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Josef Schlarmann CDU-Mittelstandschef wettert gegen das „System Merkel“

 ·  Kaum ist die Kanzlerin aus dem Urlaub zurück, begrüßt sie der Vorsitzende der Mittelstandsvereinigung der Union mit einer Generalabrechnung. Das „System Merkel“ verhindere grundsätzliche Debatten. Karriere mache nur noch, wer auf Linie liege.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (62)

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Holger Baade

Das alternativlos niveaulose "System Merkel" funktioniert nur,

weil von der gleiche "Qualitäten" in sich vereinigende westdeutsche CDUler a la Schäuble, Kauder, Pofalla, Hintze, Schavan, vdL (u.a.), auf den Schild gehoben - wie eine Monstranz vor sich hergetragen - gegen jeden und alles kritiklos verteidigend, die Stange halten.

Und es funktioniert gleichwohl weiter, weil die Alternative "Opposition" die Niveaulosigkeit (ich würde den Begriff wenn es denn ginge steigern) auf die Spitze treiben würde.

Da wird einem das "System Merkel" ja schon fast wieder sympatisch.

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Bernd Buerschaper

Bitte schön, wo ist es denn nicht so...

...dass nur wer auf Linie liegt Kariere macht? Ein Überflieger ala Einstein?

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Andreas M. Wirth

BTW 2013 : PBC !

Wer sich mal die Mühe macht die Wahl- Programme der Parteien - fürs Erste z.B. über den
"Wahlomat" - zu vergleichen, der wird feststellen, daß die PBC am nähesten an dem dran ist, was die CDU bis Merkel mal vertreten hat ! Wer also eine christlich- konservative, nachhaltige, an Tradition und Familie orientierte Politik will - und wenn ich die Kommentare der letzten Jahre auf faz.net zu Themen wie Homo- Ehe, Betreuungsgeld, Abwrackprämie, Umweltpolitik, Multi- Kulti, Euro- Desaster usw. betrachte können das nicht allzu wenige sein - der MUSS sich geradezu von der CDU abwenden und PBC wählen ! Keine Ahnung, was die tatsächlich anstellen würden, wenn sie erstmals Mandate erhielten, aber schlechter als die Piraten könnten Sie es vermutlich auch nicht machen, und besser als die Einheitspartei CDUSPDGRÜNEFDP wäre es allemal ! Ich würde geradezu sagen: Die PBC ist die bessere CDU ! Wer noch einen Funken Wertschätzung für unsere gute alte, Republik hat, der weiss, was zu tun ist ...

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Detlef Symietz
Detlef Symietz (Symietz) - 15.08.2012 14:49 Uhr

@H.Edelmann: Von Frau Merkel weiss ich nur zuverlässig, dass sie höchst unzuverlässig ist.

Wie kommen Sie zur gegenteiligen Ansicht?
Wenn sie heute deutsche Kernkraftwerke für die sichersten der Welt hält, morgen aber ihre Sofortabschaltung anweist, da Gefahr im Verzug sei, dann ist das für mich (,trotz einer sich zuverlässig anbahnenden hohen Tsunami-Gefahr am Bodensee) keine Zuverlässigkeit, sondern das Gegenteil davon.
Wenn Merkel im Bundestag erklärte, "man würde die Schulden der Finanzkrise genau so zuverlässig tilgen wie man es mit den Milliarden. des Einheits-Schuldenfonds getan hat", in Wahrheit waren die Schulden im Fonds nicht gelöscht, sondern nur in einen neuen Topf übertragen worden, der als "Sondervermögen" firmiert, dann ist das weder zuverlässig noch wahr, da trifft Ihr Urteil "geschickt" schon eher zu.
Wenn Merkel jemandem ihr "höchstes Vertrauen" ausspricht, dann heisst das für ihn: "nichts wie weg".
Wenn M. als Physikerin von "erneuerbarer Energie" spricht, die es nicht gibt, dann ist das vielleicht "geschickt" und zuverlässig falsch, aber "zuverlässig"?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.08.2012 10:29 Uhr
Detlef Symietz
Detlef Symietz (Symietz) - 16.08.2012 10:29 Uhr

