Home
http://www.faz.net/-gqe-7azhn
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
easyfolio

Jobgipfel Achtung, Jugendschützer

Die Kanzlerin und ihr Herausforderer machen Wahlkampf mit dem Thema Jugendarbeitslosigkeit und versprechen Milliarden. Dabei kann man mit Steuergeld überhaupt nicht zukunftsträchtige Arbeitsplätze schaffen.

Man fragt sich, wer die Jugendarbeitslosigkeit in Europa im Wahlkampf stärker missbraucht. Da ist die Bundeskanzlerin als eilfertige Gastgeberin eines „Gipfels“, der in erster Linie doch nur mit faulen Milliarden-Versprechen hantiert. So suggeriert nun auch Angela Merkel, mit viel Steuergeld ließen sich zukunftsträchtige Arbeitsplätze schaffen. Das aber stimmt nicht.

Heike Göbel Folgen:  

Die Politik kann kurzfristig vor allem über wirtschaftsfreundliche Gesetze und mittelfristig über bessere Ausbildungsangebote Einfluss auf die Beschäftigung nehmen. Da dies eine nationale Aufgabe ist, hätte es näher gelegen, sich in Paris, Madrid oder Rom zu treffen - in den Hauptstädten jener Länder, in denen die Jugendarbeitslosigkeit nicht erst seit Ausbruch der Euro-Krise ein echtes Problem ist.

Vor dem Kanzleramt hat sich die SPD als Jugendschützer disqualifiziert. Ihrem Kandidaten Peer Steinbrück fiel auch nichts Besseres ein, als nach mehr Geld zu rufen. Und der SPD-Chef verstieg sich zu dem dumm-gefährlichen Vorwurf, die Kanzlerin sei „eine Art Dieb“, sie stehle der Jugend die Zukunft. Aus Wahlkalkül schürt Sigmar Gabriel Ressentiments gegen Deutschland. Das ist das letzte, was Europas Jugend zur Arbeit verhilft.

Mehr zum Thema

Quelle: F.A.Z.

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 03.07.2013, 17:07 Uhr

Tests mit Schlagseite

Von Markus Frühauf

Bestünden alle Banken den Stresstest, hätte die EZB als künftige Bankenaufseherin schon vor dem Beginn versagt. Doch sie kann auch kein Interesse daran haben, die Schwächen der Banken schonungslos aufzudecken. Mehr 5


Die Börse
Name Kurs Änderung
  Dax --  --
  F.A.Z.-Index --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --

Grafik des Tages Viel Fleisch nicht zum Verzehr geeignet

Entzündliche Reaktionen der Haut, Hämatome oder abgemagerte Tiere: Fast 16.000 Tonnen Geflügelfleisch aus deutschen Schlachtbetrieben wurden 2013 aussortiert. Die häufigsten Ursachen gibt es in unserer Grafik des Tages. Mehr 2

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden