15.08.2012 · Kaum ist die Kanzlerin aus dem Urlaub zurück, begrüßt sie der Vorsitzende der Mittelstandsvereinigung der Union mit einer Generalabrechnung. Das „System Merkel“ verhindere grundsätzliche Debatten. Karriere mache nur noch, wer auf Linie liege.
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Das alternativlos niveaulose "System Merkel" funktioniert nur,
weil von der gleiche "Qualitäten" in sich vereinigende
westdeutsche CDUler a la Schäuble, Kauder, Pofalla, Hintze,
Schavan, vdL (u.a.), auf den Schild gehoben - wie eine Monstranz vor
sich hergetragen - gegen jeden und alles kritiklos verteidigend, die
Stange halten.
Und es funktioniert gleichwohl weiter, weil die Alternative
"Opposition" die Niveaulosigkeit (ich würde den Begriff
wenn es denn ginge steigern) auf die Spitze treiben würde.
Da wird einem das "System Merkel" ja schon fast wieder sympatisch.
Bitte schön, wo ist es denn nicht so...
...dass nur wer auf Linie liegt Kariere macht? Ein Überflieger ala Einstein?
Wer sich mal die Mühe macht die Wahl- Programme der Parteien -
fürs Erste z.B. über den
"Wahlomat" - zu vergleichen, der wird feststellen, daß
die PBC am nähesten an dem dran ist, was die CDU bis Merkel mal
vertreten hat ! Wer also eine christlich- konservative, nachhaltige, an
Tradition und Familie orientierte Politik will - und wenn ich die
Kommentare der letzten Jahre auf faz.net zu Themen wie Homo- Ehe,
Betreuungsgeld, Abwrackprämie, Umweltpolitik, Multi- Kulti, Euro-
Desaster usw. betrachte können das nicht allzu wenige sein - der
MUSS sich geradezu von der CDU abwenden und PBC wählen ! Keine
Ahnung, was die tatsächlich anstellen würden, wenn sie
erstmals Mandate erhielten, aber schlechter als die Piraten könnten
Sie es vermutlich auch nicht machen, und besser als die Einheitspartei
CDUSPDGRÜNEFDP wäre es allemal ! Ich würde geradezu
sagen: Die PBC ist die bessere CDU ! Wer noch einen Funken
Wertschätzung für unsere gute alte, Republik hat, der weiss,
was zu tun ist ...
@H.Edelmann: Von Frau Merkel weiss ich nur zuverlässig, dass sie höchst unzuverlässig ist.
Wie kommen Sie zur gegenteiligen Ansicht?
Wenn sie heute deutsche Kernkraftwerke für die sichersten der Welt
hält, morgen aber ihre Sofortabschaltung anweist, da Gefahr im
Verzug sei, dann ist das für mich (,trotz einer sich
zuverlässig anbahnenden hohen Tsunami-Gefahr am Bodensee) keine
Zuverlässigkeit, sondern das Gegenteil davon.
Wenn Merkel im Bundestag erklärte, "man würde die
Schulden der Finanzkrise genau so zuverlässig tilgen wie man es mit
den Milliarden. des Einheits-Schuldenfonds getan hat", in Wahrheit
waren die Schulden im Fonds nicht gelöscht, sondern nur in einen
neuen Topf übertragen worden, der als
"Sondervermögen" firmiert, dann ist das weder
zuverlässig noch wahr, da trifft Ihr Urteil "geschickt"
schon eher zu.
Wenn Merkel jemandem ihr "höchstes Vertrauen" ausspricht,
dann heisst das für ihn: "nichts wie weg".
Wenn M. als Physikerin von "erneuerbarer Energie" spricht, die
es nicht gibt, dann ist das vielleicht "geschickt" und
zuverlässig falsch, aber "zuverlässig"?
@H.Edelmann; In Teilen stimme ich Ihnen gerne zu, aber nicht in allem:
Wenn es sich bei jenen rein opportunistischen Kurswechseln
(180°-Wenden, nicht nur ein wenig Adjustierung) um Angelegenheiten
handelt, die den deutschen Bürger mit jeweils Billionen Euro
belasten (Energiewende, Euro"rettung"), die übrigens ohne
sachlichen Faktendruck erfolgten, denn z.B. nahezu alle Länder
dieser Welt mit eigenen KKWs entschieden sich in gleicher Situation ganz
anders, dann ist das für mich eine unentschuldbare
Unzuverlässigkeit und darf keinesfalls mit "gelegentlicher
Sprunghaftigkeit" bewertet werden.
Recht haben Sie damit, dass männliche Vorgänger in ihrem Amt
auch nicht besser waren, zumindest etliche davon, doch sprachen Sie ja
von "Zuverlässigkeit" und nicht davon, dass andere
vielleicht gar NOCH unzuverlässiger gewesen sein könnten.
Ich bleibe daher dabei, dass ich bei Merkel auf ihre opportunistische
Unzuverlässigkeit zuverlässig vertraue. Ich wünschte mir,
ich würde irren, doch die Fakten lassen Hoffnung kaum zu.
MfG
Zuverlässigkeit einer Person...
...wird nicht durch gelegentliche Sprunghaftigkeit im politischen
Geschäft, die unter dem
Druck echter oder vermeintlicher Sachzwänge erfolgt, zunichte
gemacht. Von mir wird
Frau Merkel für mindestens so zuverlässig und integer
gehalten, wie es bei früheren
Bundeskanzlern aus der Männerwelt der Fall war. Meine Zweifel
gelten eher für die
Neigung von Frau Merkel zum teuren Fürsorgestaat sowie einem
relativ neu erwachten
Helfersyndrom zu anderen europäischen Staaten mit
unverständlichem Nachrang für die
deutsche soziale Marktwirtschaft, von der die ökonomische
Zukunftsfähigkeit Deutschlands
aber in allererster Linie abhängig bleibt.
Schlarmann trifft den Nagel auf den Kopf ...
... doch steht zu fürchten, dass dieser Appell folgenlos bleibt in einer Partei, in der Merkel und ihre Jünger dafür gesorgt haben, dass jeder Abweichler vom "alternativlosen" Kanzlerinnen-Kurs mit lebenslangem Karriereentzug bestraft wird.
schauen Sie doch einfach mal ins Grundgesetz und tun Sie das, was man
dort von Ihnen verlangt und erwartet: Ihrem Gewissen folgen.
Scharen Sie Ihre Meinungsgenossen um sich und stimmen Sie das
nächste Mal ab, in dem Sie Ihre Gewissen befragen und damit
zusammenhängend, ob es dem "deutschen Volk" auch Nutzen
bringt.
Eine gute Idee wäre es, wenn Sie es erreichen könnten, auch
Parlamentarier anderer Parteien dafür zu gewinnen, Ihre anerzogene
Obrigkeitshörigkeit beiseite zu schieben und auf ihren Verstand und
auf ihr Gewissen zu hören.
Dazu gehört Mut. Schließlich haben die meisten Politiker ja
auch was zu verlieren, nämlich beträchtliche Einkünfte.
Jetzt schon gespannt auf den Regierungssprecher
Die Kritik an Merkel ist derzeit die Schlagzeile Nummer eins in Deutschland. Deswegen bin ich jetzt schon gespannt auf den Herumeier-Kommentar des Pressesprechers aus dem Bundeskanzleramt. Mal schauen, was er sich für beschwichtigende Worte überlegt. Definitiv gehe ich davon aus, dass er schon seit heute Mittag an seiner Beschwichtigungsrede feilt.
Es wird garantiert nicht besser!
Schauen Sie sich mal die von den Parteien nominierten Kandidaten in Ihrem Wahlkreis für die nächste Bundestagswahl an, dann stimmen Sie sicher zu. Eine Wende können nur qualifizierte Direktkandidaten in jedem Wahlkreis herbeiführen. Wer die Direktwahl will, sollte Freie Abgeordnete wählen und seine Zweitstimme keiner etablierten Partei geben, damit die sicheren Posten auf der Landesliste gestrichen werden.
Ist das ein Wunder? Mit den Gestalten KANN keiner regieren. Dass Rösler sich nicht die Hände bricht beim Schuhebinden, wundert mich täglich.
"Herr Schlarmann mag ein Quertreiber sein; das ist aber immer noch
besser als die von oben verordnete Friedhofsruhe widerspruchslos
hinzunehmen. Der Untertanengeist der Deutschen jedenfalls scheint immer
noch nicht ganz überwunden.
Selbst die Medien beteiligen sich an dem üblen Spiel, wer
kritisiert oder den Mund aufmacht ist "unverantwortlich" oder
ein "Scharfmacher" - wobei doch jeder spürt wer die
WAHREN Scharfmacher und Lügner sind.