@H.Edelmann; In Teilen stimme ich Ihnen gerne zu, aber nicht in allem:

Wenn es sich bei jenen rein opportunistischen Kurswechseln (180°-Wenden, nicht nur ein wenig Adjustierung) um Angelegenheiten handelt, die den deutschen Bürger mit jeweils Billionen Euro belasten (Energiewende, Euro"rettung"), die übrigens ohne sachlichen Faktendruck erfolgten, denn z.B. nahezu alle Länder dieser Welt mit eigenen KKWs entschieden sich in gleicher Situation ganz anders, dann ist das für mich eine unentschuldbare Unzuverlässigkeit und darf keinesfalls mit "gelegentlicher Sprunghaftigkeit" bewertet werden.
Recht haben Sie damit, dass männliche Vorgänger in ihrem Amt auch nicht besser waren, zumindest etliche davon, doch sprachen Sie ja von "Zuverlässigkeit" und nicht davon, dass andere vielleicht gar NOCH unzuverlässiger gewesen sein könnten.
Ich bleibe daher dabei, dass ich bei Merkel auf ihre opportunistische Unzuverlässigkeit zuverlässig vertraue. Ich wünschte mir, ich würde irren, doch die Fakten lassen Hoffnung kaum zu.
MfG

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Hans Edelmann

Zuverlässigkeit einer Person...

...wird nicht durch gelegentliche Sprunghaftigkeit im politischen Geschäft, die unter dem
Druck echter oder vermeintlicher Sachzwänge erfolgt, zunichte gemacht. Von mir wird
Frau Merkel für mindestens so zuverlässig und integer gehalten, wie es bei früheren
Bundeskanzlern aus der Männerwelt der Fall war. Meine Zweifel gelten eher für die
Neigung von Frau Merkel zum teuren Fürsorgestaat sowie einem relativ neu erwachten
Helfersyndrom zu anderen europäischen Staaten mit unverständlichem Nachrang für die
deutsche soziale Marktwirtschaft, von der die ökonomische Zukunftsfähigkeit Deutschlands
aber in allererster Linie abhängig bleibt.

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Andreas Donath
Andreas Donath (adoc) - 15.08.2012 14:35 Uhr

Schlarmann trifft den Nagel auf den Kopf ...

... doch steht zu fürchten, dass dieser Appell folgenlos bleibt in einer Partei, in der Merkel und ihre Jünger dafür gesorgt haben, dass jeder Abweichler vom "alternativlosen" Kanzlerinnen-Kurs mit lebenslangem Karriereentzug bestraft wird.

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Hartmut Jacques

Aber, aber, Herr Schlarmann,

schauen Sie doch einfach mal ins Grundgesetz und tun Sie das, was man dort von Ihnen verlangt und erwartet: Ihrem Gewissen folgen.
Scharen Sie Ihre Meinungsgenossen um sich und stimmen Sie das nächste Mal ab, in dem Sie Ihre Gewissen befragen und damit zusammenhängend, ob es dem "deutschen Volk" auch Nutzen bringt.
Eine gute Idee wäre es, wenn Sie es erreichen könnten, auch Parlamentarier anderer Parteien dafür zu gewinnen, Ihre anerzogene Obrigkeitshörigkeit beiseite zu schieben und auf ihren Verstand und auf ihr Gewissen zu hören.
Dazu gehört Mut. Schließlich haben die meisten Politiker ja auch was zu verlieren, nämlich beträchtliche Einkünfte.

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Monika Schmidt
Monika Schmidt (Thandu) - 15.08.2012 14:34 Uhr

Jetzt schon gespannt auf den Regierungssprecher

Die Kritik an Merkel ist derzeit die Schlagzeile Nummer eins in Deutschland. Deswegen bin ich jetzt schon gespannt auf den Herumeier-Kommentar des Pressesprechers aus dem Bundeskanzleramt. Mal schauen, was er sich für beschwichtigende Worte überlegt. Definitiv gehe ich davon aus, dass er schon seit heute Mittag an seiner Beschwichtigungsrede feilt.

