06.01.2007 · Microsoft hat die begnadete Vertreterin Joanne Bradford zur Chefin der Online-Tochter „Microsoft Network“ (MSN) gekürt. Damit will der Konzern beweisen, dass es ihm ernst ist mit seinen Internet-Aktivitäten und dass er künftig mehr Geld auf Google-Art verdienen möchte.
Joanne Bradford ist eine begnadete Vertreterin. Vor einigen Jahren wurde sie beim amerikanischen Magazin „Business Week“ Chefin der Anzeigenabteilung für Westamerika. In ihrer Zeit dort verdoppelte sie mal eben den Umsatz. Nun hat Microsoft sie zur Chefin der Online-Tochter „Microsoft Network“ (MSN) berufen.
Damit will der Konzern beweisen, dass es ihm ernst ist mit seinen Internet-Aktivitäten und dass er künftig mehr Geld auf Google-Art verdienen möchte. Die Microsoft-Manager haben verstanden: Der Verkauf von Software verliert in Zukunft an Bedeutung.
Werbung zielgruppengenau
Immer wichtiger wird dagegen der Verkauf von Anzeigen auf Websites - zumal Software künftig häufiger direkt im Internet laufen soll. Für die Werbekunden bietet solche Werbung Vorteile, denn sie ist zielgenau.
Das zeigt Bradfords letztes großes Projekt. Bevor das Verkaufstalent an die MSN-Spitze wechselte, managte Bradford das Anzeigengeschäft auf Microsofts Websites. Ihr Ziel: Anzeigenkunden sollten sich aussuchen können, in welcher Region ihre Werbung erscheint und wer sie sehen darf - Männer oder Frauen. Das war neu. Bis dahin achteten Werbende vor allem darauf, dass ihre Anzeigen in die passende Umgebung eingeblendet wurden: Für Katzenfutter wurde auf Internetseiten für Katzenliebhaber geworben.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.391,32 | +1,06% |
| Dow Jones | 12.454,80 | −0,60% |
| EUR/USD | 1,2542 | +0,01% |
| Rohöl Brent Crude | 107,36 $ | +0,09% |
| Gold | 1.574,60 $ | +0,32% |
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