und
Soziologieprofessoren gehört, als sie die Energiewende durchboxte.
Wahltaktische Gründe in BW dürften auch ihren Anteil daran
haben. Aber aus solch kleingeistigen Gründen gefährdet man
nicht den Wohlstand in diesem Land!
Wenn jetzt irgendwo ein Kessel platzt sitzen wir im Dunkeln und in der
Kälte! Den Spielern aus Medien und Politik wünsch ich das. Den
Menschen nicht.
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