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Horst Henn
Horst Henn (glufa) - 15.08.2012 14:04 Uhr

Es wird garantiert nicht besser!

Schauen Sie sich mal die von den Parteien nominierten Kandidaten in Ihrem Wahlkreis für die nächste Bundestagswahl an, dann stimmen Sie sicher zu. Eine Wende können nur qualifizierte Direktkandidaten in jedem Wahlkreis herbeiführen. Wer die Direktwahl will, sollte Freie Abgeordnete wählen und seine Zweitstimme keiner etablierten Partei geben, damit die sicheren Posten auf der Landesliste gestrichen werden.

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Miklas Ross

Bruch mit der FDP

Ist das ein Wunder? Mit den Gestalten KANN keiner regieren. Dass Rösler sich nicht die Hände bricht beim Schuhebinden, wundert mich täglich.

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eduard kramer
eduard kramer (illampu) - 15.08.2012 13:51 Uhr

Im Merkelland

"Herr Schlarmann mag ein Quertreiber sein; das ist aber immer noch besser als die von oben verordnete Friedhofsruhe widerspruchslos hinzunehmen. Der Untertanengeist der Deutschen jedenfalls scheint immer noch nicht ganz überwunden.
Selbst die Medien beteiligen sich an dem üblen Spiel, wer kritisiert oder den Mund aufmacht ist "unverantwortlich" oder ein "Scharfmacher" - wobei doch jeder spürt wer die WAHREN Scharfmacher und Lügner sind.
Ich hätte nie für möglich gehalten daß die Demokratie in Deutschland sich jemals in solch einem jämmerlichen Zustand präsentiert und daß dieser Zustand hauptverantwortlich von den politischen Parteien herbeigeführt worden ist - Regierung und Opposition werden ihrem verfassungsgemäßen Auftrag nicht mehr gerecht. Alles verschmilzt in einer strukturlosen Alternativlosigkeit. Merkel ist die perfekte Personifikation dafür - ohne feste Positionen, "flexibeL" und nicht fassbar. Eine Frau die problemlos jede Position als die ihre verkaufen kann."

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Carsten Zimmermann

Hessen SPD

hat es vor ein paar Jahren vorgemacht. Vier Abweichler,die ihrem Gewissen folgten,haben ziemlich schnell ihre politische Karriere beendet bekommen. Das hat mit Demokratie nichts mehr zu tun! Denn nur durch Diskussionen und verschiedene Standpunkte,lassen sich vernünftige Kompromisse finden. Alles andere ist diktatorisches Gehabe. Deswegen nenne ich das System seit Jahren nur noch "Diktatorische Demokratie!"

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Dirk Müller
Dirk Müller (DM2011) - 15.08.2012 13:31 Uhr

Das Eurodesaster kommt als Thema nun in der CDU an

Die Bundesrepublik Deutschland fährt durch die größte Krise nach dem Weltkrieg.

Jetzt geht es um Billionen an Schulden , für die wir in Zukunft haften werden .

Dieser Weg sei Alternativlos ?

Diese Frage ist seit dem 29.06.2012 ein offenes Thema in Deutschland

und wird immer häufiger und in allen Richtungen Thematisiert und tiefst diskuttiert.

Der alternativlose Weg wurde in den Parteien aber noch nicht diskutiert.

Ist der Weg Alternativlos?

Wollen wir das überhaupt ?

Ich wünsche mir mehr Dialogfähigkeit und mehr Offenheit gegenüber
einer Meinungsfreiheit .

Unsere Politik braucht Experten .

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Jan Schneidereit

Sollen deutsche Nationalspieler die Hymne singen?

Ist Beschneidung Körperverletzung oder ein ernsthaftes Recht?
Sollen Homo-Verbandelte Ehegattensplittung erhalten?