Ich hätte nie für möglich gehalten daß die
Demokratie in Deutschland sich jemals in solch einem jämmerlichen
Zustand präsentiert und daß dieser Zustand
hauptverantwortlich von den politischen Parteien herbeigeführt
worden ist - Regierung und Opposition werden ihrem
verfassungsgemäßen Auftrag nicht mehr gerecht. Alles
verschmilzt in einer strukturlosen Alternativlosigkeit. Merkel ist die
perfekte Personifikation dafür - ohne feste Positionen,
"flexibeL" und nicht fassbar. Eine Frau die problemlos jede
Position als die ihre verkaufen kann."
hat es vor ein paar Jahren vorgemacht. Vier Abweichler,die ihrem Gewissen folgten,haben ziemlich schnell ihre politische Karriere beendet bekommen. Das hat mit Demokratie nichts mehr zu tun! Denn nur durch Diskussionen und verschiedene Standpunkte,lassen sich vernünftige Kompromisse finden. Alles andere ist diktatorisches Gehabe. Deswegen nenne ich das System seit Jahren nur noch "Diktatorische Demokratie!"
Das Eurodesaster kommt als Thema nun in der CDU an
Die Bundesrepublik Deutschland fährt durch die größte
Krise nach dem Weltkrieg.
Jetzt geht es um Billionen an Schulden , für die wir in Zukunft
haften werden .
Dieser Weg sei Alternativlos ?
Diese Frage ist seit dem 29.06.2012 ein offenes Thema in Deutschland
und wird immer häufiger und in allen Richtungen Thematisiert und
tiefst diskuttiert.
Der alternativlose Weg wurde in den Parteien aber noch nicht diskutiert.
Ist der Weg Alternativlos?
Wollen wir das überhaupt ?
Ich wünsche mir mehr Dialogfähigkeit und mehr Offenheit
gegenüber
einer Meinungsfreiheit .
Unsere Politik braucht Experten .
Sollen deutsche Nationalspieler die Hymne singen?
Ist Beschneidung Körperverletzung oder ein ernsthaftes Recht?
Sollen Homo-Verbandelte Ehegattensplittung erhalten?
Das sind die - fürwahgr weltbewegenden! - Themen, über die die
Republik wochenlang diskutiert.
Was wird mit dem Euro? Was wird mit der Energiewende?
Darüber gibt´s nun wieder gar keine Debatten. Das wird auf
Gipfeln beschlossen, den Parlamentariern zwei Tage später zur
Abstimmung vorgelegt und aus die Maus. Über ide ganz wichtigen,
überaus komplexen Sachverhalte, zu denen man mehr als nur eine
Meinung braucht, finden kaum noch Diskussionen statt. Sind wir alle
überfordert? Oder schlichtweg faul? Und natürlich auch ein
bisschen feige?
Die mangelnde Debattenkultur, die Hinwendung zum Nebensächlichen
und die hundertprozentige Einigkeit im ganz Großen ist ein Merkmal
nicht nur der Union, sondern der ganzen Gesellschaft. Merkel bildet -
leider - nur das ab, was insgesamt so vor sich geht.
Frau Merkel ist geschickt, einsatzfreudig, zuverlässig und nicht egoistisch.
Das bedeutet in der heutigen Zeit schon sehr viel. Die Bedeutung der
deutschen Wirtschaft
für das Wohl der Bevölkerung wird von ihr aber offenbar
unterschätzt, und Frau Merkel
scheint bei dieser Thematik mitunter schon etwas überfordert, was
allerdings wenig überraschen mag, sind doch auch die Meinungen aus
der Wissenschaft zu ökonomischen Fragen oft geradezu
widersprüchlich. Unter Frau Merkel sind zunehmend sogar
sozialistische Vorstellungen in die CDU eingezogen, wenn auch nicht in
alle Teile dieser Partei. Das
mag aus dem Zeitgeist, aus individuellen Erfahrungen oder aus
wahltaktischen Überlegungen herrühren. Es bedeutet jedoch auf
alle Fälle ein nicht unerhebliches Risiko für die
freiheitliche Ordnung in Wirtschaft und Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland.
das System Merkel hat ja nun jeder erkannt, der nicht mit dem
Klammerbeutel gepudert ist. Das Problem ist doch aber, daß sich Leute wie Herr Schlarmann auf den Parteitagen vornehm (oder feige ?) zurückhalten, und die Friede-Freude-Eierkuchen-Regisseure wie Kauder oder Gröhe ihre Potemkinschen Fassaden malen lassen, die dann von den Hofberichterstattern der 4. Gewalt unreflektiert ins Land getragen werden.
Das (politische) "System Merkel" findet seit Jahrzehnten in jedem Betrieb, Konzern statt:
Wer mit dem Chef "auf einer Linie" liegt, kommt weiter oder
bleibt. Wer dagegen ist, darf gehen. Ein Träumer, wer an anderes glaubt!