Das sind die - fürwahgr weltbewegenden! - Themen, über die die Republik wochenlang diskutiert.

Was wird mit dem Euro? Was wird mit der Energiewende?

Darüber gibt´s nun wieder gar keine Debatten. Das wird auf Gipfeln beschlossen, den Parlamentariern zwei Tage später zur Abstimmung vorgelegt und aus die Maus. Über ide ganz wichtigen, überaus komplexen Sachverhalte, zu denen man mehr als nur eine Meinung braucht, finden kaum noch Diskussionen statt. Sind wir alle überfordert? Oder schlichtweg faul? Und natürlich auch ein bisschen feige?

Die mangelnde Debattenkultur, die Hinwendung zum Nebensächlichen und die hundertprozentige Einigkeit im ganz Großen ist ein Merkmal nicht nur der Union, sondern der ganzen Gesellschaft. Merkel bildet - leider - nur das ab, was insgesamt so vor sich geht.

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Hans Edelmann

Frau Merkel ist geschickt, einsatzfreudig, zuverlässig und nicht egoistisch.

Das bedeutet in der heutigen Zeit schon sehr viel. Die Bedeutung der deutschen Wirtschaft
für das Wohl der Bevölkerung wird von ihr aber offenbar unterschätzt, und Frau Merkel
scheint bei dieser Thematik mitunter schon etwas überfordert, was allerdings wenig überraschen mag, sind doch auch die Meinungen aus der Wissenschaft zu ökonomischen Fragen oft geradezu widersprüchlich. Unter Frau Merkel sind zunehmend sogar sozialistische Vorstellungen in die CDU eingezogen, wenn auch nicht in alle Teile dieser Partei. Das
mag aus dem Zeitgeist, aus individuellen Erfahrungen oder aus wahltaktischen Überlegungen herrühren. Es bedeutet jedoch auf alle Fälle ein nicht unerhebliches Risiko für die freiheitliche Ordnung in Wirtschaft und Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland.

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Horst Dettweiler
Horst Dettweiler (dettw) - 15.08.2012 12:20 Uhr

das System Merkel hat ja nun jeder erkannt, der nicht mit dem

Klammerbeutel gepudert ist. Das Problem ist doch aber, daß sich Leute wie Herr Schlarmann auf den Parteitagen vornehm (oder feige ?) zurückhalten, und die Friede-Freude-Eierkuchen-Regisseure wie Kauder oder Gröhe ihre Potemkinschen Fassaden malen lassen, die dann von den Hofberichterstattern der 4. Gewalt unreflektiert ins Land getragen werden.

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Christoph Runge

Das (politische) "System Merkel" findet seit Jahrzehnten in jedem Betrieb, Konzern statt:

Wer mit dem Chef "auf einer Linie" liegt, kommt weiter oder bleibt. Wer dagegen ist, darf gehen. Ein Träumer, wer an anderes glaubt!

Schlarmann wollte gewiss klarstellen, dass mit den paar DAX Unternehmen Deutschland
nicht attraktiver wird, sondern mit den (persönlich haftenden) Mittelständlern, die zudem
90% des BIP erwirtschaften.

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Gabi  Straka
Gabi Straka (Ethiopia) - 15.08.2012 11:59 Uhr

Der Kapitän verlässt als Letzter das sinkende Schiff,

Merkels Schiff sinkt längst noch nicht. So sehr die Mehrheit der Forenschreiber, hier im FAZ.NET, sich dieses auch wünschen mögen. (ich zähle mich dazu)
Die Kanzlerin hat, das Beste Team um sich herum gesammelt, gemeint seien diejenigen welchen die das gesamte Imperium lenken und leiten wie die Finanzmärkte, IWF, EZB und das Parlament der EU, dort werden alle Richtlinien festgelegt und Merkel die perfekte Strippenzieherin, weiß sehr genau was sie tut.
Ihre Schäfchen (die Schleimspur-Leger, Ja-Sager), werden stets im trockenem bleiben, warum? Warum, diese Schäfchen werden allesamt bei der Aufteilung der Finanzen bedacht werden.
Herr Schlarmann wird in gewohnt alter Manier von Merkel weggelobt werden und im gesamten Kollektiv schaut man wie gewohnt weg. Es möchte ja keiner seine finanziellen Vorteile oder gute Posten verlieren wollen. Bloß nicht!
Im übrigen so finde ich es, die Analyse von Herrn Schlarmann kommt viel zu spät.
"Geld regiert die Welt" und Merkel weiß es zu nutzen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.08.2012 18:33 Uhr
Gabi  Straka
Gabi Straka (Ethiopia) - 15.08.2012 18:33 Uhr

Herr Schneider,

für mich kann das Ende (Regierungszeit) dieser Dame nicht schnell genug erreicht sein.
"Je früher, desto besser".

Ich hoffe, sehr dass ich mit meiner Einschätzung komplett daneben liege und Sie stattdessen richtig liegen mit der Ankündigung vom Ende.

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Konstantin Schneider

Irgendwann wird Merkel wegignoriert

Merkel hat alle ihre Trümpfe vergeben. Der Anfang von ihrem Ende ist nicht mehr weit.

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Konstantin Schneider

Wie wäre es, wenn Merkel am 30.9.2012 einfach mal zurücktritt?

Denn dann könnte die Republik wirklich neu beginnen, was dringend nötig ist, da sich Merkel in puncto EURO völlig verstrickt hat und deshalb nur noch halbherzige Politik machen kann.

Ausserdem ist es am 1. Oktober 2012 schon 30 Jahre her, dass Merkels Ziehvater Helmut Kohl nach einem konstruktiven Misstrauensvotum gegen Bundeskanzler Helmut Schmidt zum neuen Regierungschef gewählt wurde.

Die 7 Jahre von ROT-GRÜN haben leider nicht gereicht, um ein System zu erneuern, dass nur noch auf den Machterhalt einer einzigen Person ausgerichtet ist.

Dass Schlarmann auf Gertraud Höhlers FAZ-Artikel über das "System M" reagiert, wirft jedoch ein bezeichnendes Licht auf seine Kritik. Denn schliesslich geht es der Union inklusive Schlarmann hauptsächlich darum, dem aktuellen Unbehagen der Wähler per "Selbstkritik" zu begegnen. Dass die Union insgesamt keine gute Politik für Deutschland machen kann, bleibt dabei aussen vor.

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Thomas Meyer

System Merkel bedeuted...

...die Opposition auch da noch zu überholen, wo es rein theoretisch, nur unter Inkaufnahme allergrößter Risiken trotzdem versucht wird. Das ist so ziemlich genau das, wie wenn ein Automobilist in einem schlecht beleuchteten und bergauf führenden Tunnel hinter einem 40-Tonner Lkw herfährt und dann urplötzlich in einer Rechtskurve noch zum Überholen ansetzt. Damit ist wahrscheinlich ein 100%-iger tödlicher Ausgang vorprogrammiert.

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Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 15.08.2012 11:32 Uhr

Es ist höchte Zeit

Parteien und ihrem Personal den Platz zuzuweisen, der ihnen zusteht. Raus aus dem Zentrum der macht, an den Rand, um an der Willensbildung mitzuwirken. Mehr nicht. Parteien sind reine Lobbyvereine, nicht anders als der Blumenzüchterverband Posemuckel. Nur ist ihr Anliegen speziell: Machterlangung, Dominierung von Bürgern und Ausnehmen der Staatseinnahmen für die egoistischen eigenen Zwecke. Um das Parteienpersonal und die intern definierten Anliegen zu finanzieren. Deswegen: Keinen € aus Steuergeldern für Parteien mehr. Dann werden auch wieder echte Themen gefunden, wenn man vom Bürger nicht nur Geld, sondern auch Zustimmung und Interesse braucht.

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