Schlarmann wollte gewiss klarstellen, dass mit den paar DAX Unternehmen Deutschland
nicht attraktiver wird, sondern mit den (persönlich haftenden)
Mittelständlern, die zudem
90% des BIP erwirtschaften.
Der Kapitän verlässt als Letzter das sinkende Schiff,
Merkels Schiff sinkt längst noch nicht. So sehr die Mehrheit der
Forenschreiber, hier im FAZ.NET, sich dieses auch wünschen
mögen. (ich zähle mich dazu)
Die Kanzlerin hat, das Beste Team um sich herum gesammelt, gemeint seien
diejenigen welchen die das gesamte Imperium lenken und leiten wie die
Finanzmärkte, IWF, EZB und das Parlament der EU, dort werden alle
Richtlinien festgelegt und Merkel die perfekte Strippenzieherin,
weiß sehr genau was sie tut.
Ihre Schäfchen (die Schleimspur-Leger, Ja-Sager), werden stets im
trockenem bleiben, warum? Warum, diese Schäfchen werden allesamt
bei der Aufteilung der Finanzen bedacht werden.
Herr Schlarmann wird in gewohnt alter Manier von Merkel weggelobt werden
und im gesamten Kollektiv schaut man wie gewohnt weg. Es möchte ja
keiner seine finanziellen Vorteile oder gute Posten verlieren wollen.
Bloß nicht!
Im übrigen so finde ich es, die Analyse von Herrn Schlarmann kommt
viel zu spät.
"Geld regiert die Welt" und Merkel weiß es zu nutzen.
Herr Schneider,
für mich kann das Ende (Regierungszeit) dieser Dame nicht schnell
genug erreicht sein.
"Je früher, desto besser".
Ich hoffe, sehr dass ich mit meiner Einschätzung komplett daneben
liege und Sie stattdessen richtig liegen mit der Ankündigung vom
Ende.
Irgendwann wird Merkel wegignoriert
Merkel hat alle ihre Trümpfe vergeben. Der Anfang von ihrem Ende ist nicht mehr weit.
Wie wäre es, wenn Merkel am 30.9.2012 einfach mal zurücktritt?
Denn dann könnte die Republik wirklich neu beginnen, was dringend
nötig ist, da sich Merkel in puncto EURO völlig verstrickt hat
und deshalb nur noch halbherzige Politik machen kann.
Ausserdem ist es am 1. Oktober 2012 schon 30 Jahre her, dass Merkels
Ziehvater Helmut Kohl nach einem konstruktiven Misstrauensvotum gegen
Bundeskanzler Helmut Schmidt zum neuen Regierungschef gewählt wurde.
Die 7 Jahre von ROT-GRÜN haben leider nicht gereicht, um ein System
zu erneuern, dass nur noch auf den Machterhalt einer einzigen Person
ausgerichtet ist.
Dass Schlarmann auf Gertraud Höhlers FAZ-Artikel über das
"System M" reagiert, wirft jedoch ein bezeichnendes Licht auf
seine Kritik. Denn schliesslich geht es der Union inklusive Schlarmann
hauptsächlich darum, dem aktuellen Unbehagen der Wähler per
"Selbstkritik" zu begegnen. Dass die Union insgesamt keine
gute Politik für Deutschland machen kann, bleibt dabei aussen vor.
...die Opposition auch da noch zu überholen, wo es rein theoretisch, nur unter Inkaufnahme allergrößter Risiken trotzdem versucht wird. Das ist so ziemlich genau das, wie wenn ein Automobilist in einem schlecht beleuchteten und bergauf führenden Tunnel hinter einem 40-Tonner Lkw herfährt und dann urplötzlich in einer Rechtskurve noch zum Überholen ansetzt. Damit ist wahrscheinlich ein 100%-iger tödlicher Ausgang vorprogrammiert.
Parteien und ihrem Personal den Platz zuzuweisen, der ihnen zusteht. Raus aus dem Zentrum der macht, an den Rand, um an der Willensbildung mitzuwirken. Mehr nicht. Parteien sind reine Lobbyvereine, nicht anders als der Blumenzüchterverband Posemuckel. Nur ist ihr Anliegen speziell: Machterlangung, Dominierung von Bürgern und Ausnehmen der Staatseinnahmen für die egoistischen eigenen Zwecke. Um das Parteienpersonal und die intern definierten Anliegen zu finanzieren. Deswegen: Keinen € aus Steuergeldern für Parteien mehr. Dann werden auch wieder echte Themen gefunden, wenn man vom Bürger nicht nur Geld, sondern auch Zustimmung und Interesse braucht.
Gentests machen Aussagen über das Risiko künftiger Krankheiten. Wollen Sie Ihr Risiko kennen?
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